Artikel aus den Stadtnachrichten 2019

Wir erwarten vom neuen Jahr immer das, was das alte nicht gehalten hat. Dabei sind wir es doch selbst, die das Jahr gestalten.Peter Amendt (Franziskaner)

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung, Ihre vielfältigen Ideen, Impulse und Aktionen zu den Themen der Nachhaltigkeit!  Ein herzliches Dankeschön an alle, die bereits mitgemacht haben bzw. noch mitmachen.

KW 51/52 (20.12.2019) Waldenbucher Tütle, klimafreundlicher Weihnachtsbaumtransport, Feuerwerk

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern friedvolle Festtage

Foto: Fred Winkler

und für das kommende Jahr alles Gute

Foto: Pixaby/Gerd Altmann

Herzlichen Dank für Ihre Beiträte, Ihre Ideen und Impulse sowie Ihre Unterstützung im vergangenen Jahr. Wir freuen uns auf ein buntes 2020 mit vielen gemeinsamen Aktionen.

Heute schon gestempelt?

Nicht vergessen: Für 3 Stempel gibt es im Museum der Alltagskultur ein kostenloses Einmachglas. Alle teilnehmenden Waldenbucher Betriebe haben einen entsprechenden Sticker in ihrem Schaufenster.

Und hier haben wir noch eine nette Geschenkidee für Sie gefunden: Wie wäre es mit einem Monat Achtsamkeit? Dazu 30 Achtsamkeitsübungen auf kleine Zettel schreiben, zusammenrollen und ins Glas stecken, hübsch dekorieren und fertig ist ein persönliches Geschenk. Viele Achtsamkeitsübungen für den Alltag finden Sie auf verschiedenen Internetseiten oder auch im vielfältigen Angebot unserer Stadtbücherei.

Klimafreundlicher Weihnachtsbaumtransport

Foto: Markus Schlegel

Nachfolgenden Beitrag, für den wir uns ganz herzlich bedanken, hat uns MarkusSchlegel geschickt: "Was macht noch mehr Spaß als den Weihnachtsbaum mit dem Schlitten zu transportieren? Mit einem Lastenrad natürlich!" So geschehen am Sonntag, dem 8. Dezember 2019, vom Schönaicher Wolfhof nach Waldenbuch.

Dicke Luft zum Jahreswechsel

In Deutschlland werden zwischen 100 und 150 Millionen Euro zum Jahreswechsel in die Luft gejagt. Laut Umweltbundesamt steigt die Belastung mit gesundheitsschädlichem Feinstaub in der Silvesternacht explosionsartig an.

Rund 4.500 Tonnen Feinstaub (PM10) werden dann allein in Deutschland freigesetzt. Wie gefährlich Feinstaub für die Gesundheit ist, ist zwar umstritten, aber je kleiner die Partikel, desto weiter können sie in den Körper eindringen (sehr kleine sogar in den Blutkreislauf) und dort unter Umständen Schaden anrichten. Das Einatmen von Feinstaub beeinträchtigt die Atemwege, kann Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Probleme sowie bei Menschen mit Vorerkrankungen der Lunge (beispielsweise Asthmatikern) erhöhten Medikamentenbedarf verursachen.

Zudem erleiden jedes Jahr Menschen Verletzungen durch Feuerwerkskörper. Das Spektrum reicht von Verbrennungen über Augenverletzungen bis hin zu dauerhaften Hörschäden. Allein in Deutschland erleiden jährlich rund 8.000 Menschen Verletzungen des Innenohrs durch Feuerwerkskörper - rund ein Drittel behält bleibende Schäden, so eine Meldung im Deutschen Ärzteblatt.

In Parks und auf Grünflächen sollte auf das Knallen ganz verzichtet werden, fordert der Naturschutzbund NABU. Bei vielen Tieren löse der ungewohnte Lärm Panik aus. Für Vögel bestehe etwa die Gefahr, dass sie die Orientierung verlieren, was gerade im Winter besonders schlimm ist, weil sich die Tiere in dieser Jahreszeit eigentlich in der Ruhephase befinden. Haustierbesitzer haben wohl schon selbst bemerkt, wie die Silvesterknallerei auf ihre Tiere wirkt.

Wir alle wissen, dass die Knallerei nicht vernünftig ist: Unnötiger Lärm, Luftverschmutzung, Gesundheitsgefährdung, verängstigte Tiere, Geldverschwendung, Unmengen Müll ...
Dazu kommt ein ungeheurer Energieaufwand bei der Herstellung von Feuerwerk.
Trotzdem boomt der Feuerwerksverkauf!
Leider ist vielen Menschen das Problem bei der Herstellung von Feuerwerk nicht bekannt.

Die Feuerwerksherstellung ist lebensgefährlich, ausbeuterisch und produziert unermessliches Leid.

Zahlreiche Unfälle ereignen sich in den Produktionsstätten aufgrund fehlender Sicherheitsvorkehrungen.
Jedes Jahr berichten die Medien von Explosionen in Feuerwerkfabriken, bei denen viele Menschen schwer verletzt oder gar getötet werden. Allerdings wird in der Regel nur über die großen Unglücksfälle berichtet, die meisten Unfälle gelangen gar nicht an die Öffentlichkeit (lt. Aktiv gegen Kinderarbeit).
Die Hauptproduzenten der Feuerwerkskörper sind in Indien und China. Von dort werden 97 % des Weltmarktes abgedeckt.

Circa 70.000 Kinder (bereits im Alter ab 5 Jahren) arbeiten allein in Indien in der Feuerwerkindustrie Sie haben keine Fingernägel mehr. Ihre Hände sind verätzt, Arme und Gesicht von Brandnarben gezeichnet.

10- bis 12-jährige arbeiten bis zu 13 Stunden am Tag - 6 Tage die Woche. Sie verdienen nur einen Bruchteil von dem, was die erwachsenen Arbeiter/innen bekommen, trotzdem sie bei ihrer Arbeit extremen Gefahren ausgesetzt sind.

Jede/r neunte der Angestellten leidet unter Asthma oder Tuberkulose aufgrund des direkten Kontaktes mit chemischen Substanzen (Schwefel, Schwarz- und Aluminium-Pulver).

Wer trotz aller negativen Aspekte an der Knallerei festhalten will, sollte die Feuerwerksabfälle im Restmüll entsorgen, rät Thomas Probst vom Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung. "Blindgänger" sollten am besten gewässert werden und eine halbe Stunde im Eimer liegen bleiben. Dadurch werden sie unschädlich gemacht und können ebenfalls in den Restmüll entsorgt werden.

Dass viele Menschen ihren Müll nach der Böllerei nicht wegräumen, sieht jeder, der am Neujahrsmorgen durch die Straßen seines Wohnorts geht.

Meistens sind es Plastik-, Holz- und Pappteile, die sich dann langsam im Winterregen oder -schnee auflösen - wenn sie nicht von den kommunalen Stadtreinigungsbetrieben entfernt werden (müssen).

Die durch den Zersetzungsprozess herausgelösten Chemikalien aus den Feuerwerkskörpern können Böden und Gewässer verunreinigen.

Auch für die Tierwelt ist der herumliegende Müll schädlich, da dieser oft für Nahrung gehalten wird.

Auch wenn bekannt ist, dass Empfehlungen bei vielen Menschen, die Silvester mit Krachern und Raketen feiern wollen, sehr unpopulär sind, bitten wir Sie dennoch:
Nehmen Sie Ihren Müll nach dem Abbrennen Ihres Feuerwerk mit und entsorgen Sie diesen sachgerecht in Ihre Restmülltonne.

Das Umweltbundesamt (UBA) schreibt unter anderem in seinem Hintergrundpapier: Wir alle wissen, dass Feuerwerkskörper gefährlich sein können. Daher sollten Sie keine „illegalen Böller“, sondern nur Feuerwerkskörper mit dem Prüfzeichen der Bundesanstalt für Materialforschung (BAM) verwenden und den Hinweisen zum Gebrauch folgen. Sie riskieren sonst schwere Verletzungen und Hörschäden. "Traditionen und Bräuche sind Teil unseres Lebens und sollten dies auch bleiben."
Dennoch bitte man darum, das persönliche Feuerwerk einzuschränken oder ganz darauf zu verzichten - im Sinne der Umwelt.

Aus den Stadtnachrichten vom 20.12.2019 (KW51/52)

KW50 (13.12.2019) Waldenbucher Tütle, Bürgerbus, Upcycling-Idee

Schon mal Kuchen im Glas probiert? Statt in Muffinförmchen kann Kuchenteig auch in Gläser - zum Beispiel in kleine Einmachgläser oder dickwandige Marmeladegläser - gefüllt und gebacken werden. Hübsch verziert sind die Gläser dann tolle Mitbringsel oder hübsche "Dekorationsstücke mit essbarem Inhalt" für die nächste Kaffeetafel.

Apropos Einmachglas: Haben Sie schon Ihre 3 Stempel auf dem "Waldenbuch-Tütle" gesammelt? Für 3 Stempel gibt es im Museum Schloss Waldenbuch ein kostenloses, praktisches Einmachglas.
In Glasgefäßen lassen sich Lebensmittel aromageschützt aufbewahren. Auch säure- und fetthaltige Lebensmittel können bedenkenlos darin gelagert werden. Glas lässt sich beliebig oft wiederverwenden oder recyceln.
Das schont Umwelt und Ressourcen.

Auch unser Bürgerbus trägt zum Umwelt- undKlimaschutz bei

Was unser Burgerbusfahrer Willi Schneider zu erzählen hat, finden Sie hier ...
 
Unser fleißiges Bürgerbusteam bietet auch wieder seinen Shuttle-Service an, die  aktuellen Sonderfahrten finden Sie hier ...

Eine tolle Upcycling-Idee hat Edeltraut Müller für uns

Edeltraut Müller hat nicht nur tolle Ideen, wenn Sie Wolle in die Hand bekommt. Auch bei der Verpackung lässt sie sich einiges einfallen. "Meine alten Kalender werfe ich nicht einfach ins Altpapier, dazu sind sie mir viel zu schade," sagt sie und hält uns eine hübsche, bunte Geschenktüte entgegen. "Die Tüten sind schnell gemacht", erzählt sie weiter. "Im Internet gibt es viele verschieden Anleitungen, mit deren Hilfe man Tüten in verschiedenen Formen und Größen anfertigen kann. Es sind nicht nur schöne Verpackungen, sondern man tut mit wenig Mitteln noch ganz viel für den Umwelt- und Ressourcenschutz", fügt sie hinzu.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Müller für diese nette Idee.

Aus den Stadtnachrichten vom 13.12.2019 (KW50)

KW49 (06.12.2019) Waldenbucher Tütle, Weihnachtsbaumteam, Bürgerbus, Hundehalter

Sie benötigen nur 3 Stempel auf Ihrem "Waldenbuch-Tütle" und schon können Sie sich ein vielseitig einsetzbares Weckglas im Museum Schloss Waldenbuch abholen. Nicht nur Lebensmittel lassen sich umweltfreundlich und aromageschütz darin aufbewahren. Ein Teelicht/eine Kerze, als Verzierung eine Kordel oder was sonst gefällt - ein hübscher Hingucker auf Tisch oder Fensterbank ...
Wofür nutzen Sie Ihr Weckglas?
Schreiben Sie uns, gerne mit Bild - wir freuen uns auf Ihre Ideen.

Weihnachtsbaumteam  Glashütte ist im Jahr  2019  noch  umweltbewusster. Hier erfahren Sie mehr ...

Informationen zum Bürgerbus-Shuttle erhalten Sie hier ....

Liebe Hundehalterinnen und Hundehalter

zunächst ein herzliches Dankeschön an alle, die die Hinterlassenschaften ihrer Hunde sachgerecht entsorgen.

Leider haben uns Beschwerden erreicht, dass immer wieder größere Mengen Hundehaare auf öffentlichen Flächen herumliegen. Wenn Sie Ihren Hund auch gerne in freier Natur pflegen, bitten wir Sie, die ausgebürsteten Hundehaare ebenfalls in die bereitgestellten Abfallbehälter zu entsorgen.
Vielen Dank.

Aus den Stadtnachrichten vom 06.12.2019 (KW49)

KW48 (29.11.2019) More than Honey / Bürgerbus / Müll-Projekt im Kindergarten Im Städtle

Alles rund um den gelungenen Abend erfahren Sie hier ...

Haben Sie schon 3 Stempel auf Ihrem "Waldenbuch-Tütle" gesammelt? Nicht vergessen: Im Musem Schloss Waldenbuch gibt es dafür ein praktisches Weckglas, dass sich vielseitig einsetzen lässt. Gefüllt mit Keksen und einem hübschen Band verziert, ein nettes Mitbringsel bei der nächsten Einladung.

Klima schützen - Bürgerbus nützen

Shuttlewervice zum Glashütter Weihnachtsbaum und während des Weihnachtsmarktes

Aus den Stadtnachrichten vom 29.11.2019 (KW 48) Hier finden Sie alles zu den vom Bürgerbus-Fahrerteam angebotenen Sonderfahren  ...

Wo bringt das Müllauto eigentlich den Müll hin und was passiert damit?

4-wöchiges  "Müll-Projekt" im Kindergarten Im Städtle Text und Bilder zum Projekt finden Sie hier ...

KW47 (22.11.2019) Waldenbucher Tütle (Altglas) / Bürgerbus-Geschichten / Putzede-Aktion im Sommerferienprogramm

Waldenbucher Tütle

Heute schon in Waldenbuch eingekauft? Nicht vergessen:
Stempel auf’s Waldenbucher Tütle geben lassen!
Alle Waldenbucher Unternehmen, die sich beteiligen, haben einen „Ich bin dabei“-Aufkleber im Fenster.
Wenn Sie 3 Stempel auf Ihrem Tütle gesammelt haben, gibt es im Museum der Alltagskultur ein Weckglas.

Glas: Ein Rohstoff aus der Natur

Glas wird fast ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen hergestellt, die ausreichend in der Natur vorkommen und zum großen Teil in Deutschland abgebaut werden können.
Das spart lange Transportwege, was gut für unsere Umwelt und unser Klima ist.
Glas gehört zu den wenigen Materialien, die zu 100 Prozent recyclebar sind.

Mehrwegverpackungen aus Glas tragen zur Reduzierung der Müllberge bei, denn Glasbehälter lassen sich rund 50 Mal recyeln und neu befüllen.

Auch die enorm hohen Energiekosten, die bei der Produktion von neuen Glasbehältern anfallen, lassen sich beim Glas-Recycling deutlich reduzieren.

Altglas ist ein wertvoller Rohstoff. Glasflaschen oder Gläser mit Schraubverschluss können auch von den Endverbrauchern mehrfach eingesetzt werden.
Glasverpackungen verändern weder Geschmack noch Geruch des Füllguts und können mit den unterschiedlichsten Lebensmitteln befüllt werden.
Glas lässt sich auch nach mehrmaliger Nutzung ohne Qualitätsverlust wiederverwerten und befüllen.

Wer Glas richtig recycelt, praktiziert Umwelt- und Klimaschutz und schont natürliche Ressourcen. Altglascontainer befinden sich fast immer in Wohnortnähe.
Wer sein Auto stehen lässt und sein Altglas zu Fuß oder per Fahrrad zum Container bringt, spart zusätzlich Spritkosten.
In die Altglas-Container gehört ausschließlich sogenanntes „Behälterglas“ (Flaschen, Konservengläser o. ä.).
Wenn Sie die Schraubdeckel entfernen, vermindert sich der Ausschuss.

Je sortenreiner die gesammelten Glasfarben, desto mehr Altglas kann in der Neuproduktion eingesetzt werden. Wenn Sie unsicher sind, in welches Einwurfloch Ihr Altglas (z. B. blaue oder zweifarbige Flaschen) gehört, nutzen Sie den Container für Grünglas.
Achten Sie darauf, dass Sie keine Mehrwegflaschen in den Container werfen.

Glas ist die ideale Verpackung, um offene Lebensmittel sicher aufzubewahren.
Zum Beispiel beim Einkauf in verpackungsfreien Läden (z.B. Nudeln, Reis, Zucker, Kaffee usw.) oder auf dem Wochenmarkt (z.B. Oliven, Meeresfrüchte, eingelegtes Gemüse usw.).
Auch der kleine Pausen-Snack (Salat, Müsli, kleine Frucht- oder Gemüsestücke und vieles mehr) lässt sich aromaschonend und auslaufsicher in Glasbehälter verpackt, problemlos überall hin mitnehmen.
Kleinste Lebensmittelreste können platzsparend aufbewahrt werden, was zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen beitragen kann.

Schon gewusst? Glas kann auch zum Einfrieren genutzt werden! Dazu eignen sich Gläser, die etwas dickwandiger sind und einen eher größeren Durchmesser haben (z. B. Honig, Marmelade, Brotaufstriche usw.)
Will man halbfeste oder flüssige Lebensmittel (z. B. Suppen, Soßen, gekochtes Obst/Gemüse usw.) in Gläsern einfrieren, sollten diese maximal zu drei Vierteln befüllt werden, damit die Gläser nicht platzen, da sich gefrorene Flüssigkeiten ausdehnen.
Mit festen Lebensmitteln (z. B. Obst-/Gemüsestücke, Beeren usw.) kann das Glas höher befüllt werden, da die Zwischenräume genügend Platz zur Ausdehnung beim Gefriervorgang bieten.
Wenn man ganz sicher gehen will, stellt man das offene Glas in den Gefrierschrank und verschließt es erst, wenn die Lebensmittel gefroren sind.
Die eingefrorenen Gläser müssen vor der Erhitzung auf jeden Fall zuerst bei Raumtemperatur auftauen, da starke Temperaturunterschiede das Glas zum Springen bringen können.
Quellen:
Utopia
Umweltbundesamt
Gläser und Flaschen

Unsere Bürgerbus-Geschichten finden Sie hier ...

Unsere Mülleimer im "neuen Design" hängen inzwischen wieder und am 23.11.2019 ist es soweit.
Am Tag der offenen Tür des Zweckverbands Dettenhausen-Waldenbuch HTN, Bonholzstr. 3 in Waldenbuch, werden um 13.00 Uhr die 10 besten „Mülleimer-Sprüche“ prämiert.
Wir sind schon sehr gespannt, welche Sprüche demnächst auf unseren Abfallbehältern zu lesen sind.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die unsere Mülleimer nutzen und ihren Kleinmüll und Hundekot sachgerecht entsorgen.

„Putzede-Aktion“ im Sommerferienprogramm

Von Francis Tief/Ganztagesbetreuung Oskar-Schwenk-Schule, haben wir den nachfolgenden kleinen Bericht und das Bild erhalten:

"Gemeinsam mit den Betreuerinnen haben die Kinder sich an diesem Tag um die Sauberkeit rund um die Oskar-Schwenk- Schule gekümmert und fleißig Müll eingesammelt. Die Kinder waren mächtig stolz darauf, etwas für die Stadt Waldenbuch und ihre Bewohner/innen getan zu haben."

Anmerkung der Stadtverwaltung: Wir sind natürlich auch mächtig stolz darauf, dass Kinder in den Sommerferien Müll gesammelt haben und bedanken uns ganz herzlich bei jeder/jedem fleißigen Helfer/in mit einer kleinen Überraschung.

Aus den Stadtnachrichten vom 22.11.2019 (KW 47)

KW 46 (15.11.2019) Weltweit wird immer mehr Plastikmüll produziert - Initiative "Nachhaltiges Waldenbuch - ich bin dabei!"

Allein in Deutschland produzierten private und gewerbliche Endverbraucher im Jahr 2017 5.2 Millionen Tonnen Plastik-Müll.Und es wird immer mehr!

Warum steigen die Mengen immer weiter? Kurzlebige Plastikverpackungen sind der Hauptgrund dafür. Es werden immer mehr Kunststoffflaschen produziert – immer mehr frische Ware wird vorverpackt verkauft. Der Außerhaus-Verzehr nimmt stetig zu. Es gibt kleinere Portionierungsgrößen und aufwändigere Verpackungen – und Kunststoff ersetzt zunehmend Pappe, Papier und Karton.

Plastik und CO2 Nach Schätzungen entstehen durch die Herstellung von Kunststoffen und die Verbrennung von Kunststoffabfällen weltweit jährlich rund 400 Millionen Tonnen CO2.

Bald mehr Plastik als Fische im Meer Eine Studie der britischen Ellen MacArthur Foundation kommt zu einem besonders erschreckenden Ergebnis. Im Jahr 2050 könnte es, gewichtsmäßig betrachtet, mehr Plastikmüll als Fische in den Weltmeeren geben.

Schwimmende Inseln aus Plastik 5,25 Billionen Plastikteile schwimmen in den Ozeanen. Das haben Meeresforscher im Jahr 2015 herausgefunden. Mehr als 250 000 Tonnen Müll sollen an der Meeresoberfläche zu finden sein. Das entspricht dem Gewicht von 25 Eiffeltürmen. Besonders gefährlich sind Mikropartikel aus Plastik. Das sind kleinste Teile, die mit dem Auge gar nicht mehr zu erkennen sind. Fische fressen die Mikroteile und sterben daran. Vier Milliarden dieser Partikel soll es pro Quadratkilometer Meer geben.
 
Quelle: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Initiative „Nachhaltiges Waldenbuch – Ich bin dabei!"

Foto: Museum der Alltagskultur-Schloss Waldenbuch

Waldenbucher Tütle - Gemeinsam für Nachhaltigkeit Zusammen mit dem Gewerbe- und Handelsverein gibt es seit Oktober eine Stempelaktion zur Mehrfachverwendung des Waldenbuch Tütle in Kooperation mit dem Museum der Alltagskultur – Schloss Waldenbuch. Wer beim Einkaufen ein Tütle dabei hat bekommt einen Stempel. Nach drei Stempeln kann das Tütle im Museum der Alltagskultur gegen ein Weckglas eingelöst werden.
Waldenbucher Unternehmen, die sich an der Aktion beteiligen, haben einen „Ich bin dabei“ - Aufkleber für Ihr Schaufenster.

Logo:  Museum der Alltagskultur-Schloss Waldenbuch

Sonderausstellung „Adieu Plastiktüte“ Seit 26. Oktober dreht sich im Museum der Alltagskultur alles um das Thema Plastik. Zwei Sammlungen von Plastiktüten hat das Museum jüngst übernommen und verfügt so über den Bestand von geschätzt 50.000 Stück aus der Zeit Mitte der 1960er Jahre bis um 2010. In der Sonderausstellung „Adieu Plastiktüte“ werden einige dieser Tüten zu sehen sein. Um die große Vielfalt zu präsentieren, wird alle vier Wochen eine neue Auswahl gezeigt.
Im bunten Rahmenprogramm finden Interessierte zahlreiche Workshops (z.B. zum Thema Upcycling), Vorträge und Filmvorführungen.

Nachhaltig leben beim Einkauf – Reduzierung von Verpackungsmaterialien Loses Ost und Gemüse (z.B. Äpfel, Orangen, Paprika usw.) kann auch ohne Plastik- oder Papiertüte aufs Band. Kleine Teile (z.B. Pilze) können Sie im Mehrwegnetz schützen.
 
Mehrwegnetze bieten zum Beispiel die Lidl Filiale und EDEKA Hacker in Waldenbuch an.

Frühlingserwachen mit Nachhaltigkeitsmarkt am 05.04.2020 Ein Highlight im Jahr 2020 wird das Stadtfest Frühlingserwachen mit Nachhaltigkeitsmarkt und verkaufsoffenem Sonntag sein. Hier bekommen alle Interessierte die Möglichkeit, sich ausführlich zum Thema zu informieren.
Zahlreiche Mitmachmöglichkeiten runden den Tag ab.

Neues Mülleimer-Design

„Sauberes Waldenbuch – Mitmachen lohnt sich!“ Auch der Zweckverband Dettenhausen-Waldenbuch HTN
beteiligt sich an der Initiative. Unter dem neuen Namen „Handwerk, Technik, Natur“ hat sich der Zweckverband das Thema Sauberkeit auf die Fahne geschrieben.

Alle 100 städtischen Mülleimerwerden in den kommenden Wochen werden in den kommenden Wochen mit auffälligen Sprüchen versehen. Diese sind humorvoll, passend zur Umgebung und sprechen so die Zielgruppe direkt an.
Außerdem werden Ascher-Zusätze
an ausgewählte Mülleimer angebracht.
Ziel ist es,
die Stadt mit Schokoladenseiten sauberer zu machen. Ein Schwachpunkt ist momentan der Einsatz von Plastiktüten in den Mülleimern. Hier wird nach einer Alternative gesucht.

Foto: Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Böblingen

Coffee-to-go mit dem BB-Pfandbecher/ RECUP-Pfandsystem Allein im Landkreis Böblingen werden pro Stunde 1.484 Einwegbecher weggeworfen. Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Böblingen und die Stadt Waldenbuch haben es sich zum Ziel gesetzt, die Becherflut zu reduzieren und seit Februar 2019 den BB-Pfandbecher eingeführt. Damit soll ein Zeichen gegen die Wegwerfmentalität gesetzt werden. Der BB-Pfandbecher schließt sich einem in ganz Deutschland verbreiteten und bewährten Pfandsystem der Firma
RECUP GmbH an.

Öffentlichkeitsarbeit „Nachhaltiges Waldenbuch – Ich bin dabei!“ Das Nachhaltigkeitsbüro berichtet in den Stadtnachrichten in der Rubrik „Nachhaltigkeit in Waldenbuch“ über die verschiedenen Aktionen. Außerdem sollen neben anderen Nachhaltigkeitsthemen regelmäßig Infos zur Reduzierung von Plastikmüll und mögliche Alternativen aufgezeigt werden.

Aus den Stadtnachrichten vom 15.11.2019 (KW 46)

KW 46 (15.11.2019) Die Leihbar - Leihen statt kaufen (Stadtbücherei Waldenbuch)

Foto: Stadtbücherei

LEIHBAR -- Nicht gleich kaufen - lieber leihen. Das spart Ressourcen und schont damit die Umwelt und den eigenen Geldbeutel.
Seit 2. Oktober gibt es in der Stadtbücherei Dinge,
die man nur selten oder einmalig benötigt; Sachen, die man erst einmal testen möchte. Das Angebot umfasste zum Start fast 50 große und kleine Dinge.
 
Unterstützung gibt es vom Repaircafé Waldenbuch und der lokalen Agenda 21.
 
Büchereikunden ab 18 Jahre nutzen das Angebot kostenlos, ansonsten ist die Ausleihe für eine geringe Gebühr möglich.

Aus den Stadftnachrichten vom 15.11.2019 (KW 46)

KW 45 (08.11.2019) Neues aus dem Bürgerbus

Foto: Dr. Martin Adam

Hier erzählt uns Herr Adam eine nette kleine Anekdote aus seinem Busfahrer-Alltag ...

Aus den Stadtnachrichten vom 08.11.2019 (KW 45)

KW 45 (08.11.2019) 90 Prozent aller Haushalte zahlen zu viel fürs Heizen

Foto: Pixaby.com/Daniel Kirsch

Im Rahmen der BMU-Kampagne "Mein Klimaschutz" wurde der Heizspiegel für Deutschland veröffentlicht. Mieter und Eigentümer können damit ihren Energieverbrauch beim Beheizen ihrer Häuser und Wohnungen bewerten. Zusätzlich gibt er Tipps für klimafreundliches, effizientes Heizen.

Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online und der Deutsche Mieterbund e.V. haben den Heizspiegel im Auftrag des Bundesumweltministeriums erarbeitet. Dazu wurden
rund 61.000 Gebäudedaten zentral beheizter Wohngebäude in ganz Deutschland
ausgewertet.

Die durchschnittlichen  Heizkosten haben sich 2017 je nach Energieträger unterschiedlich entwickelt. Da Heizöl deutlich teurer geworden ist, mussten Bewohner von Häusern mit diesen Heizungen erheblich mehr zahlen als im Jahr zuvor. Die Kosten für Erdgas und Fernwärme gingen im letzten Jahr leicht zurück.
 
Die Heizkosten werden aber darüber hinaus auch maßgeblich von der Effizienz der Heizung und dem energetischen Zustand der eigenen vier Wände bestimmt. In einem energetisch guten Mehrfamilienhaus mit Erdgasheizung haben Bewohner einer 70 Quadratmeter großen Wohnung im vergangenen Jahr im Schnitt 520 Euro fürs Heizen gezahlt. Für Bewohner eines Mehrfamilienhauses in schlechtem energetischen Zustand waren die Heizkosten mehr als doppelt so hoch: etwa 1.110 Euro. Entsprechend höher sind auch die damit verbundenen klimaschädlichen CO2-Emissionen.

Aber auch ohne Sanierung kann jeder Einzelne seinen Energieverbrauch senken,Kosten sparen und CO2 vermeiden: Zum Beispiel durch den Einbau von elektronischen Thermostaten, mit denen sich die Temperatur gradgenau einstellen lässt. Auch durch richtiges Lüften lassen sich hohe Verluste vermeiden. Durch das Benutzen von Sparduschkopf und Durchflussbegrenzern kann der Warmwasserverbrauch um bis zu 50 Prozent gesenkt werden.

Prüfen Sie Ihre Heizkosten unter www.heizspiegel.de/  oder  unter www.meinklimaschutz.de/zu-hause/

Weitere Informationen des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit finden Sie hier 

Pressemitteilung (338,6 KB)  vom 22.10.2019 - Artenschutz - "Kabinett beschließt Eckpunktepapier (256,3 KB) (15.10.2019? zum Volksbegehren" als Weiterentwicklung des Gesetzesentwurfs "Rettet die Bienen"

Aus  den Stadtnachrichten vom 08.11.2019 (KW 45)

KW 45 (08.11.2019) Landeswettbewerb "Baden-Württemberg blüht"

Logo:  Minsterium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

Mit dem Landeswettbewerb ‚Baden-Württemberg blüht‘ zeichnet das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Kooperationen verschiedenster Landnutzer aus, die sich vorbildlich für den Erhalt der biologischen Vielfalt in ihrer Heimat engagieren.
Ende der Bewerbungsfrist ist der 31. Dezember 2019.

Bewertet werden unter anderem die Zusammenarbeit mit Akteuren aus verschiedenen Bereichen, die Pflege und Unterhaltung bereits vorhandener Maßnahmen und Projekte, die Schaffung von neuen zukunftsweisenden Maßnahmen und Konzepten zur Stärkung der biologischen Vielfalt, die Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung sowie fachliche Aspekte und die Nachhaltigkeit der Ansätze.

Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine Expertenjury unter anderem aus den Bereichen Landwirtschaft, Naturschutz, Wissenschaft und Kommunen. Der Wettbewerb ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung wird im Frühsommer 2020 stattfinden.

Alle Informationen zum Wettbewerb sowie Teilnahmeformulare, Datenschutzhinweise usw. gibt es unter
  
www.bwblüht.de

Aus  den Stadtnachrichten vom 08.11.2019 (KW 45)

KW 45 (08.11.2019) Imkerei hat in Baden-Württemberg große Bedeutung

Wichtige Nutztiere

Pixaby.com/SusanneJutzeler/bee-colonies

Die Imkerei hat in Baden-Württemberg große Bedeutung Die Biene ist nach Rind und Schwein das wichtigste Nutztier. Von ca. 25.000 Hobby- und
Erwerbsimker/innen werden ca. 180.000 Bienenvölker betreut.

Honig- und Wildbienen leisten durch die Blütenbestäubung einen unersetzlichen Beitrag zur Sicherung der Nahrungsmittelversorgung und zum Erhalt der Artenvielfalt. Etwa 80 Prozent der auf Insektenflug angewiesenen Kulturpflanzen und ein großer Teil der Wildpflanzen werden von Honigbienen bestäubt.

Wichtige Bienenprodukte neben Honig sind Wachs, Kauwachs, Pollen, Propolis (Bienenharz, Bienenkitt) und Gelee Royal.

Förderung

An vielen Orten ist die Zahl der Bienen in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Schutz von Wild- und Honigbienen ist daher eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wer sich mit Bienenhaltung und Imkerei beschäftigt, wird deshalb von der Landesregierung mit vielfältigen Maßnahmen unterstützt:

  • Das Land Baden-Württemberg kümmert sich um die Belange und Förderung der Imkerei sowie um den Schutz von Honig- und Wildbienen.
  • Gefördert werden hier Aus- und Fortbildung von Imker/innen, Lehr- und Demonstrationsmaterial und -geräte für die Vereine, Ausrüstung für Imker/innen und Imkergemeinschaften mit mehr als 30 Bienenvölkern, Bekämpfung der Varroamilbe, Honiguntersuchungen und angewandte Forschung gemäß VO (EU) Nr. 1308/2013 zur Verbesserung der Erzeugungs- und Vermarktungsbedingungen für Bienenzuchterzeugnisse.

Spezialberatung durch die Regierungspräsidien

Die Imker leisten mit ihrem Engagement einen wertvollen Dienst an der Allgemeinheit – insbesondere auch durch die Arbeit der Imkervereine bei der Aus- und Fortbildung.
Dieses Engagement der Imker/innen - und vor allem auch der Imkernachwuchs - im Land soll durch die Arbeit der Spezialberatung Imkerei an den Regierungspräsidien unterstützt werden:
zum Beispiel durch die Entwicklung von Konzepten zur Bekämpfung der Bienenseuchen oder der Förderung der Erzeugung von rückstandsfreien Bienenprodukten.
  
Quelle: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg und
Regierungspräsidium Stuttgart
  
Auf Anfrage der Imker/innen
bietet das Regierungspräsidium Stuttgart spezielle Fachberatungen vor Ort an.

Bienensachverständige

sind für die untere Verwaltungsbehörde als Sachverständige tätig und unterstehen deren Weisung. Sie sind beispielsweise bei der Bekämpfung von anzeigepflichtigen Bienenkrankheiten unter der fachlichen Aufsicht des beamteten Tierarztes tätig. Zu den Aufgaben der Bienensachverständigen gehört auch die Ausstellung von Gesundheitszeugnissen, die bei der Verstellung von Bienen benötigt werden (z. B. Verkauf, Wanderung)

Folgende Bienensachverständige sind für Waldenbuch zuständig:

  • Herr Löffler, Tel.: 07157 65725
  • Herr Pöppke, Tel.: 07031 272695

Aus den Stadtnachrichten vom 08.11.2019 (KW  45)

KW 44 (31.10.2019) Sonnenhangwiese, Bürgerbus,Hundekotbeutel, Mehrweg ...

Auch "Wilde Ecken" benötigen Pflege

Dank des ehrenamtlichen Engagements von Harry Stark konnten dringend notwendige Pflegemaßnahmen auf der Sonnenhangwiese durchgeführt werden.
Mehr dazu finden Sie hier ...

Harry Stark beim Heckenschnitt

Unser Bürgerbusteam freut sich ...

Foto: Wolfgang Buchmann

... dass immer mehr Waldenbucherinnen und Waldenbucher die Vorteile des Bürgerbusses zu schätzen wissen. rUns freut das natürlich auch!
Die kleine Episode, die uns Wolfgang Buchmann vom Fahrerteam diese Woche erzählt, finden Sie neben anderen "Bürgerbus-Geschichten" hier ...
Lassen Sie das Auto doch auch mal öfters stehen und nutzen Sie unseren Bürgerbus.
Wenn Sie Probleme mit dem Fahrplan haben,
hilft Ihnen unser nettes Bürgerbusteam gerne weiter.
Und keine Sorge - egal wie Sie unterwegs sind,
mit Fahrrad, Kinderwagen, Rollstuhl, Hund ... - unser Bürgerbus ist entsprechend ausgerüstet und kann alle mitnehmen.

Umweltschutz und Sauberkeit liegt uns am Herzen

Liebe Hundehalterinnen und Hundehalter, zuallererst ein herzliches Dankeschön, dass Sie die Hinterlassenschaften ihrer Hunde aufsammeln und in die bereitgestellten Müllbehälter entsorgen. Und damit Sie die Hundekotbeutel mit gutem Gewissen benutzen können, sind unsere Belloo-Stationen bereits mit umweltfreundlichen Qualitätsbeuteln aus deutscher Produktion ausgestattet. Die Beutel werden zu mindestens 85 % aus nachwachsendenen Rohstoffen (Zuckerrohr aus zertifiziertem Anbau) hergestellt und sind eine sinnvolle Alternative zu den sogenannten "Bio- Beuteln". Im Gegensatz zu konventionellem Polyethylen auf Erdöl-Basis ist der Rohstoff dieser Beutel CO2-neutral. Die Beutel sind zwar zu 100 % recyclingfähig, aber nicht biologisch abbaubar. Bitte entsorgen Sie die Beutel ausschließlich in den öffentlichen Abfallbehältern oder in Ihre Restmülltonnen.

Pixaby.com_bottle-2032980_1920

Für die Umwelt

Mehrweg macht den Unterschied Mit Mehrweg-Flaschen, die über kurze Distanzen transportiert wurden, ist man aus Umweltsicht immer auf dem sicheren Weg. Egal ob Kunststoff- oder Glasflasche – gegenüber Einwegdosen und -flaschen haben diese Verpackungen bedeutende Vorteile.
Durch den geringeren Verbrauch von Rohstoffen und Energie auf ihrem Lebensweg reduzieren sie den Treibhauseffekt. Je kürzer die Transportentfernung, desto günstiger ist die Umweltbilanz der Mehrwegflasche.

Ressourcenschonung Neben dem Einsatz von Energie sind etwa 500.000 Tonnen Kunststoff nötig, um die in Deutschland verkauften Einwegplastikflaschen herzustellen. Dank der Wiederverwendung von Mehrwegverpackungen müssen dagegen deutlich weniger Flaschen produziert werden.

Emissionseinsparung Eine Glasmehrwegflasche verursacht bei kurzen Transportentfernungen im Vergleich mit einer PETEinwegflasche signifikant geringere Emissionen an Kohlendioxid (CO₂). Bei konsequentem Einsatz von Mehrwegflaschen ließen sich mehrere hunderttausend Tonnen CO₂ jährlich einsparen.

Abfallvermeidung Pro Stunde werden in Deutschland zwei Millionen Einweg-Kunststoffflaschen verbraucht.
Das sind 48 Millionen am Tag und rund 17 Milliarden im Jahr.
Während ein Teil der PET-Einwegflaschen nach Gebrauch geschreddert und als Sekundärrohstoff recycelt wird, wird die Mehrwegflasche vor dem Recycling bis zu 50 Mal gereinigt und neu befüllt. Ihr ökologischer Fußabdruck ist vor diesem Hintergrund wesentlich kleiner.

Wiederverwendbarkeit Mehrwegflaschen aus PET-Kunststoff können rund 20-fach wiederbefüllt werden – sind sie aus Glas, dann sogar bis zu 50-fach.
  
(Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit)

Aus den Stadtnachrichten vom 31.10.2019 (KW 44)

KW 43 (25.10.2019) Nicht vergessen: (Mülleimer-Aktion)

Einige der 100 städtischen Mülleimer werden in den kommenden Wochen mit auffälligen, humorvollen und zur Umgebung passenden Sprüchen versehen. So sollen sie zu „Sauberkeitsbotschaftern“ werden. Zusätzlich angebrachte Ascher-Einsätze an ausgewählten Mülleimern sollen dazu beitragen, dass Waldenbuch sauber wird.
„Ene Mene Meck, der Müll ist Weg“ bei den Kinderspielplätzen ist nur eine der Phrasen, mit denen Fußgänger auf witzige Art und Weise dazu animiert werden sollen, „ihren“ Müll zu entsorgen.

Auch die Waldenbucher Bürgerinnen und Bürger können sich beteiligen! Schicken Sie uns bis zum 4. November einen passenden Spruch sowie ein Foto „ihres“
Mülleimers, der sich zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder in der Nachbarschaft
befinden kann. Am Tag der offenen Tür des Zweckverbands, am 23. November 2019, werden die
zehn besten Sprüche prämiert.

Ebenso können sich die Waldenbucher Unternehmen beteiligen! Schicken Sie uns bis zum 4. November einen passenden Spruch zu ihrem Mülleimer. Die
Mülleimer bekommen keine Lackierung und der Spruch lässt sich rückstandslos wieder entfernen.
Die Übernahme der Kosten erfolgt durch das Unternehmen (20 € pro Spruch, inkl. Anbringung).

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei petra.eisele@waldenbuch.de, Tel.: 07157 1293-48

Aus den Stadtnachrichten vom 25.10.2019 (KW 43)

KW 43 (25.10.2019) Neues vom Bürgerbus-Team

Sie wollten schon lange mal wieder ohne Auto einkaufen gehen? Aber mit dem Fahrrad den Buckel raufschnaufen ist auch keine Option?
Nehmen Sie doch mal wieder den Bürgerbus! Unser Fahrerteam freut sich auf Sie!

Hier stellt sich unser nettes Teammitglied  Benedikt Mast vor ...

Foto: Benedikt Mast

Anmerkung: Unser Bürgerbus fährt von Montag bis Freitag, vor- und nachmittags (außer am Mittwochnachmittag und an Feiertagen).
Übrigens auch 2 x in der Stunde zu Firma Ritter - die genauen Zeiten finden Sie auf dem Fahrplan.
   - Sie sind Rollstuhlfahrer?
   - Mit dem Kinderwagen unterwegs?
   - Sie möchten mit Ihrem Hund mal eine andere Runde laufen?
Kein Problem – in unserem Bürgerbus, der auch mit einer Rollstuhlrampe ausgerüstet ist, dürfen alle mitfahren.
Ein herzliches Dankeschön an unser fleißiges Bürgerbus-Team.

Aus den Stadtnachrichten vom 25.10.2019 (KW 43)

KW 43 (25.10.2019) Lebensmittel wertschätzen

Lebensmittel wertschätzen - Tipps für Einkauf und Lagerung

Das Wegwerfen von Lebensmitteln ist sowohl ein ethisches Problem als auch eine Verschwendung
wertvoller Ressourcen.
Weil ein großer Teil der Lebensmittelabfälle in den Privathaushalten anfällt, hat das Bundesernährungsministerium auf der Internetseite www.zugutfuerdietonne.de nützliche Tipps und Hinweise für Verbraucherinnen und Verbraucher zusammengefasst.
Dort finden Sie Wissenswertes zum Vermeiden von Lebensmittelabfällen, Rezepte zur Resteverwertung, Tipps zur richtigen Lagerung von Lebensmitteln und vieles mehr.

Das können Sie tun:

www.zugutfuerdietonne.de

Einkauf planen!

  • Welche Lebensmittel sind noch vorhanden?
  • Welche Produkte sollten bald verbraucht werden?
  • Wie können Vorräte sinnvoll den Speiseplan ergänzen?
  • Kommt Besuch oder ist die Hälfte der Familie diese Woche ohnehin kaum zu Hause?

Den Einkauf sinnvoll zu planen und Fehlkäufe zu vermeiden ist nicht schwer, wenn man sich eine Liste macht.
Familien-Portionen und XXL Packungen locken zwar mit günstigen Preisen, jedoch sind sie unterm Strich teuer, wenn ein Teil schließlich im Müll landet.
Vor allem Single-Haushalte können Lebensmittelabfälle vermeiden, indem sie nur kleine Portionen kaufen oder Großpackungen mit Freunden oder Nachbarn teilen oder in kleinen Mengen einfrieren.
Durch das eigene Kaufverhalten kann Jeder dazu beitragen, Lebensmittel zu retten und dabei Geld zu sparen.

Richtig lagern! Damit Lebensmittel möglichst lange ihre Qualität bewahren, müssen sie richtig gelagert werden. Hier ist vor allem wichtig, die Kühlkette bei leicht verderblichen Lebensmitteln wie Fisch oder Fleisch nicht zu unterbrechen.
Viele Gemüsesorten wie Kartoffeln lagern am besten kühl und dunkel, sollten jedoch nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. In den Kühlschrank dürfen z.B. Beeren, frische Kräuter, Spargel oder Karotten.
Ausführliche Tipps zur richtigen Lagerung von Lebensmitteln finden Sie hier ....

Hallo Kinder!

Wollt Ihr mal Eure Familie testen?

Holt Euch für Euren Test den Bastelbogen im Nachhaltigkeitsbüro!

Wetten, dass nicht alle genau wissen, wie Lebensmittel aufbewahrt werden?

BMEL

Mit Resten zaubern! Manchmal lassen sich Portionsgrößen schlecht einschätzen und es bleiben Reste. Doch selbst bei kleinen Mengen lohnt es sich, diese aufzubewahren oder einzufrieren. So lässt sich zum Beispiel ein Rest Tomatensoße bei der nächsten Mahlzeit als Pizzabelag verwenden und übrig gebliebene Kartoffeln kommen als Bauernomelette zu neuen Ehren. Aus altbackenem Brot lassen sich Semmelknödel, Arme Ritter, Brotsuppe oder Bruschetta zaubern. Mit ein wenig Phantasie und Spaß am Kochen lässt sich aus fast jedem Rest etwas Neues kreieren.

5 Tipps im Überblick

  • Einkaufszettel schreiben! Nicht hungrig einkaufen gehen.
  • Haltbarkeit prüfen: Machen Sie den Auge-Nase-Zungen-Check.
  • Vorräte kontrollieren: Richtig lagern schützt vor Verderb.
  • Nicht zu viel kochen: Richtig planen spart Abfall.
  • Wenn etwas übrig bleibt: Einfrieren oder kreativ weiterverwerten.

Aus den Stadtnachrichten vom 25.10.2019 (KW 43)

KW 42 (18.10.2019) Unser Bürgerbus-Fahrerteam stellt sich vor

Foto: Lydia Winterstein-Waas

Hier stellt sich  Frau Winterstein-Wass vom Bürgerbus-Fahrerteam vor ...

Übrigens ...

Am 27.10.2019 übernimmt unser nettes Bürgerbus-Fahrerteam wieder Shuttle-Dienste für den Seniorennachmittag im Martinuszentrum.
Unser Fahrerteam bringt Sie zur Seniorenfeier und wieder nach Hause, vom Sonnenhof zum St. Martinuszentrum und zurück.

Aus den Stadtnachrichten vom 18.10.2019 (KW 42)

KW 42 (18.10.2019) Lebensmittelverschwendung geht uns alle an

Lebensmittelverschwendung geht uns alle an

In Deutschland landen jährlich fast 12 MillionenTonnen Lebensmittel im Müll. Der größte Teil enfällt mit 52 Prozent (6,1 Mio. Tonnen) auf die privaten Haushalten.

Foto: bmel.de

Auf Feldern und in der Produktion
geht viel Unnötiges verloren - beispielsweise weil

  • Lebensmittel nicht den Normen entsprechen
  • in der Produktion nicht der gesamte Rohstoff verwendet wird
  • unverkäufliche Überschüsse entstehen

Lebensmittelverluste im Handel entstehen beispielsweise durch

  • kaum kalkulierbares Einkaufsverhalten
  • leicht verderbliche Lebensmittel
  • beschädigte Produkte (beim Transport)
  • Lebensmittel mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum
  • volle Regale bis zum Ladenschluss
  • lange Öffnungszeiten

Bei der Außer-Haus-Verpflegung werden nach Schätzung des Umweltbundesamtes in Deutschland pro Person im Jahr rund 70,5 kg Lebensmittel bereit gehalten.

Davon landen rund 23,6 kg im Müll - beispielsweise weil

  • ein Teil nicht aufgegessen wird
  • ein Teil auf Buffettischen zurückbleibt
  • ein Teil in der Essensausgabe oder im Lager bleibt

Privathaushalte in Deutschland werfen nach der vom BMEL in Auftrag gegebenen Studie vor allem Obst und Gemüse (34 %) , gefolgt von Brot und Backwaren (14 %) in den Müll.
Aber auch bereits zubereitete Mahlzeiten werden zu häufig entsorgt.

Foto: www.lebensmittelwertschaetzen.de

Deutschland hat sich dem Ziel der Vereinten Nationen verpflichtet, die Lebensmittelverschwendung im Einzelhandel und auf Verbraucherebene zu halbieren und die Lebensmittelabfälle bei der Nachernte sowie in der Produktions- und Lieferkette zu verringern. Das kann nur gelingen, wenn sich alle Akteure entlang der Wertschöpfungskette mit eigenen, konkreten Beiträgen beteiligen und insgesamt das gesellschaftliche Bewusstsein für den Wert der Lebensmittel steigt.
In einem ersten Schritt auf dem Weg zu einer gemeinsamen Strategie von Bund und Ländern
zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen und -verlusten ist die neue Internetplattform www.lebensmittelwertschätzen.de entstanden.

Die neue Website zeigt konkrete Aktivitäten für die gesamte Wertschöpfungskette. Ob neue Produktideen, Start-ups oder Vereine und Initiativen – die vorgestellten Aktivitäten demonstrieren, wie unterschiedlich man sich dem Thema Lebensmittelwertschätzung widmen kann. Und sie zeigen, was in den einzelnen Bundesländern bereits heute gegen Lebensmittelverschwendung getan wird. Die Aktivitäten dienen dabei als Best-Practice- Beispiele und zeigen gleichzeitig Kontakt- und Mitmachmöglichkeiten auf.
Durch eine Filterfunktion kann der Nutzer auch herausfinden, ob es in seiner Nähe Projekte gibt, bei denen man mitwirken kann.
Immer mehr Aktionen sollen dazukommen.

Und das können Sie beim Einkauf von Lebensmitteln für den Klimaschutz und zur Abfallvermeidung tun

  • Vermeiden Sie Produkte mit unnötigem Verpackungsmaterial, vor allem aus Plastik.
  • Kaufen Sie unverpackte Lebensmittel,  zum Beispiel Obst und Gemüse
  • Achten Sie bei Papierverpackungen auf Recyclingmaterial oder auf eine FSC-Zertifizierung.
  • Bei Flaschen gilt: Mehrweg ist besser als Einweg.
  • Verwenden Sie Mehrwegtaschen statt Einwegtüten zum Beispiel aus Recyclingkunststoff mit Blauem Engel oder aus Bio-Baumwolle

Sie möchten noch mehr für den Klimaschutz tun?

Lassen Sie Ihr Auto doch mal öfter stehen ... Unser Bürgerbus fährt von Montag bis Freitag,  vor- und nachmittags (außer am Mittwochnachmittag und an Feiertagen)

Aus den Stadtnachrichten vom 18.10.2019 (KW 42)

KW 41 (11.10.2019) Die Leihbar - Leihen statt kaufen (Stadtbücherei Waldenbuch)

Foto: StadtBücherei Waldenbuch

Am 2. Oktober war Eröffnung in der Stadtbücherei Unser Büchereiteam hat nicht nur ein tolles Angebot zum Ausleihen,
sondern bietet Jung und Alt mit unterschiedlichsten Veranstaltungen auch einen großen Unterhaltungswert.
LEIHEN STATT KAUFEN -
mit ihrem neuesten Angebot will die Stadtbücherei zum Umweltschutz beitragen und Ressourcen schonen.
Konsequente Kundenorientierung
und Bemühungen um Nachhaltigkeit in Waldenbuch haben den Impuls zur "Bibliothek der Dinge" gegeben, finanzielle Unterstützung kam von der Volksbank Stiftung. Damit konnte am 2.Oktober 2019 die LEIHBAR eröffnet werden.
"Hier gibt es Dinge, die man nur selten oder einmalig benötigt; Sachen, die man erst einmal testen möchte; Kreativität, Entdeckerfreude und Fitness sollen angeregt werden.
Technische Unterstützung gibt es vom Repaircafe Waldenbuch, der lokalen Agenda 21 und für den Umweltaspekt sorgt das Nachhaltigkeitsbüro der Stadt Waldenbuch", erläutert Susanne Dosch, die Büchereileiterin. "Büchereikunden ab 18 Jahre nutzen das Angebot kostenlos, ansonsten ist die Ausleihe für einen geringe Gebühr möglich," erklärt sie weiter.
"Das Angebot soll in den nächsten Jahren ständig wachsen."
Falls Sie nützliche Dinge zuhause haben,
die Sie spenden möchten, freut sich das Büchereiteam. Bitte sprechen Sie das Team vorher an, da der Platz in der Bücherei sehr begrenzt ist.

Aus den Stadtnachrichten vom 11.10.2019 (KW 41)

KW 41 (11.10.2019) Unser Bürgerbus-Team stellt sich vor

Foto: Horst Kaz

Horst Kaz, einer der Fahrer des Bürgerbus-Teams stellt hier sich vor Übrigens:
Übrigens 2 x in der Stunde fährt unser Bürgerbus-Team auch zu Firma Ritter. Die genauen Zeiten finden Sie auf dem Bürgerbus-Fahrplan.

Aus den Stadtnachrichten vom 11.10.2019 (KW 41)

KW 41 (11.10.2019) Sauberes Waldenbuch - Mitmachen lohnt sich!

Foto: Stadt Waldenbuch

Einige der 100 städtischen Mülleimer werden in den kommenden Wochen mit auffälligen, humorvollen und zur Umgebung passenden Sprüchen versehen. So sollen sie zu „Sauberkeitsbotschaftern“ werden. Zusätzlich angebrachte Ascher-Einsätze an ausgewählten Mülleimern sollen dazu beitragen, dass Waldenbuch sauber wird.
Ene Mene Meck, der Müll ist Weg“ bei den Kinderspielplätzen ist nur eine der Phrasen, mit denen Fußgänger auf witzige Art und Weise dazu animiert werden sollen, „ihren“ Müll zu entsorgen.

Auch die Waldenbucher Bürgerinnen und Bürger können sich beteiligen! Schicken Sie uns bis zum 4. November 2019 einen passenden Spruch sowie ein Foto „ihres“ Mülleimers, der sich zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder in der Nachbarschaft befinden kann. Am Tag der offenen Tür des Zweckverbands, am 23. November 2019, werden die zehn besten Sprüche prämiert.

Ebenso können sich die Waldenbucher Unternehmen beteiligen! Schicken Sie uns bis zum 4. November einen passenden Spruch zu ihrem Mülleimer. Die Mülleimer bekommen keine Lackierung und der Spruch lässt sich rückstandslos wieder entfernen. Die Übernahme der Kosten erfolgt durch das Unternehmen (20 € pro Spruch, inkl. Anbringung).
Bei Interesse melden Sie sich bei petra.eisele@waldenbuch.de, Tel.: 07157 1293-48

Übrigens Zweckverband Bauhof Dettenhausen/Waldenbuch hat einen neuen Namen

Der Betrieb heißt  jetzt 

Zweckverband Dettenhausen-Waldenbuch HTN

HTN steht für  Handwerk Technik Natur

Mehr dazu finden Sie hier ...

Aus den Stadtnachrichten vom 11.10.2019 (KW 41)

KW 40 (04.10.2019) Shuttle-Service zur Langen Kürbisnacht am 05.10.2019

Foto: Stadt Waldenbuch

Bummeln bis in die späten Abendstunden, das eine oder andere "Schnäppchen" finden, leckere Herbstspezialitäten genießen ...
Und das Beste:
Sie können das Auto stehen lassen - unser Bürgerbus fährt Sie ganz bequem hin und
zurück!
Aktuelles zum Bürgerbus sowie den Sonderfahrplan, den unser nettes Bürgerbus-Team zur zur Kürbisnacht anbietet, finden Sie hier ...

Aus den Stadtnachrichten vom 04.10.2019 (KW 40)

KW 40 (04.10.2019) Da fehlen unseren Projektpaten der öffentlichen Grünflächen die Worte!

  • Foto: Stadt Waldenbuch
  • Foto: Stadt Waldenbuch
Foto : Stadt Waldenbuch

Allein in der Umgebung des städtischen Naturschutzprojektes "Parkbuchten Vordere Seestraße" mussten am vergangenen Wochenende mehrere Kothaufen und ein Korb voll Müll entfernt werden.

Und nicht nur das:

Eine Passantin in Begleitung eines Jugendlichen, spazierte an den Beeten des Naturschutzprojektes vorbei und bediente sich dort fleißig an den für Kleintiere ausgelegten Materialien. Nachdem sie von den Projektpaten darauf angesprochen wurde, fühlte sie sich ungerecht behandelt. Den Hinweis, dass es sich bei den entwendeten Materialien um städtisches Eigentum handle, beantwortete sie mit
"Ihnen hat man doch ins Gehirn geschissen!" und entfernte sich mit gut gefüllter Tasche. Den Projektpaten samt umstehenden Zeugen fehlten bei so viel Unverschämtheit die Worte.

Aus den Stadtnachrichten vom 04.10.2019 (KW 40)

KW 39 (27.09.2019) Die Klimakrise ist in aller Munde ...

Die Klimakrise ist in aller Munde! Seit Monaten gehen Massen auf die Straße, um für mehr Klimaschutz zu protestieren.
Umfrageergebnisse zeigen, dass sich viele Menschen mehr Engagement beim Klimaschutz wünschen.
Und trotzdem steigen die Verkaufszahlen von Autos ständig an.

Dabei ist Fahrrad fahren viel entspannter:

Foto: Pixaby.com/alexkfm

Mit dem Fahrrad frische Luft genießen und gleichzeitig durch die Bewegung Stress abbauen, anstatt sich durch nervige Feierabend-Staus nach Hause "quälen".
Anstelle von nervtötender Parkplatzsuche das Fahrrad platzsparend irgendwo abstellen, an einem Pfosten oder einer Laterne befestigen und dann entspannt den Feierabend genießen.

Foto: Pixaby.com

Keine Zeit für Sport? Mit dem Fahrrad zur Arbeit, zum Einkauf oder zu anderen Zielen und wieder zurück nach Hause - je nach Wegstrecke kann dass eine leichte oder anspruchsvolle Trainingseinheit ersetzen.

Wer Fahrrad fährt muss keinen teuren Sprit tanken, sondern verbrennt Kalorien. Das schont nicht nur unser Klima, sondern dienst auch noch unserer Gesundheit. Und wer gemeinsam mit anderen in die Pedale tritt, hat dabei auch noch jede Menge Spaß.

Rutschfeste Reifen und gute Beleuchtung sind in der dunklen Jahreszeit besonders wichtig.
Winterreifen
gibt es auch speziell für E-Bikes (z.B. von Continental). Sie sorgen für sicheren Halt auf nasser Fahrbahn, nassem Laub und Schnee.
Nabendynamos
werden von vielen Herstellern auch mit Standlichtautomatik angeboten. Sie sorgen nicht nur für gute Sicht, sondern auch für die rechtzeitige Wahrnehmung durch andere Teilnehmer im Straßenverkehr.
Speichenreflektoren oder ein zusätzlicher Fahrradmantel
mit eingebauten Reflektoren sorgen für zusätzliche Sicherheit.

Und hier noch ein paar "Wintertipps" des ADFC

  • Halte größeren Abstand als im Sommer.
  • Bremse frühzeitig und maßvoll.
  • In Kurven solltest du weder bremsen noch treten, besonders bei fester Schneedecke oder glatter Straße.
  • Vermeide auf Glatteis Lenkbewegungen und lass das Rad ausrollen, ohne zu bremsen.
  • Damit du besseren Halt auf der Fahrbahn hast, lass etwas Luft aus den Reifen.

Noch mehr Tipps gibt's hier ...

Keine Lust mehr, den Berg hochzustrampeln)

In unserem Bürgerbus können Sie Ihr Fahrrad mitnehmen. Unser Bürgerbus fährt von Montag bis Freitag, vor- und nachmittags (außer am Mittwochnachmittag und an Feiertagen).
- Sie sind Rollstuhlfahrer?
- Mit dem Kinderwagen unterwegs?
- Sie möchten mit Ihrem Hund mal eine andere Runde laufen?
Kein Problem – in unserem Bürgerbus, der auch mit einer Rollstuhlrampe ausgerüstet ist,
dürfen alle mitfahren.

Bürgerbus-Geschichten und mehr finden Sie hier ...

Aus den Stadtnachrichten vom 27.09.2019 (KW 39)

KW 38 (20.09.2019) Förderprogramm Beteiligungstaler

Projektfonds zur Förderung von Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung

Grafik: Allianz für Beteiligung/Staatsministerium

Das Förderprogramm „Beteiligungstaler“ bietet zivilgesellschaftlichen Gruppen die Möglichkeit, Unterstützung für ihr Beteiligungsprojekt vor Ort zu erhalten.
Das Programm ermöglicht die Finanzierung von Sachkosten, die während der Durchführung eines Beteiligungsprojekts anfallen. Gerade kleinere Gruppen stellen diese Ausgaben häufig vor große Schwierigkeiten. Hier setzt der „Beteiligungstaler“ an.

Mit dem Förderprogramm ist zum Beispiel die Übernahme von Kosten für den Einladungsflyer, für die Kinderbetreuung während der Veranstaltung oder für die Moderation des Workshops möglich.
Viele weitere Beispiele sind denkbar.
Mit dieser Förderung würdigen die Allianz für Beteiligung und das Land Baden-Württemberg das vielfältige Engagement der Menschen vor Ort und stellen sicher, dass die wertvolle Unterstützung durch zivilgesellschaftlich initiierte Beteiligungsprojekte erhalten bleibt.

Wer kann sich bewerben? Zivilgesellschaftliche Gruppen aus Baden-Württemberg mit und ohne eingetragener Rechtsform (z. B. Bürgergruppen, Arbeitskreise, Vereine, Verbände usw.).

Wann ist eine Antragstellung möglich? Anträge können – je nach Verfügbarkeit der Haushaltsmittel – bis spätestens 31.07.2020 (Poststempel) fortlaufend bei der Allianz für Beteiligung gestellt werden.

Wie hoch ist die Förderung? Pro Antragsteller ist die Finanzierung von bis zu 2.000 € als Zuschuss für Sachkosten zur Durchführung von lokalen Beteiligungsprojekten möglich.

Die Themen der Beteiligungsprojekte sind inhaltlich frei wählbar.

Fördervoraussetzungen:

  • Im Antrag muss beschrieben werden, welches Ziel der Antragsteller mit dem Beteiligungsprojekt verfolgt und welche Maßnahmen der Bürgerbeteiligung zum Einsatz kommen.
  • Dem Antrag muss eine kommunale Stellungnahme beiliegen sowie ein Kosten- und Finanzierungsplan für die geplante(n) Ausgabe(n), die finanziert werden soll(en).
  • Die zu fördernden Ausgaben müssen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Beteiligungsprojekt stehen.
  • Es muss begründet werden, warum die Ausgaben vom Antragsteller nicht anderweitig finanziert werden können.

Ansprechpartner: Allianz für Beteiligung
Hannes Schuster (Projektleitung)
Email: HANNES.SCHUSTER@AFB.BWL.DE
Tel.: 0711 / 335 000 – 72

Aus den Stadtnachrichten vom 20.09.2019 (KW 38)

KW 37 (13.09.2019) Klimaschutz jetzt

Weltweiter Klimastreik am 20.09.2019

“Viele Erwachsene haben noch nicht verstanden, dass wir jungen Leute die Klimakrise nicht alleine aufhalten können. Das ist eine Aufgabe für die gesamte Menschheit. (...) Deshalb rufen wir alle Menschen zu einem weltweiten Klimastreik auf."Greta Thunberg und Aktivist*innen von #FridaysForFuture

Der Klimawandel - eine globale Herausforderung Der Klimawandel gilt als eine der größten Herausforderungen der Menschheit.
Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen - bereits heute vernichtet die Klimakrise Leben und Lebensgrundlagen von Millionen Menschen weltweit.
Sie verschärft bereits bestehende Ungleichheiten und verletzt grundlegende Menschenrechte. Wenn es nicht gelingt, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, droht eine Klimakatastrophe, die nicht mehr aufzuhalten ist.
Auch wenn der Klimawandel seit den 1970er Jahren auf der politischen Agenda steht, reichen die bisherigen Maßnahmen der Länder nicht aus. Auch Deutschland wird die für
das Jahr 2020 gesteckten Klimaziele deutlich verfehlen.
Am 20. September entscheidet die Bundesregierung über ihre nächsten Schritte in
der Klimapolitik.

Aus den Stadtnachrichten vom 13.09.2019 (KW 37)

KW 36 (06.09.2019) Biologische Vielfalt

„Die biologische Vielfalt ist eine Lebensversicherung …
… für uns und zukünftige Generationen“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann in der
Landtagsdebatte zum Thema Biodiversität.

Der Herbst eignet sich, um Saatgutmischungen mit mehrjährigen Wildblumenarten auszusäen oder heimische Sträucher und Bäume (z. B. Kornelkirsche, Schwarzer Holunder, Schlehe, Weißdorn, Feldahorn usw.) zu pflanzen, die für viele heimische Insekten und Vögel überlebenswichtig sind.
Denken Sie vor allem im Herbst an kleine Rückzugsmöglichkeiten (z.B. Reisig- und Laubhaufen, Nistkästen, Nisthilfen usw.) und wichtige Nahrungsquellen (z. B. stehen gelassene „Unkräuter“/Kräuter, Disteln, Brennnesseln usw.) die verschiedenen Tierarten Überlebenschancen bieten.
Wir freuen uns, dass viele WaldenbucherInnen „Mut zu ein bisschen Wildnis“ haben und damit zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen.
Die schönen Bilder, die uns wieder erreicht haben, möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.

Foto: Peter  Erler

Familie Erler pflegt schon seit vielen Jahren ihren naturnahen Garten am Hans-Heinrich-Ehrler-Weg

Foto: Tennisverein/Gaby Ellermann

Auch im Waldenbucher Tennisverein wird Artenschutz groß geschrieben. Dafür wurde ein kleiner Blühstreifen im Bereich der Terrasse angelegt, der bei allen Gästen Begeisterung hervorruft. Im nächsten Jahr soll der Schwerpunkt auf noch mehr regionale Wildblumen gelegt werden.

Foto: Ingeborg und Bernhard Kohler

In der Oskar-Schwenk-Straße blüht es bei Ingeborg und Bernhard kunterbunt auf der Wiese und auf dem Komposthaufen. Das freut nicht nur viele Insekten ...

Noch mehr Bilder finden Sie  hier:

Aus den Stadtnachrichten vom 06.09.2019 (KW 36)

KW 35 (30.08.2019) Bodenaschenbecher / Kooperation Musikverein - Bürgerbus

Weltweit über 700.000 Tonnen achtlos weggeworfene Kippen!

Dazu kommen 2 Millionen Tonnen Verpackungsmüll (Papier, Zellophan, Folien usw.)

Wie entsorgen Sie Zigarettenkippen?

Die Reste von bis zu zwei Dritteln aller konsumierten Zigaretten landen am Ende achtlos entsorgt in der Umwelt, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in einer aktuellen Studie schreibt.
Weiter wird in dem Bericht unter anderem darauf eingegangen, dass in Zigarettenstummeln über 7.000 giftige Chemikalien – mindestens 50 davon seien krebserregend - enthalten seien.
Aus den achtlos weggeworfenen Zigarettenkippen (auf Straßen, in Grünflächen, in Gewässer, an Stränden usw.) werden die Gifte ausgewaschen und gelangen so in das Grundwasser, in Flüsse, Bäche und Seen sowie in die Meere .

1 weggeworfene Kippe verseucht 40 l Grundwasser!

Helfen Sie mit, unsere Umwelt zu schützen! Bitte nutzen Sie die angebotenen Entsorgungsmöglichkeien für Ihre Zigarettenreste.
Die Stadtverwaltung unterstützt das sachgerechte Entsorgen von Zigarettenkippen.

Foto: Stadt Waldenbuch

Bodenascher finden Sie an der Bushaltestelle Post, im Bereich des Marktplatzbrunnens und beim  Hallenbad.
Auch in etliche unserer öffentliche Mülleimer ist ein Aschenbecher integriert.
Übrigens:
Auch Kaugummireste dürfen dort entsorgt werden!

In diesem Jahr wird beim Waldenbucher Marktplatzfest Klimaschutz groß geschrieben.

Hier finden Sie  alles zur Kooperation  Musikverein - Bürgerbusteam.

Mehr zu Klimaschutz und Abfallvermeidung beim 48. Waldenbucher Marktplatzfest.

Aus den Stadtnachrichten vom 30.08.2019 (KW 35)

KW 34 (23.08.2019) Kindergarten Glashütte - Kleine Klimaschützer unterwegs / Bürgerbus Sonderfahrten / 48. Waldenbucher Marktplatzfest - Umweltschutz und Abfallvermeidung

Foto: Klima Bündnis

808 Grüne Meilen haben die kleinen Klimaschützer aus der Glashütte gesammelt. Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg!

Alles zur Aktion erfahren Sie mit Texten und Bildern hier ...

Umweltschutz und Abfallvermeidung beim 48. Waldenbucher Marktplatzfest

Logo: Musikverein Stadtkapelle Waldenbuch 1888e.V.

In diesem Jahr wird beim Waldenbucher Marktplatzfest Klimaschutz groß geschrieben. Kooperation Musikverein Stadtkapelle Waldenbuch 1888 e.V. – Bürgerbus Waldenbuch
Zum ersten Mal kooperiert der Musikverein Stadtkapelle Waldenbuch 1888 e.V.mit dem Bürgerbus-Team.
Alles zum Shuttle-Service unseres Bürgerbusses finden Sie hier ...

Auch zum Umweltschutz und zur Abfallvermeidung will der Musikverein Stadtkapelle Waldenbuch 1888 e.V. während des Marktplatzfestes beitragen durch:

  • Verwendung von Gläsern bzw. umweltfreundlichen Mehrwegflaschen bei sämtlichen
    alkoholischen und alkoholfreien Getränken
  • Verwendung von Porzellantassen für den Kaffeeausschank
  • Verwendung von Holz-Rühr-Stäbchen für Heißgetränke (Selbstbedienung bei Bedarf)
  • Verzicht von Plastik-Trinkhalmen ab diesem Jahr
  • Verwendung von Holzpieksern für Pommes ab diesem Jahr (Selbstbedienung bei
    Bedarf)

Weitere Informationen rund um's Marktplatzfest sowie den Programmflyer finden Sie hier ...

Aus den Stadtnachrichten vom 23.08.2019 (KW 34)

KW 33 (16.08.2019) Kleine Klimaschützer - Wanderung zu den Mammutbäumen / Kindergarten Weilerberg - Die "wilden Tiere" in Garten, Wald und Wiese

Foto: Klima Bündnis

Was die kleinen Klimaschützer vom Kindergarten Glashütte auf ihrer Wanderung erlebt haben und was sie sonst noch unternommen haben, um „Grüne Meilen“ zu sammeln, erfahren Sie hier ...

Logo:  Haus der   Kinder Weilerberg
Foto: Haus der Kinder Weilerberg

Die  "wilden Tiere" in Garten, Wald und Wiese "Nur wer die Natur kennt und liebt, wird sie schützen"
 Unter diesem Leitgedanke startete das Projekt Anfang Juli im Haus der Kinder Weilerberg.
Entdecken, Erforschen und Verstehen standen im Mittelpunkt der Exkursionen in Wald und Garten.
Hier finden Sie Text und Bilder zum Projekt.

Aus den Stadtnachrichten vom 16.08.2019 (KW 33)

KW 32 (09.08.2019) Früh übt sich ... (Schulanfang) / Kleine Klimaschützer zu Besuch bei den Ziegen Fritzi und Flecki

Auch Schulkinder können aktiv zum Umweltschutz beitragen.

Foto: Picaby.com

Sicher ist der Schulranzen Ihres Kindes ergonomisch geformt und nicht allzu schwer. Aber
ist das verwendete Material auch giftfrei und ohne Weichmacher?
Und das Federmäppchen? Billig-Federmäppchen, wohlmöglich gut gefüllt, werden sicherlich nicht unter Umweltschutzaspekten produziert.

An folgenden Siegeln erkennen Sie zum Beispiel ökologisch hergestellte Stifte:

  • FSC oder PEFC
    Diese Zertifizierungen stehen für Holz aus verantwortungsvoller Forstwirtschaft.
  • DIN EN 71
    Diese europäische Norm legt Grenzwerte für Schwermetalle fest (z. B. in Billigstiften mit Lacküberzug enthalten).

Mit nachfolgenden Tipps möchten wir Sie beim Einkauf für die Schultüte unterstützen:

  • Füller
    gibt es auch mit Mehrweg-Tank (kein Plastikmüll durch Einweg-Tintenpatronen).
  • Tintenkiller
    enthalten giftige Inhaltsstoffe und erzeugen Plastikmüll. Einfach „durchstreichen“ ist kostengünstig, umweltfreundlich und spart Müll.
  • Leucht-/Textmarker
    können durch weiche, trockene Produkte in Holz oder nachfüllbare Varianten ersetzt werden.
  • Wachsmalstifte
    aus Bienenwachs hergestellt und mit einer Papierbanderole versehen sind unbedenklich.
  • Radiergummis
    enthalten häufig gesundheitsschädliche Substanzen (Weichmacher, Farben Duftstoffe). Radiergummis aus Naturkautschuk oder mit dem Hinweis „PVC-frei“ sind eine umweltfreundliche Alternative.
  • Anspitzer
    sollten aus Holz oder Metall, ein eventueller Auffangbehälter aus hochwertigen Kunststoffen wie Polypropylen (PP) oder Polyethylen (PE) hergestellt sein, möglichst mit austauschbarer Klinge.
  • Lineale
    aus Holz gefertigt sind langlebig. Durchsichtige Materialien (z.B. Geo-Dreieck) gibt es auch hochwertigem schlag- und kratzfesten Kunststoff (Bioplastik) mit abriebfester Skalierung.
  • Kleber,
    die Lösungsmittel enthalten, sind gesundheitsschädlich und können beispielsweise Kopfschmerzen auslösen. Ideal sind wasserlösliche Papierkleber in größeren Verpackungseinheiten (spart Müll).
  • Papierprodukte
    gibt es in großer Auswahlt mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“.

Weitere wertvolle Tipps zum Schulanfang erhalten Sie unter "Zum Schulstart: Hefte und Stifte - aber bitte ohne Gifte"

Übrigens:
Die Stadtverwaltung nutzt in allen Bereichen 100% Recyclingpapier und – soweit möglich –
nachhaltige Büromaterialien.

Kleine Klimaschützer unterwegs

Foto:  Klima Bündnis

Auch beim Besuch der Ziegen Fritzi und Flecki hat Kindergarten Glashütte fleißig Klimameilen gesammelt.

Foto: Kindergarten Glashütte

Was die kleinen Klimaschützer vom Kindergarten Glashütte dort erlebt haben und was sie sonst noch unternommen haben, um „Grüne Meilen“ zu sammeln, erfahren Sie hier ...

Aus den Stadtnachrichten vom 09.08.2019 (KW 32)

KW 31 (02.08.2019) Was haben Liebe, Schulstart und Recyclingpapier miteinander zu tun?

Schon gewusst ... was Liebe, Schulstart und Recyclingpapier miteinander zu tun haben?
Ob Schulheft, Buch, Collegeblock oder die Zettelbotschaft an den Sitznachbarn:
In der Schule kommt sehr viel Papier zum Einsatz.
Wie viele Ressourcen – darunter Wasser, Strom und vor allem Bäume – dafür benötigt werden, hängt vor allem davon ab, was für Papier genutzt wird.
Die Kampagne "Schulstart mit dem Blauen Engel" bewirbt die Verwendung von 100 Prozen Recyclingpapier.
Ganz nach dem Motto:
Mit einer Liebesbotschaft auf Recyclingpapier beweist Du auch der Umwelt Deine Liebe...

Foto: BMU/RAL gGmbH

Was spart Recyclingpapier bei der Herstellung ein (pro Kilogramm Recyclingpapier*)?

  • 60 Prozent Wasser: 15 Liter statt 50 Liter
  • 70 Prozent Energie: 2 Kilowattstunden statt 5 Kilowattstunden
  • 100 Prozent Baum: 1,2 Kilogramm Altpapier statt 2,2 Kilogramm Holz
  • weniger Abfall

Noch mehr Infos gibt es hier ...

Übrigens: Die Stadtverwaltung nutzt in allen Bereichen 100 % Recyclingpapier für Umwelt- und Ressourcenschutz.

Lebensraum für Insekten schaffen ...

Mit rund 800 kostenlosen Samentütchen (verschiedene Wildblumen und Kräuter) sowie Tipps und Info-Materialien konnten wir alle Interessierten bei der Anlage von kleinen Blühflächen unterstützen.
Wir freuen uns über die uns zugesandten Bilder und Texte und bedanken uns ganz herzlich bei allen "Mitmachern".

  1. Hier finden Sie alles zur Sonnenhangwiese (Wiese unterhalb Friedhof Steinenberg)
  2. Kindergärten geben den Insekten ein Zuhause ...
  3. Club nach 4 gibt den Insekten  Zuhause ...
  4. Wer sonst noch kleine Oasen der Artenvielfalt schafft ...
  5. Aktuelles aus den Nachbarschaftsprojekten finden Sie hier ...

Aus den Stadtnachrichten vom 02.08.2019 (KW 31)

KW 30 (26.07.2019) Klima- und Artenschutz (Sonnenhangwiese) / Klima- und Artenschutz fängt vor der eigenen Haustüre an (Rosi Drodofsky)

Klima- und Artenschutz fängt vor der eigenen Haustüre an ...

… so Rosi Drodofsky die uns heute ihren naturgewachsenen Garten vorstellt. Sie ist überzeugt: Wo viele Pflanzen wachsen, ist es an heißen Sommertagen gleich ein bisschen kühler – und das ist wichtig für den Klimaschutz. Aber ihr ist nicht nur Klimaschutz wichtig, sondern auch die Artenvielfalt. Deshalb ist der Garten liebevoll mit vielen verschiedenen Lebensbereichen gestaltet in dem sich vielerlei Kleinlebewesen tummeln.
Aber auch eine gesunde Lebensweise ist Frau Drodofsky wichtig. Deshalb ist fast alles, was in ihrem Garten wächst, auch essbar.
Wenn Sie mehr von Rosi Drodofsky lesen möchten, geht es hier weiter ...

Aktuelles von der Sonnenhangwiese

Foto: Leona Irion

Inzwischen wurde der größte Teil der Wiese gemäht.
Wenn Sie mehr lesen möchten ...

Grüne Meilen für das Weltklima

Foto: Kindergarten Glashütte

Frau Göpfert, die  Leiterin des Kindergarten Glashütte erzählt: "Sehr schnell sind die vier Meilen-Sammel-Wochen vergangen. Mit vielen geplanten Aktionen konnten wir die Wege der Kinder zum und vom Kindergarten mit Grünen Meilen gut aufstocken."
Mit welchen Aktionen zusätzliche Klimameilen von den kleinen Klimaschützern gesammelt wurden, erfahren sie mit hier ...

Weitere Bilder und Texte zur Aktion finden Sie hier ...

Aus den Stadtnachrichten vom 26.07.2019 (KW 30)

KW 29 (19.07.2019) Klimaschutz im eigenen Garten

Wer Bäume/Gehölze in seinem Garten wachsen lässt, trägt erheblich zum Klimaschutz bei. Bäume/Gehölze binden CO2 langfristig. Für sehr kleine Grundstücke eignen sich zum Beispiel Spalier-Obstbäume, die auch problemlos an Fassaden hochwachsen können.

Standortgerechte, robuste Pflanzensorten aus der Region benötigen keine langen Transportwege, sind nicht anfällig für Schädlinge und Krankheiten,  müssen nicht übermäßig gewässert werden und tragen ebenfalls zum Klimaschutz bei.
Durch vorbeugende, pflanzenstärkende Maßnahmen (Jauchen und Brühen) kann in den meisten Fällen auf Pflanzenschutzmittel verzichtet werden.

Eine mäßige Kompostdüngung (möglichst Kompost aus dem eigenen Garten) ist für die meisten Gärten ausreichend.
Überflüssiger Heckenschnitt kann zum Beispiel auch für die Anlage von Hochbeeten genutzt werden. Wer ganz sicher gehen will, kann anhand einer Bodenanalyse feststellen, ob der Gartenboden ausreichend mit Nährstoffen versorgt ist.

Eine Wiese mit regionalen Wildblumen ist nicht nur pflegeleichter als „englischer“ Rasen sondern trägt auch erheblich zum Erhalt der Artenvielfalt bei.
Auch mit einer Rasenersatzbepflanzung, z. B. mit duftenden Sorten wie Sandthymian oder Römischer Kamille spart man nicht nur Arbeitszeit und Düngerkosten, sondern bietet nebenbei auch noch einen bunten, duftenden, Nahrungsteppich für Insekten.
Der Grasschnitt kann als Tierfutter genutzt und in kleinen Mengen zum Beispiel als schnell wirkender Nährstoff unter starkzehrende Obststräucher oder als Mulch zwischen Tomaten gegeben werden.

Der Verbrauch der wertvollen Ressource Trinkwasser kann um bis zu 50 % gesenkt werden, wenn statt mit dem Schlauch mit einer Gießkanne gegossen wird und statt eines Rasensprengers ein Bewässerungssystem eingesetzt wird, das gezielt Wasser in den Wurzelbereich abgibt.
Auch das Pflanzen von trockenheitsverträglichen Gehölzen/Stauden oder das Sammeln von Regenwasserwasser kann den Trinkwassererbrauch erheblich senken.

Für die klimafreundliche und nachhaltige Gartengestaltung sollte man sich immer fragen:

  • Wo kommt das Material her?
  • Mit welchem Aufwand wird es produziert?
  • Wie sind die Transportwege?

Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft als nachwachsender Rohstoff ist eine gute Alternative zu Kunststoffen.
Heimische, gerbstoffhaltige Hölzer wie z.B. Esskastanie oder Akazie sind eine gute Alternative zu Tropenhölzern.
Sandstein aus einem regionalen Steinbruch könnte z. B. Granit aus Indien ersetzen.

CO2 einsparen durch Urlaub im eigenen Garten In der Regel ist der eigene Garten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar und steht jederzeit zur Verfügung. Die Gartenpflege bietet Fitness-Programm und Ruhemöglichkeit sowie die Möglichkeit, soziale Kontakte zu knüpfen. All das ohne nervenaufreibende An- und Abreise und kaum CO2-Ausstoß.

Mit rund 800 kostenlosen Samentütchen

(verschiedene Wildblumen und Kräuter) sowie Tipps und Info-Materialien konnten wir alle Interessierten bei der Anlage von kleinen Blühflächen unterstützen.
Die ersten Bilder sind schon eingetroffen ...
Mehr dazu und zu unseren Nachbarschaftsprojekten demnächst ...

Aus den Stadtnachrichten vom 19.07.2019 (KW 29)

KW 28 (12.07.2019) N!-Charta-Sport - Nachhaltig handeln in Baden-Württemberg

Logo: Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg

Die N!-Charta Sport der baden-württembergischen Nachhaltigkeitsstrategie will den Nachhaltigkeitsgedanken in der Arbeit der Sportvereine verankern, um gemeinsam eine nachhaltige Zukunft zu gestalten. Dazu unterstützt die N!-Charta Sport Sportvereine bei der Einführung und Umsetzung eines einfachen Nachhaltigkeitsmanagements.
Umweltminister Franz Untersteller sowie Elvira Menzer-Haasis, Präsidentin des Landessportverbandes Badenwürttemberg, sind davon überzeugt, dass die N!-Charta Sport Sportvereinen und Sportverbänden helfen wird, ihr Engagement im Bereich Nachhaltigkeit Schritt für Schritt auszubauen und für alle sichtbar zu machen. Es sei wichtig, dass die N!-Charta Sport zu den Sportvereinen und Sportverbänden passe und im
Ehrenamt umsetzbar sei, so Franz Untersteller. Deshalb freue es ihn besonders, dass die N!-Charta Sport von Sportvereinen und Sportverbänden mitgestaltet worden sei.

Ziele der N!-Charta Sport

  • Die N!-Charta Sport unterstützt Sportvereine bei der Einführung und Umsetzung eines ersten „Nachhaltigkeitsmanagements“.
  • Die Sport Charta würdigt besondere Anstrengungen von Sportvereinen, ihr eigenes Handeln nachhaltig zu gestalten und trägt damit zur Attraktivität und Akzeptanz der Vereine bei.
  • Die Sport Charta will den Nachhaltigkeitsgedanken in der Arbeit der Sportvereine im Land Baden-Württemberg verankern, um gemeinsam eine nachhaltige Zukunft zu gestalten.

Vorteile der N!-ChartaSport für Ihren Verein

  • Öffentlichkeit & Präsenz nach außen:
    Die N!-Charta Sport bietet Ihnen und Ihrem Verein die Möglichkeit, sich in Ihrer Region medienwirksam nach außen zu präsentieren und hierüber ggf. neue Mitglieder zu gewinnen. Sie erhöht die Attraktivität Ihres Vereins im regionalen Bezug und stärkt die Akzeptanz gegenüber Kooperationspartnern.
  • Vernetzung:
    Über die N!-Charta Sport können Sie sich mit weiteren nachhaltigkeitsaktiven Akteuren des N!-Netzwerks vernetzen. Dazu gehören z.B. Kommunen und WINCharta-Unternehmen. So können Sie mit Ihrem Verein neue „Nachhaltigkeits-Kooperationen“ eingehen, beispielsweise mit Blick auf ein Sponsoring durch WINCharta-Unternehmen.
  • Ressourceneinsparung:
    Die N!-Charta Sport kann Ihnen dabei helfen,Ressourcen einzusparen, indem Sie z.B. den Energieverbrauch Ihres Vereins reduzieren.
  • Wissensaufbau:
    Die Teilnahme an der Charta und die Nutzung von Unterstützungsangeboten kann
    dazu beitragen, Ihren Verein voranzutreiben, indem die Motivation der Mitglieder und
    derWissensaufbau eines nachhaltigen Managements gefördert werden.

Die 12 Leitsätze der N!-Charta Sport

  • Leitsatz 1 – Mitglieder
    „Wir achten, schützen und fördern das Wohlbefinden, die Interessen und die Rechte der Mitglieder sowie Ehrenamtlichen, Freiwilligen und Hauptamtlichen unseres Vereins.“
  • Leitsatz 2 – Gesellschaftliche Verantwortung
    „Wir übernehmen aktiv Verantwortung für das Gemeinwohl und berücksichtigen in unserem Handeln die Interessen der Gesellschaft.“
  • Leitsatz 3 – Fairer Sport
    „Wir stehen für Fair Play und setzen uns aktiv gegen jegliche Form von Gewalt und Diskriminierung, sowie gegen Korruption und Doping ein.“
  • Leitsatz 4 – Gesellschaftlicher Zusammenhalt
    „Wir setzen uns für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ein, indem unsere Angebote und Vereinsaktivitäten allen offen stehen und fördern soziales Engagement unserer Mitglieder.“
  • Leitsatz 5 – Ressourcen, Energie & Emissionen
    „Wir bemühen uns, den Ressourcen-, Energie- und Rohstoffverbrauch, sowie die Treibhausgas-Emissionen im Rahmen unserer Vereinsaktivitäten so gering wie möglich zu halten und sie gegebenenfalls klimaneutral zu kompensieren.“
  • Leitsatz 6 – Umwelt- und Naturschutz
    „Wir gestalten unsere Vereinsaktivitäten natur- und landschaftsverträglich, widmen uns Fragen des Umwelt- und Naturschutzes und fördern die biologische Vielfalt.“
  • Leitsatz 7 – Einkauf
    „Wir achten beim Einkauf auf nachhaltige und regionale Produkte sowie Dienstleistungen.“
  • Leitsatz 8 – Mobilität
    „Wir bemühen uns, für Fahrten und Reisen im Kontext der Vereinstätigkeiten auf nachhaltige Verkehrsmittel zurückzugreifen und die ökologischen Auswirkungen durch Transport zu begrenzen.“
  • Leitsatz 9 – Wertevermittlung
    „Wir vermitteln Freude an Sport und Bewegung, leben die Werte des Sports, stärken das Bewusstsein für eine nachhaltige Ausübung unseres Sports und fördern unsere Mitglieder in ihrer persönlichen Entwicklung.“
  • Leitsatz 10 – Wettkampf
    „Wir fördern den Wettkampfsport auf allen Ebenen, stehen für das Leistungsprinzip und achten dabei stets auf einen respektvollen Umgang miteinander.“
  • Leitsatz 11 – Gesundheitsförderung
    „Wir unterstützen die Mitglieder sowie Ehrenamtlichen, Freiwilligen und Hauptamtlichen unseres Vereins mit Angeboten und der notwendigen Infrastruktur, um ihre Gesundheit zu fördern und auch wiederherzustellen. Darüber hinaus achten wir auf deren Sicherheit.“
  • Leitsatz 12 – Erfolgreiche Vereinsentwicklung
    „Wir setzen uns für die langfristige Entwicklung des Vereins und seiner Ziele ein, indem wir nachhaltig haushalten, uns um Nachwuchs bemühen, und offen für Veränderungen sowie neue Ideen sind.“

Die Grundkonzeption der N!-Charta Sport

beruht auf der erfolgreichen WIN-Charta für Unternehmen in Baden-Württemberg und ist als freiwillige Selbstverpflichtung mit einem regelmäßigen Verbesserungszyklus angelegt.

Aus den Stadtnachrichten vom 12.07.2019 (KW 28)

KW 27 (05.07.2019) Förderprogramm Serielle Sanierung von Wohngebäuden

Was können wir für unser Klima tun? Jeder Einzelne kann durch sein Verhalten im Lebensalltag seine persönliche CO2-Bilanz verbessern und einen Beitrag zur Verminderung der Treibhausgasemissionen leisten. In fast allen Lebensbereichen besteht die Möglichkeit, Energie einzusparen, Energie effizienter einzusetzen oder auch erneuerbare Energien zu nutzen und damit den CO2-Ausstoß zu verringern.
Das Land Baden-Württemberg gibt auf seinen Internetseiten – z. B. https://um.badenwuerttemberg.de/de/klima/was-kann-ich-selbst-tun/ - viele Tipps und stellt eine Vielzahl von Broschüren, Ratgebern und sonstigen Informationen zur Verfügung.

Förderprogramm Serielle Sanierung von Wohngebäuden Der Großteil der Wohngebäude in Baden-Württemberg ist noch nicht oder nur teilweise energetisch saniert. Rund ein Viertel des gesamten Endenergieverbrauchs im Land wird von privaten Haushalten für Raumwärme und Warmwasserbereitung beansprucht.
Bestandsgebäude verbrauchen das Drei- bis Fünffache dessen, was technisch heute möglich ist. Die energetische Sanierung findet bisher mit einem hohen Anteil handwerklicher Arbeit auf der Baustelle statt und verursacht dadurch meist mehrmonatige Bauzeiten.
Ziel des Förderprogramms
ist es, die industrielle Vorfertigung von Fassaden- und Dachelementen mit damit verbundener Anlagentechnik sowie deren Montage an Wohngebäuden zu unterstützen.
Gebäude sollen dadurch qualitativ hochwertig auf einen ambitionierten Energiestandard saniert sowie die Sanierungszeiten verkürzt werden. Damit soll ein wichtiger Beitrag dazu geleistet werden, die Sanierungsquote deutlich von heute etwa 1 Prozent auf über 2 Prozent anzuheben, um dem Ziel eines klimaneutralen Gebäudebestands bis 2050 näher zu kommen.
Was wird gefördert?
Gefördert wird die serielle Sanierung von bestehenden Wohngebäuden, deren Bauantrag oder Bauanzeige vor dem 01.02.2002 gestellt wurde. Dabei wird die Herstellung und der Einbau der Bauteile Außenwand, Dach, Fenster, Fenstertüren, Dachflächenfenster, Außentüren sowie die Dämmung der Kellerdecke, technische Anlagen, Monitoringsysteme und Lüftungskonzepte gefördert.
Wer wird gefördert?
Das Programm richtet sich an Träger von Investitionsmaßnahmen an selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden sowie Eigentumswohnungen, die Wohngebäude seriell sanieren möchten.
Wie erfolgt die Antragsstellung
Fortlaufende Anträge sind bis 31.12.2023 möglich (kein Stichtag!)
Der vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antrag sowie die erforderlichen Anlagen sind beim Projektträger Karlsruhe einzureichen.
Zuwendungen werden nur für Maßnahmen bewilligt, die noch nicht begonnen haben. Ein Vorhaben gilt als begonnen, sobald dafür erste rechtsverbindliche Verpflichtungen, insbesondere aufgrund entsprechender Lieferungs- oder Leistungsverträge, eingegangen sind.
Wo erfolgt die Antragsstellung?
Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg hat den Projektträger Karlsruhe – Baden-Württemberg Programme (PTKA-BWP) mit der Abwicklung der Förderung beauftragt.
Tel.: +49 721 608-23670, E-Mail: bwp@ptka.kit.edu
Weitere Informationen zum Förderprogramm sowie das Antragsformular finden Sie unter
https://www.ptka.kit.edu/serielles-sanieren.html

Klimameilen 2019 - Auf die Füße, fertig, los!

Bilder und Texte zur Aktion finden Sie hier ...
 
Apropos Klimaschutz:
Mit dem Bürgerbus sind Sie klimafreundlich unterwegs.
Sonderaktionen und Geschichten rund um den Bürgerbus finden Sie hier ..

Aus den Stadtnachrichten vom 05.07.2019 (KW 27)

KW 26 (28.06.2019) Klimaschutz, Umwelt-App

Unsere kleinen Klimaschützer aus dem Kindergarten Glashütte sammeln fleißig Klimameilen ...
Bilder und Texte finden Sie hier ...
Übrigens:
Mit unserem Bürgerbus sind Sie auch klimafreundlich unterwegs ...
Aktuelles zum Bürgerbus finden Sie hier ...

Portal Umwelt Baden-Württemberg

Foto LUBW

Mit der „Meine Umwelt-App“
stellt das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg standortgenaue Daten zu verschiedenen Themenbereichen zur Verfügung.

Themenbereich Melden Es können z. B. Umweltbeeinträchtigungen durch Luftverschmutzung, Lärm, Gewässerverunreinigung, Abfallablagerung oder andere Schäden an Natur und Landschaft oder auch aktuelle Hochwasserereignisse in der App eingetragen werden. Auch die Meldung der Standorte von stark allergieauslösenden oder gesundheitsgefährdenden Pflanzen (z.B. Ambrosia, Riesen-Bärenklau) oder die Unterstützung des Artenschutzes (Meldung der Fundorte seltener Tier- und Pflanzenarten) ist möglich.

Themenbereich Informieren und Erleben Die App informiert z.B. über die aktuelle Luftqualität, die Umweltzonen oder das Hochwasserrisiko der näheren Umgebung. Die App unterstützt vor Ort, aber auch schon bei der Planung von Ausflügen mit Vorschlägen zu Naturerlebnisorten und Mitmachangeboten in der näheren Umgebung. Abhängig vom Bundesland stehen viele weitere Daten zur Verfügung.

Themenbereich Warnungen / Mitteilungen Abhängig vom eingestellten Standort warnt die App per Push-Nachricht vor Umweltgefahren (z. B. Feinstaub)

Die App wird von der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW entwickelt, betrieben sowie betreut und ist verfügbar für iOS (App Store), Android (Google Play) und Micosoft (Windows Store)
Fragen/Anregungen zur App bitte per E-Mail an meine.umwelt.app@um.bwl.de
Mehr zur Umwelt-App erfahren Sie hier ...

Aus den Stadtnachrichten vom 28.06.2019 (KW 26)

KW 25 (21.06.2019) Bundeskabinett beschließt Masterplan Stadtnatur, Kindergarten Im Städtle pflanzt eine mobile Blumenwiese und Kindergarten Glashütte sammelt Klimameilen ...

Das Bundeskabinett hat am 6. Juni den von der Bundesumweltministerin Svenja Schulze vorgelegten Masterplan Stadtnatur beschlossen. Ziel ist die Erhöhung der Arten- und Biotopenvielfalt in städtischen Kommunen.

Grafik: BMU

Mit insgesamt 26 Maßnahmen will die Bundesregierung die Kommunen dabei unterstützen, die Arten- und Biotopvielfalt in unseren Städten zu erhöhen. So sollen natürliche, grüne Lebensräume geschaffen werden, die nicht nur Pflanzen und Insekten nützen, sondern den Stadtbewohnern grüne Oasen der Erholung bieten.
Der Masterplan Stadtnatur unterstützt Kommunen dabei, natürliche Lebensräume zu schaffen. Das ist gut für die Artenvielfalt, aber auch für die Menschen in den Städten. Zu den Maßnahmen zählt unter anderem ein neuer Förderschwerpunkt Stadtnatur beim Bundesprogramm Biologische Vielfalt des BMU. Das Bundesnaturschutzgesetz soll geändert werden, um die kommunale Landschaftsplanung zu stärken.

Weitere konkrete Beispiele: Es soll einen bundesweiten Wettbewerb für Insektenschutz in den Kommunen geben. Es soll mehr Ökologieschulungen und Informationsmaterial für Klein-, Haus- und Gemeinschaftsgärten geben. Des Weiteren soll die Arten- und Biotopvielfalt in den Städten weiter erforscht und kartiert werden.
All diese Maßnahmen dienen dazu, dass Stadtbewohner mehr Grün zur Naherholung vor ihrer Haustür finden und dass Deutschlands Tier-, Insekten- und Pflanzenarten auch in Städten gedeihen können.

Wie können Bürgerinnen und Bürger Stadtnatur schützen und entwickeln? Auch Bürgerinnen und Bürger können zu einer naturorientierten Stadt beitragen, indem sie private Höfe so wenig wie möglich versiegeln, Grünflächen und Grünelemente anlegen, Fassaden und Dächer begrünen. Auch die naturnahe Gestaltung des eigenen Gartens hilft der Stadtnatur.

An Gebäuden oder im eigenen Garten können Nisthilfen und Quartiere für Vögel, Fledermäuse und Insekten angebracht werden. Auch das Engagement in Vereinen, die sich für den Naturschutz in der Stadt einsetzen, hilft, unsere Städte lebenswerter zu machen und die Vielfalt an Pflanzen und Tieren zu erhalten.

Im Rahmen des Umsetzungsprozesses des Masterplans Stadtnatur wird das Bundesumweltministerium auch für Bürgerinnen und Bürger Handreichungen mit konkreten Tipps für mehr Natur in ihrem direkten Umfeld entwickeln.
Quelle: https://www.bmu.de/stadtnatur/

Lebensraum für Insekten schaffen - Kindergarten Im Städtle war auch fleißig ...

Foto: Kindergarten Im Städtle

Hier finden Sie Text und Bilder zur Aktion ...

Kindergarten Glashütte sammelt fleißig Klimameilen

Text und Bilder zur Aktion finden Sie hier ...

Aus den Stadtnachrichten vom 21.06.2019 (KW 25)

KW 24 (14.06.2019) Artenvielfalt und Klimaschutz

Aktuelles zu den  Nachbarschaftsprojekten finden Sie hier ...

Über die kleinen Klimaschützer aus der Glashütte berichten wir hier ... Apropos Klimaschutz:
Sind Sie schon mit unserm Bürgerbus gefahren?
Hier finden Sie aktuelle Sonderfahrten und kleine "Bürgerbus-Geschichten" ...

Aus den Stadtnachrichten vom 14.06.2019 (KW 24)

KW 23 (07.06.2019) Über Blumen freuen sich nicht nur die Insekten

Auf unserer Sonnenhangwiese (Wiese unterhalb Friedhof Steinenberg) tummeln sich viele verschiedene Insekten und naschen von den vielen bunten Blumen.

Über Blumen freuen sich nicht nur Insekten ...
Hallo Kinder, wenn Ihr möchtet, dürft Ihr auf der Sonnenhangwiese ab sofort für Eure Mutti oder wem  Ihr sonst gerne eine Freude machen möchtet, einen Blumenstrauß pflücken.

Sie haben keinen Garten, nur einen kleinen Balkon? Alles was Sie für ein kleines reich blühendes Paradies benötigen, sind Wildblumensamen, Blumenkästen oder Töpfe, Erde und ein bisschen Sand.
Solange der Vorrat reicht, stellen wir Ihnen kostenlos regionale Wildblumensamen zur Verfügung.

Aus den Stadtnachrichten vom 07.06.2019 (KW 23)

KW 23 (07.06.2019) Lebensraum für Insekten schaffen

Lebensraum für Insekten schaffen ist auch im Jahr 2019 eines der Hauptthemen der Nachhaltigkeitstage. Deshalb freut es uns um so mehr, dass so viele Waldenbucher Familien kleine Oasen der Artenvielfalt in ihrer Umgebung schaffen.

Plakat: N!-Tage/Stadt Waldenbuch

Nachbarschaftsprojekte Immer mehr Privatpersonen erkennen die Notwendigkeit artenreicher Grünflächen und erklären sich bereit, öffentliche Grünflächen in diesem Sinne zu betreuen. Immer wieder werden wir kleine Sachstandsberichte der Projektbetreuerinnen und - betreuer sowie aktuelle Informationen veröffentlichen.

Alles zu den Nachbarschaftsprojekten erfahren Sie hier ...

Aus den Stadtnachrichten vom 07.06.2019 (KW 23)

KW 23 (07.06.2019) EDEKA Stiftung - Gemüsebeete für Kids

EDEKA-Stiftung - Gemüsebeete für Kids Im Jahr 2008 hat die EDEKA-Stiftung im Rahmen ihrer Initiative „Aus Liebe zum Nachwuchs“ das Projekt „Gemüsebeete für Kids“ ins Leben gerufen. Damit sollen schon Vorschüler in Kindergärten und Tagesstätten mit allen Sinnen spielerisch am eigenen
Gemüsebeet lernen, wie Lebensmittel entstehen. Gleichzeitig soll das Bewusstsein für eine ausgewogene Ernährung geschärft werden.
Die Kinder werden selbst zu Gärtnern und legen gemeinsam mit einem geschulten Team der EDEKA-Stiftung ein Gemüsehochbeet an. Dazu erhalten sie Setzlinge, Pflanzensamen, Schürzen und Gießkannen sowie Lernmaterialien

EDEKA Stiftung: Eltern-Kind-Befragung

Mehr  dazu erfahren Sie hier ...

Kindergarten Glashütte hat sich erfolgreich beworben

Logo: Kindergarten Glashütte

Einen kleinen Bericht samt Bildern von Helga Göpfert (Kindergartenleitung) finden Sie hier ...

Aus den Stadtnachrichten vom 07.06.2019 (KW 23)

KW 23 (07.06.2019) Umwelttag im HAKAWERK mit Müllsammelaktion

Das finden wir bemerkenswert: Nachfolgender Bericht hat uns vom HAKAWERK W. Schlotz GmbH/Simona Hielscher erreicht:
„Am Freitag, den 24.05.2019, startete der diesjährige Umwelttag mit dem interessanten Impulsvortrag „Nachhaltige Mobilität und Mobilitätsmanagement“ von Herrn Thomas Horlohe vom Ministerium für Verkehr.Im Anschluss an den Vortrag trafen sich einige HAKAWERK-Mitarbeiter zu einer Müllsammelaktion rund um das HAKAWERK. Ausgestattet mit Handschuhen, Müllsäcken (Plastik, Restmüll und Papier) und Greifzangen, die uns freundlicherweise der Bauhof zur Verfügung stellte, ging es die Bahnhofstraße entlang und an die Aich. Alarmierend fanden die Teilnehmer die hohe Anzahl an achtlos weggeworfenen Zigarettenkippen. Die reichlich mit Müll gefüllten Tüten wurden anschließend vom HAKAWERK ordnungsgemäß entsorgt.Zum Abschluss trafen sich alle Helfer im HAKAWERK zu einem kleinen Vesper. Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer.“

Gerne haben wir diese tolle Aktion mit Greifzangen zum Aufsammeln des Mülls unterstützt und bedanken uns ebenfalls ganz herzlich bei den fleißigen Helfern vom HaKAWERK.

Aus den Stadtnachrichten vom 07.06.2019 (KW 23)

KW 23 (07.06.2019) Kleine Klimaschützer unterwegs und Bürgerbus

Alles zu den kleinen Klimaschützern erfahren Sie hier ...

Apropos  Klimaschutz ... Nutzen Sie doch mal wieder den Bürgerbus für Ihre Besorgungen, Arztbesuche oder ähnliche Fahrten, anstatt Ihren Pkw.
Unsere freundlichen Fahrer helefen Ihnen gerne weiter, wenn Sie Fragen haben.

Aus den Stadtnachrichten vom 07.06.2019 (KW 23)

KW 22 (31.05.2019) Gutes Klima braucht viel Grün

Je mehr Flächen bebaut werden und je mehr landwirtschaftliche Monokulturen entstehen, desto wichtiger werden unsere Gärten als Biotope. Gerade Vorgärten und kleine Grünflächen haben eine besondere Bedeutung für die Artenvielfalt und das Klima in den Städten. Sie bilden ökologische Trittsteine für Pflanzenarten, Insekten und Vögel, die auf der Suche nach Nahrung und Nistplätzen von Trittstein zu Trittstein wandern.

Echte Steingärten

mit Bedacht geplant und vielfältig gestaltet, imitieren ein Fleckchen Erde, das normalerweise in Alpenregionen zu finden ist. In der Regel werden diese kleinen Oasen der Artenvielfalt an natürlichen oder künstlich aufgeschütteten Hängen angelegt, damit Regen-/Gießwasser gut abfließen kann und die speziellen Steingartenpflanzen vor Staunässe geschützt sind. Wichtige Voraussetzung für „echte Steingärten“ ist der passende Lebensraum (nährstoffarmer, wasserdurchlässiger Boden). Gestalterische Hauptelemente sind Steine, Kies und artgerechte Pflanzen (kleine Gehölze, Halbsträucher, Gräser, blühende Pflanzen), alles möglichst aus regionaler Herkunft.
Wer für größere „Felsbrocken“ und „Geröllfelder“ Steine/Kies/Sand aus der Region (Steine aus einem Steinbruch im Schönbuch kommen aus derselben Mikroklima-Zone) wählt, hat kurze Transportwege und minimiert die Transportkosten. Auch auf die Auswahl regionaler Pflanzenarten, die sich noch bei starker Sonneneinstrahlung und auf trockenen Böden wohlfühlen sowie auf Wuchshöhe und den Nährstoffbedarf sollte unbedingt geachtet werden. Dann macht eine naturnah gestaltete Gartenfläche nicht mehr und nicht weniger Arbeit als eine „Steinwüste“.

Regionaler Bewuchs benötigt weniger Pflege als standortfremde Bepflanzung. Eine pflegeleichte Alternative zu Steinwüsten, besonders im schattigen Bereich, sind bodendeckenden Stauden.

Obwohl die Medien voll sind mit Berichten über das „Insektensterben“ und die „Gärten des Grauens“, finden immer mehr Grundstücksbesitzer Gefallen an „Steinwüsten“ auf ihren Grundstücken. Darunter leidet die Artenvielfalt in den Städten und Gemeinden.

Schon länger wird in den Fachforen vor den ökologischen Folgen des aktuellen „Gartentrends“ gewarnt, welcher der in Amerika bereits praktizierten Variante "betonieren und grün anstreichen" erschreckend nahekommt.

Gerade auf Privatgrundstücken

  • werde der Grünflächenanteil deutlich reduziert
  • würden Vorgärten zugepflastert, zusätzliche Garagen gebaut, Terrassen befestigt usw.;
  • würden die ökologisch toten, mit Steinen gefüllten Gitter als Umzäunung immer häufiger eingesetzt.

Der Effekt sei bei starken Regenfällen bereits deutlich zu erkennen. Wasser

  • sammele sich in großen Mengen auf versiegelten Flächen, Straßen, Plätzen usw. und
  • könne in diesen großen Mengen nicht mehr rasch genug durch die Kanalisation aufgenommen werden

Auf teilweise großen Flächen

  • werde der in langer Zeit gewachsener, humusreicher Gartenboden durch dicke Steinschichten, teilweise zusätzlich noch mit Teich- oder Unkrautfolie, abgedeckt;
  • seien in der Regel weder Pflanzen noch Tiere willkommen
  • würden unter anderem Schadstoffe ins Grundwasser eingetragen;
  • würde die Sommerhitze resorbiert und die Umgebung zusätzlich aufgeheizt;
  • erfolge  im Winter eine überdurchschnittlich starke Auskühlung der Fläche;

Der angeblich geringe Pflegeaufwand ist sicherlich das Hauptargument der Grundstückseigentümer, die aus ihren Gärten jegliches Grün verbannen. Aber Steinflächen in Mitteleuropa begrünen sich schnell von selbst. Wenn die Steine nicht regelmäßig gereinigt werden, bilden sich in Schattenlagen bald Moosbeläge. Langfristig lagern sich zwischen den Steinen und in den Fugen altes Laub, Samen und Umweltschmutz ab. Dadurch erscheinen, trotz installierter Sperrschichten, Flechten, Moose, Wildkräuter, Gräser und Gehölzsämlinge.

Dann beginnt der Kampf gegen die Natur. Wenn der Dampfstrahler nicht mehr weiterhilft, wird abgeflammt oder heimlich Unkrautvernichtungsmittel eingesetzt.

Abgesehen vom Verlust der Artenvielfalt und Bodenfruchtbarkeit, werden ohne Not Flächen versiegelt und stehen zur Versickerung von Regenwasser nicht mehr zur Verfügung. In vielen „Steinwüsten“ stammen die Steine zudem meist nicht aus dem heimischen Steinbruch, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit überwiegend aus China oder Indien, wo noch immer Versklavung, Ausbeutung und Kinderarbeit an der Tagesordnung sind.
Menschen und Institutionen die sich für Umweltschutz und Artenvielfalt einsetzen, stehen Grundstücksbesitzern gegenüber, die sich bevormundet und gegängelt fühlen.

Unser Appell an alle Waldenbucherinnen und Waldenbucher: Helfen Sie mit, dem Artensterben entgegenzuwirken! Schaffen Sie kleine Oasen der Artenvielfalt.

Nachbarschaftsprojekte

Mehr zu den Nachbarschaftsprojekten erfahren Sie hier ...

Kleine Klimaschützer unterwegs

Mehr zu den kleinen Klimaschützern (2019) erfahren Sie hier ...

Aus den Stadtnachrichten vom 31.05.2019 (KW 22)

KW 21 (24.05.2019) Gemeinsame Themenwoche mit der Alfred Ritter GmbH & Co. KG

Vielfalt statt Einfalt - erleben und schmecken

Aus den Stadtnachrichten vom 24.05.2019 (KW 21)

Vom 06. bis zum 10. Mai fand in der Kantine der Alfred Ritter GmbH & Co. KG die Themenwoche unter dem Motto „Vielfalt statt Einfalt – Biodiversität für jedermann“ statt. Zielsetzung war, sowohl die Mitarbeiter der Alfred Ritter GmbH & Co. KG, als auch die von der Stadt Waldenbuch eingeladenen Gäste auf das Thema Biodiversität und den Verlust der Artenvielfalt und das Artensterben aufmerksam zu machen. Rund 50 Teilnehmer aus den verschiedensten Bereichen folgten der Einladung der Stadtverwaltung, darunter waren der Bürgermeister Hr. Lutz sowie städtische Mitarbeiter, Gemeinderäte, Kindergärten, Stadtbücherei, Kulturwerk Waldenbuch, Vereine, Institutionen.

Das vielfältige Programm bot den Interessierten verschiedene Informationsquellen und lud zu „Mitmach-Aktionen“ ein. Eröffnet wurden die täglich stattfindenden, ca. 2 stündigen Veranstaltungen mit einem

geführten Spaziergang zum Umweltprojekt der  RITTER SPORT-Auszubildenden. Ein Feuchtwiesenbiotop, das zur Förderung der Artenvielfalt am Museum Ritter vor rund einem Jahr entstand. Georg Hoffmann, Nachhaltigkeitsmanager von RITTER SPORT, erläuterte das gemeinsame Projekt, das Azubis und Studierende der Firma mit dem NABU Herrenberg und einem Biologen der Initiative „Insect Respect“ im Jahr 2018 erarbeitet und installiert haben. Im Rahmen dessen
wurde eine bestehende Feuchtwiese durch ergänzende Bepflanzung (Stauden, Pflanzen, Gehölze), einem großen Totholzhaufen sowie einer Vielzahl an verschiedenen Nistkästen aufgewertet. Den Schwerpunkt bildet das Insektenhotel, das sogenannte „lebendige Quadrat“, welches Unterschlupf für viele verschiedene Insektenarten, kleine Nagetiere und Igel bietet.
Naturschutz spielt aber nicht nur vor Ort in Waldenbuch eine Rolle. Die Kakaoplantage von RITTER SPORT in Nicaragua zeigt, wie Kakaoanbau auch zum Schutz und Erhalt von Biodiversität beitragen kann. Denn nur etwa die Hälfte der Plantagenfläche wird für den Kakaoanbau genutzt, die andere Hälfte besteht vor allem aus Wald- und Feuchtgebieten. Durch den Schutz dieser Flächen, die Biotopvernetzung und die Aufrechterhaltung der Wälder entstehen Lebensräume für viele Arten. Gemeinsam ging es dann zurück, in die Kantine, wo während der gesamten Woche die

Wanderausstellung „Lebensräume für Schmetterlinge“ des BUND gezeigt wurde. Die Ausstellung gab Einblicke in die Biologie und Gefährdung von Schmetterlingen. Außerdem informierten die Info-Tafeln über die Möglichkeiten von Schutzmaßnahmen und gaben Anregungen, was Kommunen, aber auch jeder einzelne zum Schutz der Schmetterlinge beitragen könnte.
Die Ausstellung wurde mit einem Informationsplakat über das Engagement von RITTER SPORT ergänzt. In angeregten Gesprächen tauschten sich die Teilnehmer darüber aus, was sie in ihrem persönlichen Umfeld bewirken könnten.
Um viele Blühflächen für Bienen und andere Insekten zu schaffen, wurden im Rahmen der Themenwoche Samentütchen an alle Besucher und Mitarbeiter verteilt.

Mit einem gemeinsamen Themen-Mittagessen in der werkseigenen Kantine, in der vor allem auf den Einkauf von fairen, regionalen und Bio-Produkten geachtet wird, wurde die Veranstaltung abgerundet. Auf dem Speiseplan standen während der Themenwoche Gerichte mit Wildkräutern wie z. B. Schafgarbe, Sauerampfer oder Brunnenkresse. So kann auch bei der Ernährung auf Vielfalt und den Schutz der lokalen genetischen Vielfalt geachtet werden. Ergänzt wurde dieses Angebot mit Informationskarten auf den Tischen, welche über die verschiedenen Wildkräuter aufklären und Tipps geben, wie man selber etwas beitragen kann.

Die begeisterten Rückmeldungen wie zum Beispiel:
 
• „Das war eine tolle Woche …“,
• „… das habe ich gar nicht gewusst“
• „Schade, dass die Zeit so schnell um war …“
• „Ich habe einige Anregungen bekommen, was ich in meinem Garten machen kann …“
 
lassen darauf schließen, dass sich die Besucher vom Engagement von RITTER SPORT überzeugen ließen und auch für sich selbst Erkenntnisse gewonnen haben.

Für die gelungene Veranstaltungswoche bedankte sich Bürgermeister Michael Lutz mit einer kurzen Rede und einem kleinen Präsent bei Georg Hoffmann und Kim Kaczmarek, der Praktikantin von RITTER SPORT, die an der Organisation der Themenwoche maßgeblich beteiligt war.
Mit dieser gemeinsamen Aktion wurde von RITTER SPORT die Dringlichkeit des Themas „Erhalt der Biodiversität in ihrer Vielfalt von Arten und Ökosystemen“ aufgezeigt. Zusammen tragen RITTER SPORT und die Stadt Waldenbuch zur nachhaltigen Nutzung von Ressourcen bei.

KW 20 (17.05.2019) Artenvielfalt, Kleine Klimaschützer, Bürgerbus

Fahren Sie doch mal wieder Bürgerbus ...

Mehr zum Bürgerbus-Angebot finden Sie hier.

Kleine Klimaschützer unterwegs ...

Mehr dazu finden Sie hier ...

Kindergarten im Städtle gibt den Insekten ein Zuhause ...

Mehr dazu finden Sie hier ...

Neues von der Sonnenhang-Wiese

(Wiese unterhalb Friedhof Steinenberg) Die ersten zarten Pflänzchen der Neueinsaat sind schon zu sehen. Drumherum blühen bereits verschiedene Wildblumen. Wir sind schon sehr gespannt, wie die Wiese in ein paar Wochen aussehen wird …
Es freut uns sehr, dass die Kinder der Ganztagesbetreuung vor ein paar Wochen so fleißig Nistkästen für öffentliche Flächen gebaut haben

Am Montag war es dann soweit ... Leona Irion war mit den Kindern der Ganztagesbetreuung der Oskar-Schwenk-Schule zur Sonnenhang-Wiese marschiert.
Dort angekommen, wurden die Vogelhäuschen nochmals inspiziert, damit beim Aufhängen auch alles klappt.

Die Vogelhäuschen werden zum Aufhängen vorbereitet

Dann durfte sich die aufgeregte Kinderschar, jedes Kind mit seinem selbstgebauten Exemplar unter dem Arm, einen Baum aussuchen, wo die zukünftige Vogelheimat ihren Platz finden sollte.

Mit einer langen Leiter und der Hilfe von älteren Schülern, bei denen wir uns ganz herzlich für die Hilfe bedanken, wurde dann jedes Häuschen am „Wunschbaum“ platziert.

In der „Neubausiedlung“ können jetzt 11 Vogelpaare ein Zuhause finden.
   
Aus den Stadtnachrichten vom 17.05.2019 (KW 20)

KW 19 (10.05.2019) Wilde Ecken, Klimaschützer, Geschirrmobil, Wilder Müll

Wir freuen uns, dass wir Sie wieder mit regionalen Wildblumensamen untstützen können. Sie haben keinen Garten, nur einen kleinen Balkon? Alles was Sie für ein kleines blühendes Paradies benötigen, sind Wildblumensamen, Blumenkästen/-töpfe, torffreie Erde und ein bisschen Sand.

Kindergarten Glashütte gibt den Insekten auch im Jahr 2019 wieder ein Zuhause Hier erfahren Sie mehr zur Aktion.

Sie mögen keine wilden Ecken?

Das sollten Sie beim Einsatz von Mährobotern, Freischneidern und Fadenmähernwissen: Da in den Bedienungsanleitungen von Mährobotern darauf hingewiesen wird, dass diese nicht unbeaufsichtigt in der Nähe von Kindern oder Haustieren genutzt werden dürfen, laufen viele Mähroboter nachts. Ein Test von Stiftung Warentest aus dem Jahr 2018 zeigt, dass nach wie vor große Sicherheitsmängel bei allen getesteten Mährobotern bestehen.
Von 8 getesteten Geräten fielen zwei komplett durch den Sicherheitstest. 
 
Gefährdet sind vor allem Igel, die bei Gefahr nicht flüchten, sondern sich zusammenrollen, und dann regelrecht skalpiert werden. Andere kleine Säugetiere, Insekten, Amphibien, Spinnentiere werden überrollt oder gehäckselt.
Auch Blühpflanzen haben durch die automatisierte tägliche Pflege eines scheinbar perfekten Rasens keine Überlebenschancen in unseren Gärten. Vielen Kleinlebewesen wird so die Nahrungsgrundlage entzogen.
 
Weitere Infos zur Gefährdung von Kleinlebewesen durch Mähroboter.

Rasenkanten, Büsche, Hecken sind in Siedlungsgebieten oft die einzigen Rückzugsorte für unsere kleinen Gartenbewohner. Auch hier droht Tod und Verletzung durch den Rückschnitt mit Freischneidern und Fadenmähern.

Haben Sie Mut zu "Wilden Ecken" Das bringt nicht nur mehr Freizeit sondern auch mehr Artenvielfalt in die Gärten.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich für den Erhalt der Artenvielfalt engagieren.

Wilder Müll in Waldenbuch

Viele fleißige Hände haben angepackt und Waldenbuch während der Wald- und Flurputzete am 06.04.2019 von Müll befreit.
Vielen Dank dafür.
Leider sorgen etliche Mitmenschen dafür, dass bereits wieder jede Menge unschöner Müll herumliegt. Das ist respektlos!

Nicht nur Einwegverpackungen (Getränkebecher/-dosen, Flaschen, Bäckertüten, Fastfoodverpackungen, Zigarettenkippen usw.) verunstalten unser schönes Waldenbuch.
Von einem aufmerksamen Bewohner haben wir den Hinweis auf wilde Müllablagerungen in der Glashütte erhalten.

Ein Teil des Mülls wurde bereits von Glashütter Bewohnern entsorgt. Die großen Teile müssen nun vom Bauhof entfernt werden.

  • Wilder Müll schadet der Umwelt und beeinträchtigt das Landschaftsbild.
  • Die Beseitigung von wildem Müll ist teuer.
  • Außerdem stellen illegale Müllablagerungen eine Ordnungswidrigkeit dar.

Sie möchten etwas entsorgen, wissen aber nicht, wohin damit? Dann wenden Sie sich bitte an den Abfallwirtschaftsbetrieb Böblingen

Übrigens:

Unser Geschirrmobil trägt dazu bei, unnötigen Müll zu vermeiden. Jetzt beginnt wieder die Zeit der Feste im Freien.
Leider wird von vielen Veranstaltern immer noch Wegwerf-Geschirr eingesetzt.

Unsere Freiwillige Feuerwehr macht vor wie es geht:

Schon seit vielen Jahren benutzen die Mitglieder der Freien Feuerwehr das städtischeGeschirrmobil für ihre Feste. Denn für unsere Feuerwehrleuten ist Abfallvermeidung schon immer wichtig. "Und außerdem schmeckt's viel besser, wenn man nicht von Pappe oder Plastik essen muss", ist die einhellige Meinung.
Federführend betreut die Jugendfeuerwehr das Geschirrmobil. Aber natürlich packen alle tatkräftig mit an. Sogar die jüngsten Familienmitglieder der Feuerwehrleute machen sich nützlich, indem sie benutztes, nicht mehr benötigtes Besteck und Geschirr von den Tischen einsammeln und zum Spülen zum Geschirrmobil bringen.

Bei Ihrer nächsten Veranstaltung oder Feier möchten Sie auch Müll durch Einweg-(Wegwerf-)geschirr vermeiden? Wir helfen Ihnen dabei: Hier finden Sie alles rund ums Geschirrmobil.

Abfallvermeidung ist Umwelt- und Klimaschutz!

Ein herzliches Dankeschön an alle, die durch die Ausleihe des Geschirrmobils zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen!

Die Kindermeilen Kampagne - alle Kinder können mitmachen:

  • Schulklassen
  • Kindergärten
  • Vereine und Gruppen
  • Familien

Die "Klimameilen-Sammler" werden mit umfangreichen Materialien und Lernmodulen unterstützt. Haben Sie Interesse?

Dann finden Sie hier alle Informationen.

Aus den Stadtnachrichten vom 10.05.2019 (KW 19)

KW 18 (03.05.2019) Auszeichnung, Insekten, Kleine Klimaschützer5

Auszeichnung für außergewöhnliches und nachhaltiges Engagement Hier erfahren Sie mehr zur Auszeichnung.
  
Hintergrundinformationen und Tipps, wie Sie konkret nachhaltig handeln können, finden Sie in der Broschüren-Reihe „Gut zu wisseN!“ die Sie neben anderen Info-Materialien in unserem Nachhaltigkeitsbüro erhalten.
 
Sie möchten auf Papier verzichten?

Dann ist das hier vielleicht die richtige Seite für Sie.

Regionale Wildblumensamen für Ihre "Wilde Ecken"

Vielen Dank Wir bedanken uns beim Land Baden-Württemberg, beim Naturpark Schönbuch und beim NABU für die Wildblumensamen, die wir vielen Interessierten zur Verfügung stellen konnten.
Und wir bedanken uns bei den vielen Waldenbucherinnen und Waldenbuchern, die unsere Bemühungen, kleine Oasen der Artenvielfalt zu schaffen, tatkräftig unterstützen.

Auch ein herzliches Dankeschön an die Bürgerstiftung Waldenbuch und den Naturpark Schönbuch! Von dort haben wir Baumscheiben bzw. Buchenholzklötze mit gebohrten Neströhren und Aufhängevorrichtung für die öffentlichen Naturschutzprojekte erhalten.

Sammeln Sie auch schon Klimameilen?

Sie wollen mehr erfahren? Hier geht's zum Klimabündnis und der Aktion "Kleine Klimaschützer unterwegs"

Kindergarten Glashütte macht auch in diesem Jahr vor, wie es geht.
   
Aus den Stadtnachrichten vom 03.05.2019 (KW 18)

KW 17 (26.04.2019) Nachbarschaftsprojekte, Müll

Nachbarschaftsprojekt Pestalozziweg

Mehr zum Nachbarschaftsprojekt "Pestalozziweg" erfahren  Sie hier ...

Nachbarschaftsprojekt Parkbuchten Vordere Seestraße

Ein vom Naturpark Schönbuch gefördertes Naturschutzprojekt Auf den 4 Beeten zwischen den Parkbuchten Vordere Seestraße, einem vom Naturpark Schönbuch geförderten Naturschutzprojekt, tummeln sich schon vielerlei Insekten. Die ersten regionalen Pflänzchen blühen bereits und bilden eine wichtige Nahrungsgrundlage für die kleinen Besucher.
In den verschiedenen Nisthilfen sind die ersten Bewohner bereits eingezogen.
Mehr zum Projekt erfahren Sie hier ...

Am 06.04.2019 war Wald- und Flurputzete

Leider ist davon an einigen Stellen nichts mehr zu sehen. Zum Beispiel werden die Grünflächen/Sträucher entlang der Bahnhofstraße wieder fleißig zur Entsorgung von Verpackungsmüll (Kaffee-to-go-Becher, Verpackungen
von Süßigkeiten, Chips usw.) genutzt.

Auch der Bereich Am Sonnenhang (Treppe beim Spielplatz) ist mittlerweile ein beliebter Platz für die Ablagerung von wildem Müll.

Bitte entsorgen Sie Ihren Müll sachgerecht. Bitte entsorgen Sie ihren privaten Müll in ihren eigenen Mülleimer oder nutzen Sie die
Entsorgungsangebote auf dem Wertstoffhof. Für unterwegs anfallenden Müll stehen
öffentliche Mülleimer bereit, in die übrigens auch Hundekotbeutel entsorgt werden dürfen.
    
Aus den Stadtnachrichten vom 26.04.2019 (KW 17)

KW 16 (18.04.2019) Artenvielfalt, ADFC Fahrradklima-Test 2018

Mit der Wiese unterhalb Friedhof Steinenberg nimmt Waldenbuch am Projekt "Blühende Naturparke" teil. Alles über das Projekt erfahren Sie hier...

Blumensamen gibt es, solange Vorrat reicht

Kindergarten Tilsiter "Bei uns summt und brummt es auch in diesem Jahr wieder in allen Ecken des Gartens" , so die Kindergartenleitung (Meike Sessner).
 
Wir drücken die Daumen, dass alles gut wächst und freuen uns wieder auf Berichte und Bilder.
Natürlich erhalten alle kleinen Gärtnerinnen und Gärtner ein Mal- und Spielebuch als Dankeschön von uns.

Kindergarten Glashütte ... sammelt im Aktionszeitraum 17.06. bis 12.07.019 fleißig mit.
Mehr ...

Auch im Jahr 2018 hat Kindergarten Glashütte fleißig gesammelt ...

Fahrradklima-Test 2018

Die Ergebnisse sind da! Alles über den Fahrradklima-Test sowie die Ergebnisse erfahren Sie hier ...

Aus den Stadtnachrichten vom 18.04.2019 (KW 16)

KW 15 (12.04.2019) Projekt Blühender Naturpark Schönbuch, Artenvielfalt, Wald- und Flurputzete, Klimameilen

Mit der Wiese unterhalb Friedhof Steinenberg nimmt Waldenbuch am Projekt „Blühende Naturparke“ teil.Am Montag, 08.04.2019 fand die Einsaat von Wildblumensamen auf einer Teilfläche von ca. 800 m² statt. Nächste Woche werden wir ausführlich über die Aktion berichten. 

Blumensamen erhalten Sie, solange Vorrat reicht

Auch Kindergarten Im Städtle gibt den Insekten wieder ein Zuhause

Wir wünschen viel Spaß beim einsäen und drücken die Daumen, dass alles gut wächst. Natürlich erhalten wieder alle kleinen Gärtnerinnen und Gärtner ein Mal- und Spielebuch als Dankeschön von uns. Wir freuen uns auf Text und Bilder.

Nisthilfen für die Artenvielfalt

Über die fleißigen Kinder aus der Ganztagesbetreuung erfahren Sie hier...

Kindergarten Glashütte sammelt auch im Jahr  2019 fleißig mit... Hier erfahren Sie mehr...

Aus den Stadtnachrichten vom 12.04.2019 (KW 15)

KW 14 (05.04.2019) Earth Hour, Littering, Renaturierung Friedhofswiese

Hier  finden Sie alles über unsere Earth Hour -Veranstaltung am 30.03.2019

Littering

Littering bezeichnet die  Verschmutzung durch Müll, meistens durch achtloses Wegwerfen und Liegenlassen von Abfällen. Vorzugsweise auf ööfentlichen Straßen und Plätzen, Grünflächen und in der offenen Landschaft.
 
Wir bedanken und schon heute bei allen Helfern, die am 06.04.2019 (Treffpunkt ist um 9.30 Uhr am Feuerwehrhaus) bei der Wald- und Flurputzete dabei sind und Waldenbuch von Müll befreien.

aus den Stadtnachrichten vom 05.04.2019 (KW 14)  

KW 13 (29.03.2019) RECUP, Wilder Müll, Kleine Klimaschützer, Artenvielfalt

Renaturierung der Friedhofswiese Am 08.04.2019 um 15.00 Uhr starten wir mit der Renaturierung der Wiese unterhalb Friedhof Steinenberg. Dazu soll auf einer Teilfläche von ca. 800 m² regionaler Wildblumensamen eingesät werden. Die Einsaat übernimmt ein Waldenbucher Landwirt gemeinsam mit einer von Leona Irion betreuten Schülergruppe aus der Ganztagesbetreuung der Oskar-Schwenk-Schule.
Ganz herzlich möchten wir Sie einladen, mit Ihren Familien dabei zu sein.

Und wie trinken Sie Ihren Kaffee to go?

Seit 06.02.2019 ist der BB-Pfandbecher (RECUP) im Landkreis Böblingen erhältlich. Mit dem BB-Pfandbecher soll ein Zeichen gegen die Wegwerfmentalität gesetzt werden. Der BB-Pfandbecher schließt sich einem in ganz Deutschland verbreiteten Pfandsystem der Firma RECUP GmbH an.
  
Wer macht mit im Landkreis Böblingen?
Im Landkreis Böblingen sind bereits 33 Betriebe RECUP-Partner. Die teilnehmenden Betriebe finden Sie in der RECUP-App (App Store oder Google Play) sowie unter www.recup.de.
Eine unserer örtlichen Bäckereien
ist auch schon dabei – das freut uns sehr!
Haben Sie schon herausgefunden,
um welche Bäckerei es sich handelt?

Wilder Müll

Leider entsorgen immer wieder Mitmenschen ihren Müll illegal, obwohl es in Waldenbuch gut funktionierende Entsorgungsmöglichkeiten gibt. Wilde Müllablagerungen ziehen neuen Müll an.

Wilder Müll am Sonnenhang (Treppe beim Spielplatz) Foto: Karin  Schaap

Abfälle in der Landschaft und auf der Straße sehen nicht nur hässlich aus, sondern stellen auch eine konkrete Gefährdung für Mensch und Umwelt dar.
Die Entsorgung verursacht hohe Kosten, die von der Allgemeinheit getragen werden.
Bitte nutzen Sie zur Entsorgung von Hausmüll Ihren eigenen Mülleimer und für unterwegs anfallenden Kleinmüll und Hundekot die bereitgestellten städtischen Abfallbehälter.

Wir bedanken uns schon heute bei allen Helfern, die am 06.04.2019 bei der Wald- und Flurputzete dabei sind und Waldenbuch von Müll befreien.  

Foto: Klima-Bündnis

Die Kindermeilen Kampagne

Kinder machen’s vor: während „die Großen“ übers Klima verhandeln, sind „die Kleinen“ aktiv und sammeln in Städten und Gemeinden Grüne Meilen zum Schutz des Weltklimas.
 
Alle Kinder können mitmachen:

  • Schulklassen
  • Kindergärten
  • Vereine und Gruppen
  • Familien

In einer frei wählbaren Aktionswoche rund um das Thema Klima, beschäftigen sich Kinder von 4 bis 12 Jahren mit viel Spaß und Bewegung mit ihrer eigenen Mobilität, erarbeiten Themen wie Ernährung, Energieverbrauch und Klimagerechtigkeit und sammeln damit Grüne Meilen für eine symbolische Klimareise um die Eine Welt.
Die in ganz Europa in einem Jahr gesammelten Meilen überreicht das Klima-Bündnis jeweils zum Jahresende den Politikern auf der UN-Klimakonferenz.
Die „Klimameilen-Sammler“ werden mit umfangreichen Materialien und Lernmodulen unterstützt.
 
Haben Sie Interesse?
Dann melden Sie sich bei:
Claudia Schury Tel. +49-69-717139-22
c.schury@klimabuendnis.org
 
Hier finden Sie viele weitere Hinweise und alle Materialien auch als kostenlose Downloads.

Kindergarten Glashütte sammelt auch in diesem Jahr wieder fleißig Klimameilen! Aktionszeitraum: 17.06 bis 12.07.2019
Wir wünschen ganz viel Spaß und Erfolg bei allen Aktivitäten und sind schon sehr gespannt auf das Ergebnis!

Kleinkindhaus Pestalozziweg gibt den Insekten auch im Jahr 2019 wieder ein Zuhause Wir wünschen viel Spaß beim einsäen und drücken die Daumen, dass alles gut wächst. Natürlich erhalten wieder alle kleinen Gärtnerinnen und Gärtner ein Mal- und Spielebuch als Dankeschön von uns.

Vielen Dank an alle Waldenbucherinnen und Waldenbucher, die den Insekten ein Zuhause geben. Kostenlosen Samen erhalten Sie, solange unser Vorrat reicht.

Hier noch ein kleiner Frühlingsgruß von Karin Schaap

Winterlinge am Sonnenhang / Foto:  Karin Schaap
Veilchen (Verlassener Stellplatz/AlterWeg)  Foto: Karin Schaap

Aus den Stadtnachrichten vom  29.03.2019 (KW 13)

KW 12 (22.03.2019) Aufgrund eines Versehens keine Veröffentlichung

KW 11 (15.03.2019) Earth Hour, RECUP, Littering, Artenvielfalt

Weltweite Earth Hour 2019 am 30.03.2019

Waldenbuch macht nicht nur das Licht aus ... … sondern bietet allen Interessierten am 30.03.2019 um 18.00 Uhr die Möglichkeit, den persönlichen CO2-Fußabdruck zu errechnen.

Der CO2-Fußabdruck stellt bildlich dar, welche Menge an CO2-Emissionen durch unseren Konsum entstehen. Die Bezeichnung ist allerdings nicht ganz richtig, denn nicht nur der CO2-Verbrauch findet Berücksichtigung, sondern auch andere klimaschädliche Gase wie Methan und Lachgas werden mit einbezogen und in CO2 umgerechnet. Nur wer sich seiner eigenen CO2-Bilanz bewusst ist, kann sein Konsumverhalten gezielt ändern.

Im Nachhaltigkeitsbüro erhalten Sie Tipps, wie Sie Ihren persönlichen Fußabdruck gegebenenfalls verbessern können.

Mit unserem Angebot wollen wir ein Zeichen setzen und die Aufmerksamkeit auf den Umwelt- und Klimaschutz lenken und zum Nachdenken anregen. Wir wollen Impulse geben, für umweltfreundlicheres leben und handeln. Egal ob Privatperson, Unternehmer oder Verwaltung – jede und jeder Einzelne ist mitverantwortlich für erfolgreichen Klimaschutz.

Falls Sie nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen können, Falls Sie nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen können, möchten wir Ihnen ermöglichen, den Hin- und Rückweg zu unserer Veranstaltung trotzdem klimafreundlich zu bewältigen. Unser Team vom Bürgerbus ist für Sie da und wird vereinbarte Haltepunkte anfahren.

Eine kleine Bewirtung um 19.00 Uhr im Backhaus bietet Raum für Diskussion.
  
Die anschließende Nachtwächterführung um 20.00 Uhr
rundet diesen besonderen Abend ab.

Kämpfen Sie auch schon?

Der Landkreis Böblingen sagt der zunehmenden Flut an Einwegbechern den Kampf an! Seit 06.02.2019 ist der BB-Pfandbecher (RECUP) im Landkreis Böblingen erhältlich.Mit dem BB-Pfandbecher soll ein Zeichen gegen die Wegwerfmentalität gesetzt werden. Der BB-Pfandbecher schließt sich einem in ganz Deutschland verbreiteten Pfandsystem der Firma RECUP GmbH an.Wer macht mit im Landkreis Böblingen?Im Landkreis Böblingen sind bereits 33 Betriebe RECUP-Partner. Die teilnehmenden Betriebe finden Sie in der RECUP-App (App Store oder Google Play) sowie unter www.recup.de.Eine unserer örtlichen Bäckereien ist auch schon dabei – das freut uns sehr!Haben Sie schon herausgefunden, um welche Bäckerei es sich handelt?

Littering

Littering bezeichnet die Verschmutzung durch Müll, meistens durch achtloses Wegwerfen und Liegenlassen von Abfällen. Vorzugsweise auf öffentlichen Straßen und Plätzen, Grünflächen und in der offenen Landschaft. Offensichtlich beteiligen sich in Waldenbuch immer mehr Menschen am Wettbewerb „Wer hat die schlechteste Kinderstube“ oder „Wer ist der kreativste Müllentsorger“. Konsumieren und fallen lassen, dass scheint der neueste Waldenbucher Trend zu werden.    Bitte nutzen Sie die bereitgestellten Abfallbehälter.

Wir bedanken uns schon heute bei allen Helfern, die am 06.04.2019 bei der Wald- und Flurputzete dabei sind und Waldenbuch vom Müll befreien.

Vielen Dank an alle Waldenbucherinnen und Waldenbucher, die den Insekten ein Zuhause geben. Kostenlosen Samen erhalten Sie, solange unser Vorrat reicht.

Aus den Stadtnachrichten vom 15.03.2019 (KW 11)

KW 10 (08.03.2019) Umweltschutz, Earth Hour, Kleine Klimaschützer

Copyright: Winkler Schulbedarf

Es wird fleißig gesägt und gehämmert in der Ganztagesbetreuung der Oskar-Schwenk-Schule. Unter der Federführung von Leona Irion und mit einigen Helfern werden dort Nisthilfen für unsere Vögel gebaut, die später im Schulgarten und im Bereich der Wiese unterhalb des Friedhofs Steinenberg ein Plätzchen finden werden.
  
Wir halten Sie auf dem Laufenden ...

Vielen Dank an alle Waldenbucherinnen und Waldenbucher, die unser bereits Anliegen unterstützen und den Insekten ein Zuhause geben. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen.

Schon gehört?

Der Landkreis Böblingen sagt der zunehmen-den Flut an Einwegbechern den Kampf an! Sie auch?
 
Seit 06.02.2019 ist der BB-Pfandbecher (RECUP) im Landkreis Böblingen erhältlich.   Mit dem BB-Pfandbecher soll ein Zeichen gegen die Wegwerfmentalität gesetzt werden. Der BB-Pfandbecher schließt sich einem in ganz Deutschland verbreiteten Pfandsystem der Firma RECUP GmbH an.

Wer macht mit im Landkreis Böblingen? Im Landkreis Böblingen sind bereits 33 Betriebe RECUP-Partner. Die teilnehmenden Betriebe finden Sie in der RECUP-App (App Store oder Google Play) sowie unter www.recup.de.Ist Ihr Kaffee-to-go-Anbieter auch dabei?

Mit unserem Geschirrmobil leisten wir ebenfalls einen großen Beitrag zur Abfallvermeidung. Planen Sie gerade eine Veranstaltung oder ein größeres Familienfest?Antragsunterlagen und weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.Sie benötigen lediglich Geschirr?Auch das ist möglich. Ihre Fragen rund um das Geschirrmobil beantwortetClaudia Binder, Tel.: 1293-36,Email: Claudia.Binder@Waldenbuch.deoderJulia Häberle, Tel.: 129-37,Email: Julia.Haeberle@Waldenbuch.de

Offensichtlich beteiligen sich in Waldenbuch immer mehr Menschen am Wettbewerb „Wer hat die schlechteste Kinderstube“ oder „Wer ist der kreativste Müllentsorger“. Konsumieren und fallen lassen, dass scheint der neueste Waldenbucher Trend zu werden.    Bitte nutzen Sie die bereitgestellten Abfallbehälter.

Copyright: ADFC

Am 09.04.2019 präsentiert der Fahrradclub ADFC die Ergebnisse des Fahrradklima-Tests 2018. Die große Online-Umfrage fand im Herbst letzten Jahres zum achten Mal statt, mit einer Rekordteilnahme von über 170.000 TeilnehmerInnen. Wir sind schon sehr gespannt auf das Ergebnis und halten Sie auf dem Laufenden.

Sind Sie dabei

Sammeln Sie auch schon Klimameilen?

Mehr unter: www.kindermeilen.de

Aus den Stadtnachrichten  vom 08.03.2019 (KW 10)

KW 09 (01.03.2019) Waldenbuch gibt den Insekten ein Zuhause - Nachbarschaftsprojekte

Waldenbuch gibt den Insekten ein Zuhause

Nachbarschaftsprojekte

Wie schon berichtet, pflegen verschiedene Bürgerinnen und Bürger städtische Flächen im Sinne der Artenvielfalt. Diese Flächen sollen in Kürze als Naturschutzprojekte mit entsprechender Beschilderung gekennzeichnet werden.

Bitte melden Sie sich im Nachhaltigkeitsbüro, falls nicht schon Kontakt mit Ihnen aufgenommen wurde, wenn Sie auch ein städtisches „Stückle“ pflegen.

Nachbarschaftsprojekt Unter der Mauer

Projekt-Patin Gudrun Maier hat uns nachfolgendes Bild und einen kleinen Bericht eingesandt:

Lauschiges Plätzle Unter der Mauer

Das von mir betreute „öffentliche“ Plätzle ist „klein aber fein“. Begrenzt von einer alten Steinmauer und ausgestattet mit einer Sitzgelegenheit lässt es sich hier gemütlich sitzen. Die kleine Idylle lässt für kurze Zeit Sorgen und Alltagsstress vergessen. Diese kleine gemütliche Oase soll nicht nur das Auge erfreuen, sondern den Besucherinnen und Besuchern auch die Möglichkeit zur Beobachtung verschiedener Kleintierarten bieten.Die halbschattige Lage und der extrem trockene Boden machen die Pflege zwar nicht ganz einfach, aber mir ist es sehr wichtig, dass Vögel und Insekten ein Zuhause haben. Nach und nach soll hier eine heimische Pflanzenvielfalt entstehen, die dann meinen kleinen Besuchern (Insekten, Vögel, Fledermäuse) als wichtige Nahrungsquelle dienen kann.

Übrigens: „Mein Eckle“ gefällt so gut, dass es hin und wieder sogar von Paaren aufgesucht wird, die ihre Fotos mit einem romantischen Hintergrund präsentieren möchten.

Aus den Stadtnachrichten vom 01.03.2019 (KW 09)

KW 09 (01.03.2019) Waldenbuch gibt den Insekten ein Zuhause - Waldenbucher zeigen ihre "wilden Plätzchen"

Viele Menschen in Waldenbuch engagieren sich auf vielfältige Weise für Umwelt- und Klimaschutz und schaffen kleine Oasen zum Erhalt der Artenvielfalt.  Wir freuen uns über Ihre eingesandten Texte und Bilder!

Im Bussardweg wurden die ersten Wildbienen gesichtet.

In den Christrosen im Garten von Nelli Wolf gibt es leckeren Nektar für den ersten großen Hunger!

Aus den Stadtnachrichten vom 01.03.2019 (KW 09)

KW 09 (01.03.2019) Waldenbuch gibt den Insekten ein Zuhause - Friedhofswiese

Waldenbuch gibt den Insekten ein Zuhause

Demnächst auch auf der Wiese unterhalb Friedhof Steinenberg Im Rahmen einer Flächenbegehung mit dem Naturpark Schönbuch im Sommer letzten Jahres, erhielt die Stadtverwaltung wertvolle Tipps, wie die vorgestellte Fläche renaturiert werden kann. Anfang April ist die teilweise Neueinsaat von regionalen Wildblumensamen geplant. Außerdem soll die Umstellung der Pflegemaßnahmen die Renaturierung der Wiese unterstützen. Durch ergänzende Neupflanzungen und das Anbringen von Nisthilfen (z. B. Insekten, Vögel, Igel) sowie die Installation eines Stein- und Totholzbereiches soll Lebensraum für viele Kleinlebewesen geschaffen werden. Mit verschiedenen Aktionen (z. B. Blumenpflücken zum Muttertag, gemeinsame Pflegemaßnahmen, Sensenkurs und Heuballenpressen) möchten wir Waldenbucher Familien die Möglichkeit geben, die Pflege von „ihrem Wiesle“ aktiv zu begleiten. Die einzelnen Lebensräume sollen auf einer Info-Tafel anschaulich erklärt werden, um das Interesse und die Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu erhöhen.Wir halten Sie auf dem Laufenden …

Aus den Stadtnachrichten vom 01.03.2019 (KW 09)

KW 09 (01.03.2019) Weltwassertag am 22.03.2019 - Gewässerretter-App

Am 22.03.2019 ist Weltwassertag Der Weltwassertag wurde 1992 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und findet jedes Jahr am 22. März statt. Regierungen, Vereine, Bürgerinnen und Bürger können den Tag nutzen, um auf das Thema Wasser aufmerksam zu machen. Der Weltwassertag findet jährlich unter einem anderen Motto statt und soll darauf hinweisen, dass andere natürliche Ressourcen eng mit Wasser verbunden sind. Nur wenn wir die Natur als Ganzes wertschätzen, bleibt der Wasserkreislauf der Erde erhalten.

Müllablagerungen an und in der Aich Die Uferbereiche unserer Aich sind zum Großteil massiv verschmutzt durch Müll: Papier, Kartonagen, Flaschen, Dosen, Plastikverpackungen, Kaffee-To-Go-Becher usw.

Werden Sie aktiv! Organisieren Sie eine Sammelaktion zum Weltwassertag.
Werden Sie Gewässerretter!

Damit unsere Aich wieder sauber wird und auch sauber bleibt!  Nicht nur am Weltwassertag!

Gewässerretter-App Mit der „Gewässerretter-App“ lassen sich schnell Gleichgesinnte finden und Sammelaktionen organisieren.

Mehr Infos zur Gewässerretter-App finden Sie hier

Kostenlos herunterladen:

Aus den Stadtnachrichten vom 01.03.2019 (KW 09)

KW 08 (22.02.2019) Earth Hour am 30.03.2019

Weltweit werden am 30.03.2019 von 20.30-21.30 Uhr die Lichter ausgemacht.   Die Aktion soll weltweit Millionen Menschen dazu motivieren, umweltfreundlicher zu leben und zu handeln – weit über die sechzig Minuten hinaus.

Sie planen auch eine Aktion oder nehmen an einer Aktion zur Earth Hour 2019 teil?   Wir hoffen, dass sich viele Waldenbucher Firmen, Vereine, Institutionen und Familien beteiligen.

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung, Ihre vielfältigen Ideen, Impulse, Aktionen und Einsendungen zu diesen und weiteren Themen der Nachhaltigkeit im Jahr 2019.

KW 08 (22.02.2019) Waldenbuch gibt Insekten ein Zuhause

Waldenbucher zeigen ihre "wilden Plätzchen" Viele Menschen in Waldenbuch engagieren sich auf vielfältige Weise für Umwelt- und Klimaschutz und schaffen kleine Oasen zum Erhalt der Artenvielfalt.  Wir freuen uns über Ihre eingesandten Texte und Bilder!

Nachbarschaftsprojekte Wie schon berichtet, pflegen verschiedene Bürgerinnen und Bürger städtische Flächen im Sinne der Artenvielfalt. Diese Flächen sollen in Kürze teilweise als Naturschutzprojekte mit entsprechenden Schildern gekennzeichnet werden.

Bitte melden Sie sich im Nachhaltigkeitsbüro, falls nicht schon Kontakt mit Ihnen aufgenommen wurde, wenn Sie auch ein städtisches „Stückle“ pflegen.

Aus den Stadtnachrichten vom 22.02.2019 (KW 08)

KW 08 (22.02.2019) Waldenbuch hat jetzt einen eigenen Stadtkaffee

Das Etikett für den Waldenbucher Stadtkaffee wurde von einer Schülerin der Oskar-Schwenk-Schule entworfen

Am 23.10.2018 beschloss der Gemeinderat, zukünftig Bio-Pidecafé, der in mehr als 50 Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg getrunken wird, als Waldenbucher Stadtkaffee einzusetzen. Es wurde festgelegt, dass das Logo der Stadt Waldenbuch verwendet wird und die Abwicklung über die EineWelt-Gruppe Waldenbuch erfolgen soll.

Am 29.11.2018 gefiel der Schulleitung die Idee der EineWelt-Gruppe, einen Schülerwettbewerb für das zukünftige Kaffee-Etikett auszuloben.

Am 16.01.2019 stellte sich die Jury (Bürgermeister Michael Lutz, Schulleitung, Jan Stark und Isabelle König sowie Vorstandsmitglieder der EineWelt-Gruppe Waldenbuch) der schweren Aufgabe, eine Entscheidung zu fällen.

v. li. nacg re, Schulrektor Jan Stark, Bürgermeister Michael Lutz,  stellv. Vorstand EineWelt-Gruppe Rolf Fritz

Am 01.02.2019 wurden die Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer im Rahmen einer kleinen Feier im engsten Kreis prämiert.
 
Bürgermeister Michael Lutz und Rektor Jan Stark nahmen sich viel Zeit, um sich mit den jungen Künstlern zu unterhalten. Herr Lutz und Herr Stark lobten auch die gute Abwicklung des „Projekts Waldenbucher Stadtkaffee“ durch die EineWelt-Gruppe und wünschten dem weitern Verlauf guten Erfolg. Als Dankeschön und bleibende Erinnerung überreichte die EineWelt-Gruppe jeder/m Wettbewerbsteilnehmer/in einen Porzellanbecher, jeweils mit dem eigenen Etikettenentwurf bedruckt.

Bürgermeister  Michael Lutz beim Betrachten des  Kaffeebechers  mit Stadtkaffeelogo

Am 09.02.2019 wurde der Verkaufsstart mit der feierlichen Enthüllung des Waldenbucher Stadtkaffees begonnen.

KW 08 (22.02.2019) Friedhof Steinenberg Rahmenbepflanzung und Heckenpflege

Hartmut Drodofsky, Mitglied der EineWelt-Gruppe Waldenbuch beim Heranschaffen  des Waldenbucher Stadtkaffees

Der Waldenbucher Stadtkaffee und der passende Kaffeebecher ist im EineWelt-Lädle,  Auf dem Graben 23 (in der Zweigstelle der Bücherei), erhältlich.

Friedhofsrahmenbepflanzung Friedhof Steinenberg Über die Auslichtungsarbeiten im Bereich der Friedhofsrahmenbepflanzung haben wir bereits informiert. Hier werden Bäume (vorwiegend österreichische Schwarzkiefern) entfernt, die sich gegenseitig im Wachstum behindern oder auch teilweise abgestorben sind. Ersatzpflanzungen mit einheimischen Bäumen und Sträuchern sind geplant. Damit wollen wir zum Schutz und Erhalt der Artenvielfalt beigetragen.

Heckenpflege beim Friedhof Steinenberg, entlang des Fahrwegs, Richtung Deponie Hecken und andere Gehölzflächen benötigen regelmäßige Pflege, um ihre vielfältigen Funktionen für die Natur zu sichern. Um ihrer verantwortungsvollen Aufgabe – der kontrollierten und sinnvollen Feldheckenpflege nachkommen zu können, werden die Mitarbeiter des Zweckverbands Bauhof regelmäßig geschult und erhalten fachliche Unterstützung

Abtransport des Schnittgutes

Um die Vogelwelt zu schützen, beschränken sich die Gehölzpflegearbeiten auf die Herbst- und Wintermonate. Mit Beginn der Brut- und Aufzuchtzeit werden Gehölze bis Anfang Oktober nur noch in Ausnahmefällen gepflegt.

Um die Vogelwelt zu schützen, beschränken sich die Gehölzpflegearbeiten auf die Herbst- und Wintermonate. Mit Beginn der Brut- und Aufzuchtzeit werden Gehölze bis Anfang Oktober nur noch in Ausnahmefällen gepflegt.

Die Pflegemaßnahmen unterstützen den Erhalt der vielfältigen Funktionen, die Hecken erfüllen. Zum Beispiel

  • Bestandteile für eine Biotopvernetzung
  • Idealer Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten
  • Förderung des biologischen Pflanzenschutzes
  • Regulation des Wasserhaushalts
  • Verringerung/Vermeidung von Schadstoffen in Gewässern
  • Erosionsschutz an Böschungen und Bachufern Klimaregulierung und Windschutz

Ihr mehrschichtiger Aufbau (Boden-, Kraut-, Strauch- und Baumschicht mit verschiedensten Ausprägungen) bringt eine besonders große Artenvielfalt mit sich. Viele Tierarten nutzen die Hecken daher als (Teil-) Lebensräume.   Hecken zählen zu den traditionellen Struktur- und Biotopelementen der bäuerlichen Kulturlandschaft. In der Vergangenheit wurden Hecken gelegentlich von den Landwirten sukzessive auf den Stock gesetzt (über dem Boden abgesägt) und somit langfristig erhalten. Die Brennholzgewinnung stand dabei im Vordergrund. Heute besteht dieser Bedarf nicht mehr. 

Die Heckenpflege ersetzt die ursprüngliche Heckennutzung und

  • sichert so den Fortbestand der Hecken
  • verhindert eine Überalterung und Artenverarmung der Hecken
  • sichert die vielfältige Funktionsfähigkeit der Hecken
  • trägt zur Erhaltung eines strukturreichen Landschaftsbildes bei.

Um Tiere und Pflanzen zu schonen, werden die Gehölze abschnittsweise, also räumlich und zeitlich versetzt, gepflegt.

Die Gehölzpflegemaßnahmen werden mit den zuständigen Naturschutzbehörden abgestimmt.

  • Stellenweise abgestorbene Stämme werden als Totholz belassen (z.B. Nistgelegenheit für Wildbienen und Lebensraum für zahlreiche Käfer).
  • Größere Fehlstellen in den Hecken werden ggf. durch Bepflanzung mit heimischen Baum- und Straucharten geschlossen.

Die Gehölze in den einzelnen Pflegeabschnitten erholen sich rasch von dem Eingriff, auch wenn dieser auf den ersten Blick rigoros erscheint. Die Vegetation auf dem zurückgeschnittenen Abschnitt ist meist schon nach kurzer Zeit nachgewachsen.    Weitere Informatinen finden Sie mit dem Stichwort "Heckenpflege" hier

Aus den Stadtnachrichten vom 22.02.2019 (KW 08)

KW 07 (15.02.2019) Hier entsteht ein Paradies für Kleinlebewesen

Hier entsteht ein Paradies für Kleinlebewesen:

Wiese unterhalb Friedhof Steinenberg Ende Februar/Anfang März ist der Beginn der Renaturierung der Wiese geplant. Zunächst sollen regionale Wildblumensamen eingebracht werden. Nach und nach soll die Bepflanzung ergänzt/ausgetauscht werden, um Insekten und anderen Kleinlebewesen Nahrungs- und Unterschlupfmöglichkeiten zu bieten. In weiteren Schritten sollen verschiedene Nisthilfen angebracht werden.
 Die Wiese wird in Kürze als Naturschutzprojekt mit entsprechender Beschilderung gekennzeichnet. Wir halten Sie auf dem Laufenden … 

Aus den Stadtnachrichten vom 15.02.2019 (KW 07)

KW 07 (15.02.2019) Kleine Klimaschützer - Grüne Meilen für das Weltklima

Grüne Meilen für das Weltklima!

Schon seit 2002 sammeln Kindergarten- und Schulkinder Grüne Meilen für das Weltklima! Auch 2019 werden wieder europaweit viele tausende Kinder ihre Wege, die sie zu Fuß, auf Roller und Rad, mit Bus oder Bahn zurückgelegen, in Form von Grünen Meilen sammeln. Diese wird das Klima-Bündnis zusammen mit den Wünschen und Ideen der Kinder für den Klimaschutz auf der nächsten UN-Klimakonferenz präsentieren.

Das Klima-Bündnis lädt alle Kinder in Europa, ihre Städte und Gemeinden, alle Kindergärten und Schulen ein, sich an den Aktionswochen zu beteiligen, mit Spiel und Spaß das Klima zu schonen und eine symbolische Weltreise um die Eine Welt anzutreten.

Die Ziele der Kindermeilen-Kampagne sind vielfältig. Durch die spielerische Auseinandersetzung mit den Themen Nachhaltigkeit, Klima, Verkehr, Regionalität und Energiesparen steigern Kindergarten- und Grundschulkinder (und deren Eltern) ihr Bewusstsein für eine klima- und umweltschonendere Mobilität und Lebensweise.

  • Die Aktion befähigt Kinder, ihre Alltagswege selbständig und umweltschonend zurückzulegen.
  • Umweltfreundlich zurückgelegte Wege ersparen der Atmosphäre unnötiges CO2 und helfen beim Klimaschutz.
  • Die Kampagne hilft den Kindern, Regionalität zu begreifen und Energiesparpotenziale zu erkennen.
  • Das Sammeln der Grünen Meilen macht den eigenen Beitrag zu einer nachhaltigeren Mobilitätsgestaltung (be)greifbar und honoriert umweltfreundliches Mobilitätsverhalten.
  • Soziales Miteinander fördert Gemeinschafts- und Verantwortungsgefühl der Kinder.
  • Bewegung an der frischen Luft fördert die körperliche Entwicklung und die Konzentration im Unterricht.
  • Sicheres Verkehrsverhalten lernen Kinder nur durch Übung.

Weitere Informationen und Aktionsmaterialien zum Download finden Sie hier.

Aus den Stadtnachrichten vom 15.02.2019

KW 06 (08.02.2019) Waldenbucher zeigen ihre "wilden Plätzchen" (Frau Dr. Maria Rapp)

Viele Menschen in Waldenbuch engagieren sich auf vielfältige Weise für Umwelt- und Klimaschutz und schaffen kleine Oasen zum Erhalt der Artenvielfalt.

Den nachfolgenden kleinen Bericht mit Bildern haben wir von Frau Dr. Maria Rapp erhalten: „Ich freue mich, dass ich meinen naturnahen Garten präsentieren kann. Meine Familienmitglieder werden jetzt die Stirn runzeln – sie halten meinen Garten nämlich eher für verwildert. Verwildert ist natürlich relativ…

Mir ist wichtig, dass viele Kleintiere genügend Platz zum Überwintern finden. Deshalb unterdrücke ich meinen Impuls „Ordnung zu schaffen“ und alles Vertrocknete ab- bzw. zurückzuschneiden.

Auch heruntergefallene Äpfel lasse ich liegen. Denn das schmeckt meinen kleinen Gartenbewohnern, wie man an den „angefressenen“ Stellen sehen kann. Leider sehe ich immer weniger Vögel in meinem Garten. Deshalb möchte ich zukünftig noch mehr darauf achten, dass heimische Gewächse in meinem Garten ein Plätzchen finden, damit Vögel, Insekten und anderes „Kleingetier“ artgerechte Nahrungsquellen finden. Artenvielfalt bildet unsere Lebensgrundlage – dazu möchte ich mit meinem naturnahen Garten beitragen.“ Wir freuen uns über Ihre Unterstützung, Ihre vielfältigen Ideen, Impulse, Aktionen und Einsendungen zu diesen und weiteren Themen der Nachhaltigkeit im Jahr 2019.

Aus den Stadtnachrichten vom 08.02.2019 (KW06)

KW 06 / 08.02.2019 Schon gehört?

Ab 06.02.2019 ist der BB-Pfandbecher (RECUP) erhältlich!

Pro Stunde werden im Landkreis Böblingen 1.484 Coffee-to-go-Becher weggeworfen. Deshalb hat sich der Abfallwirtschaftsbetrieb zum Ziel gesetzt, den Müllberg zu reduzieren. Mit dem BB-Pfandbecher soll ein Zeichen gegen die Wegwerfmentalität gesetzt werden. Der BB-Pfandbecher schließt sich einem in ganz Deutschland verbreiteten Pfandsystem der Firma RECUP GmbH an.

Der RECUP ist ein Mehrweg-Pfandbecher und ist in drei Größen (0,2 l, 0,3 l und 0,4 l) sowie in zwei ansprechenden Farben (mint und cappuccino) erhältlich.

Die Vorteile des RECUP auf einen Blick:

  • Reduktion von Einwegmüll
  • Schonung von Ressourcen
  • Herstellung und Recycling: nachhaltig, transparent und energieeffizient in Deutschland (Allgäu)
  • Aus Polypropylen (PP), lebensmittelecht, geschmacksneutral und bruchsicher
  • Frei von BPA und Weichmachern, enthält keine Stoffe, die sich durch Heißgetränke lösen können (z. B. Melamin)
  • Lange Lebensdauer (ca. 500 x wiederverwendbar)
  • 100 % recycelbar

Wie funktioniert der BB-Pfandbecher? Ganz  einfach:
 Kaffee in einer teilnehmenden Filiale kaufen und für 1 € Pfand den BB-Pfandbecher leihen. Den Kaffee auf dem Weg genießen, anschließend den BB-Pfandbecher in jeder teilnehmenden Filiale wieder abgeben und das Pfandgeld zurückerhalten.

Wer macht mit im Landkreis Böblingen? Die teilnehmenden Betriebe finden Sie in der RECUP-App (App Store oder Google Play) sowie unter RECUPIm Landkreis Böblingen gibt es bereits 33 Betriebe RECUP-Partner, davon einen Betrieb in Waldenbuch.

Aus den Stadtnachrichten vom  08.02.2019  (KW 06)

KW 05 / 01.02.2019 Littering

nennen Fachleute die zunehmende Unsitte, Müll einfach achtlos fallen zu lassen. Leider werfen auch in Waldenbuch immer mehr Menschen ihren Müll einfach auf die Straße anstatt die dafür vorgesehenen Abfallbehälter zu nutzen.

Und nicht nur das: Verärgerte Grundstückseigentümer berichten von Müll der in ihren Vorgärten landet und ganz besonders dreist: volle Hundekotbeutel werden auch gerne mal an den nächstbesten Gartenzaun gehängt.

Dieses respektlose Verhalten trägt ganz sicher nicht zu einem guten Miteinander bei. Die Stadt Waldenbuch stellt viele öffentliche Behälter zur Entsorgung von Abfällen bereit. Leider ist trotzdem eine zunehmende Vermüllung (oft sogar in unmittelbarer Nähe der Mülleimer) festzustellen.

Sie sind auch verärgert über den herumliegenden Müll?

Die beiden folgenden Ideen finden wir nachahmenswert:

Ein Stück am Tag Zwei Jungen (10 und 12 Jahre) aus Dagersheim setzen sich mit viel Engagement für eine saubere Umwelt ein. Ihr Motto: „Ein Stück am Tag kann schon viel ausmachen!“ Dieses vorbildliche Projekt wird mittlerweile von den beiden Kommunen Hildrizhausen und Altdorf sowie von der Jugendhilfe Einrichtung Waldhaus unterstützt.Weitere Infos finden Sie hier.

Plogging (Wortspiel aus „plocka“/schwedisch aufheben und Jogging) Mit diesem umweltfreundlichen Fitnesstrend aus Skandinavien, der inzwischen auch in Deutschland angekommen ist, tut man nicht nur etwas für die eigene Gesundheit, sondern auch noch für die Umwelt. Diese Randsportart findet weltweit immer mehr Anhänger, die sich ausgestattet mit Schutzhandschuhen und Abfallbehältnissen joggend auf den Weg machen, um Müll einzusammeln. Normalerweise werden beim Joggen nur bestimmte Muskelgruppen genutzt. Durch die verschiedenen Bewegungsabläufe beim Einsammeln des Mülls wird deutlich abwechslungsreicher trainiert.

Ihnen gefallen die vorgestellten Ideen? Vielleicht finden Sie Mitstreiter …  Wir sind sehr gespannt auf Ihre Berichte.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns auch ganz herzlich bei den vielen freiwilligen Helfern bedanken, die jedes Jahr bei der Flurputzete säckeweise Müll in Waldenbuch aufsammeln und damit aktiv zum Umweltschutz beitragen.

Nachbarschaftsprojekte

Viele Menschen in Waldenbuch engagieren sich auf vielfältige Weise für Umwelt- und Klimaschutz. So werden zum Beispiel in Nachbarschaftsprojekten ehemals „brach liegende“ kleine städtische Flächen liebevoll gehegt und gepflegt, so dass dort Oasen für die Artenvielfalt entstehen können. Künftig wollen wir die verschiedenen Projekte hier detaillierter vorstellen – Sie dürfen gespannt sein!

Aus den Stadtnachrichten vom 01.02.2019 (KW 05)

KW 04 / 25.01.2019 Das geht uns alle an: Klima und Ressourcenschutz

Abfall vermeiden und CO2 einsparen durch verantwortungsvollen Konsum …

Wir helfen Ihnen gerne dabei Fahren Sie doch mal wieder mit dem Bürgerbus zum Einkaufen, zum Arzt, zur Physiotherapie, zum Friseur usw., anstatt das Auto aus der Garage holen.

Vielleicht treffen Sie während der Fahrt Bekannte oder lernen Gleichgesinnte kennen mit denen Sie sich austauschen können. Hobbys, Kochrezepte Einkaufstipps, das Wetter oder die neuesten „Ortsnachrichten“ – interessante Gespräche versprechen eine kurzweilige Fahrt.    Unsere Fahrer sind gerne behilflich bei der Planung Ihrer Fahrten und halten netterweise für den Gang zum Arzt, Physiotherapeuten oder sonstige Termine auf Anfrage auch außerhalb der offiziellen Haltepunkte.

Planen Sie gerade ein Fest oder eine Veranstaltung?

Mit der Bereitstellung unseres Geschirrmobils leisten wir einen großen Beitrag zur Müllvermeidung

Wilhelm Langohr, der zwischenzeitlich leider verstorben ist, war in der Vergangenheit einer der aktivsten Helfer bei der Nutzung des Geschirrmobils

Statt (Einmal-)Wegwerfgeschirr oder Kunststoffalternativen bietet unser Geschirrmobil weißes Porzellan und Edelstahlbesteck - das Auge isst ja bekanntlich mit. Und damit die Festtafel noch ansprechender wird, können Sie Gläser und Bierkrüge beim örtlichen Getränkehändler ausleihen.

Ihnen fehlt Geschirr? Ihr Fest ist so klein, dass Sie den Abwasch ohne die professionelle Spülmaschinen des Geschirrmobils erledigen können?

Auch kein Problem. Sie können auch nur Geschirr ausleihen. Die Benutzungsordnung für das Geschirrmobil finden Sie hier (29 KB), das Antragsformular für das Geschirrmobil bzw. das Geschirr können Sie hier herunterladen. Natürlich können Sie die Unterlagen auch telefonisch anfordern bei Claudia Binder, Tel.: 1293-36Email: Claudia.Binder@Waldenbuch.deoderJula Häberle, Tel.: 1293-37Email: Julia.Haeberle@Waldenbuch.de

Gehören Sie zu den Liebhabern von Bambusgeschirr?

Laut Werbung besteht Bambusgeschirr, das europaweit (im Einzelhandel, Großhandel und Internet) vertrieben wird, im Wesentlichen aus Bambus, Maisstärke und „Harz“, weshalb dieses Geschirr als besonders ökologisch und umweltfreundlich beworben wird.
 
Es wird der Eindruck erweckt, dass die Gebrauchsgegenstände ausschließlich aus natürlichen Materialien (im Wesentlichen Bambus) bestehen. Das für die Herstellung synthetische Kunststoffe (z. B. Melaminharz) benötigt werden, ist für die Verbraucher nicht erkennbar. Bambusgeschirr/-Küchenutensilien können Melamin und/oder Formaldehyd an Lebensmittel abgeben.
 
Besonders problematisch ist das bei Gefäßen und Küchengeräten, die mit heißen Lebensmitteln in Berührung kommen, da gesundheitsschädliche Stoffe freigegeben werden können.
 
Mehrweggeschirr (denken Sie auch an Ihren Coffee-to-go-Becher) aus Edelstahl, Glas oder Porzellan schont nicht nur unsere Umwelt, sondern unter Umständen auch unsere Gesundheit.
 
Mehr erfahren Sie beim CVUA (Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart)
 
Noch mehr zu Lebensmittel-Kontaktmaterialien (Lebensmittelverpackungen, Kochgeschirr usw.) erhalten Sie beim
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

Und hier noch eine wichtige Meldung zum Thema Bambusgeschirr für Sie:

 
Wie das Qualitätsmanagement der TEDI GmbH & Co. KG mitteilt, muss verschiedenes Bambus-Geschirr (Verkaufszeitraum 05.10.2018 bis 09.01.2019 in allen TEDI-Filialen) wegen erhöhter Formaldehydwerte zurückgerufen werden. Von einer weiteren Verwendung des Geschirrs wird abgeraten.
Mehr dazu erfahren Sie unter TEDI-Kundeninformation

Aus den Stadtnachrichten vom 25.01.2019  (KW 04)

KW 03 / 18.01.2019 Müllvermeidung statt Müllverwertung

Müllvermeidung statt Müllverwertung

Müll lässt sich zwar nicht vollständig vermeiden, aber wir alle können mit unserem Konsumverhalten deutlich zur Reduzierung beitragen.

Pixabay_garbage-1260833_1920

Die Mitnahme von Transportbehältern für unsere Einkäufe ist ein erster Schritt zur Müllvermeidung, da zusätzliches Verpackungsmaterial überflüssig wird. Wer zudem auf „Mogelverpackungen“ bzw. Mehrfachverpackungen verzichtet und auf Nachfüllprodukte achtet, wird schnell feststellen, dass die Müllberge zu Hause kräftig schrumpfen. Und wenn sich Verpackungen nicht vermeiden lassen, sollten diese wenigsten recyclebar sein und den entsprechenden Wiederverwertungssystemen zugeführt werden. In den eigenen vier Wänden sollte auf den Einsatz von Alu-Folie und Klarsichtfolie möglichst ganz verzichtet werden. Auch hier leisten Mehrzweckbehälter gute Dienste.

82 kg Lebensmittel landen pro Kopf und Jahr in der Mülltonne.

BMEL_Lebensmittelwertschätzen_Sharepic

Deshalb sollten wir beim Einkauf auf die wirklich benötigten Mengen achten und bei Sonderangeboten oder XXL-Packungen vorsichtig agieren. Schnell sind die Vorräte zu groß.

Biologische Abfälle gehören nicht in den Restmüll

www.lrabb.de Logo Kompost

Aus den organischen Abfällen, die im Landkreis Böblingen über die Biotonnen eingesammelt werden, entsteht in der Vergärungsanlage Leonberg wertvoller Qualitätskompost, der als Bodenverbesserer eingesetzt werden kann. Die 40-Liter-Kompostsäcke sind auf allen Wertstoffhöfen für 4 € pro Sack erhältlich.

Übrigens: Kaffeesatz ist reich an Nährstoffen (Kalium, Kupfer, Zink, Stickstoff) und kann als vielseitiger Gartenhelfer eingesetzt werde. Regenwürmer lieben ihn, Schnecken und Ameisen „ergreifen die Flucht“. Rosen und Geranien blühen reichhaltiger und farbenfroher. Sogar unangenehme Gerüche im Biomüll können mit Kaffeesatz reduziert werden.

Wir freuen uns auf Ihre Tipps zur Müllvermeidung bzw. Müllverwertung (Upcycling). Ein herzliches Dankeschön an alle, die bereits mitgemacht haben bzw. noch mitmachen. Das Nachhaltigkeitsbüro finden Sie im Gebäude Marktplatz 6 (Servicebüro / Stadtjugendreferat). Dort erhalten Sie unter anderem Informationen und Materialien zu aktuellen Nachhaltigkeitsthemen der Stadt Waldenbuch und des Landes Baden-Württemberg. Auch die von Ihnen eingesandten Fotos und Berichte zum Thema Nachhaltigkeit zeigen wir hier. Das Büro ist montags zwischen 9.00 Uhr und 12.00 Uhr sowie dienstags zwischen 13.00 Uhr und 16.00 Uhr besetzt. Die zuständige Mitarbeiterin erreichen Sie auch wie folgt:Tel: 1293-35 (Gerne können Sie auch eine Nachricht auf Band hinterlassen) oder per Email: desdemona.winkler@waldenbuch.de  Ihre Stadtverwaltung

Aus den Stadtnachrichten vom 18.01.2019 (KW 03)

KW 02 / 11.01.2019 Verantwortungsvoller Konsum geht uns alle an - machen Sie mit!

Verantwortungsvoller Konsum geht uns alle an – machen Sie mit! Nachfolgend ein paar Tipps, wie wir durch konkretes Handeln unser Klima, unsere Umwelt und unsere Gesundheit schützen können:

Pixabay_soap-2726387_1920.jpg

Mit der Verwendung von einem Stück Bio-Seife für Körper und Haare reduzieren wir nicht nur die Umweltbelastung, sondern tragen auch noch zu unserem persönlichen Wohlbefinden bei. Flüssigseife ist zwar bequem, aber oft sind problematische Inhaltsstoffe enthalten und zudem sind die meisten Produkte nur in Kunststoffbehältern erhältlich.

Pixabay_drops-of-water-578897_1920.jpg

Leitungswasser kann man in Deutschland fast überall bedenkenlos trinken. PET-Flaschen enthalten oft ungesunde Stoffe. Mit dem Verzicht auf Plastikflaschen vermeiden wir nicht nur problematischen Müll, sondern schützen auch unsere Gesundheit.

Pixabay_kitchen-3170535_1920.jpg

Küchenutensilien aus Holz sind weniger problematisch in Herstellung und Entsorgung als Kunststoffprodukte. Besonders strapazierfähig sind Gebrauchsgegenstände aus Olivenholz. Aus Kunststoffen können sich Minipartikel und Schadstoffe lösen und in unser Essen und das Abwasser gelangen.

Pixaby_pan-544677_1920.jpg

Kochgeschirr wie Töpfe und Pfannen sollten aus Edelstahl oder Gusseisen hergestellt sein. Viele Inhaltsstoffe von Beschichtungen (z. B. Teflon oder Aluminium) sind gesundheitsschädlich. Wer Keramikgeschirr nutzt, sollte auf heimische, schadstofffreie Produktion achten.

Pixabay_screw-cap-1931743_1920.jpg

Leere Schraubgläser sollten nicht im Glascontainer landen. Dickwandige Gläser mit weiter Öffnung eignen sich zum Beispiel zum Einfrieren von Lebensmitteln. Besonders hübsche Gläser könnten als Deko für Ihre nächste Party, als „To Go-Behälter für Ihr Mittagessen oder für ein „Dessert im Glas“ dienen. Sicher haben Sie noch viele andere kreative Ideen, wie Sie Ihre leeren Behälter einsetzen können.

Und hier noch ein letzter Tipp: Verwenden Sie Brotdosen für’s Vesper? Auch hier gibt es Alternativen zu Plastik. Zertifizierte Edelstahl-, Glas- und Holzbehälter sind langlebig und schadstofffrei.

Aus den Stadtnachrichten vom 11.01.2019 (KW 02)

Wir sind für Sie da:

Tag Kontaktzeit
Mo. 7:30 -13:00 Uhr
Di. 13:00 -16:00 Uhr