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Notfallvorsorge

Waldenbuch kommt gut durch den Winter

Steigende Energiepreise und drohende Versorgungsrisiken beschäftigen die Bevölkerung sehr. An dieser Stelle möchten wir Ihnen in den kommenden Wochen regelmäßig aktuelle Informationen und Hilfestellungen zum Thema Versorgungssicherheit und Notvorräte, aber auch zu möglichen Gasmangellagen oder Black-Out-Szenarien bieten, sodass Sie für mögliche Herausforderungen gut gerüstet sind.

Was ist die Warn-App NINA?

Was ist die Warn-App NINA?

Mit der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz Warn-App NINA, erhalten Sie wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen wie zum Beispiel Gefahrstoffausbreitung oder einen Großbrand. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer sind ebenfalls in die Warn-App integriert.

Abonnieren Sie Gebiete und Orte, für die Sie gewarnt werden möchten: Landkreise, Gemeinden oder Umkreise von neun und einem Quadratkilometer um einen frei wählbaren Ort sind möglich. Auf Wunsch warnt Sie die Warn-App NINA auch für Ihren aktuellen Standort. Dabei werden keinerlei Standortdaten erfasst. Genauere Angaben zur Standort-Funktion finden Sie in der Funktionsbeschreibung zur Warn-App NINA auf der Homepage www.bbk.bund.de.

In der Warn-App NINA erhalten Sie außerdem aktuelle und hilfreiche Informationen zur Corona-Pandemie (COVID-19). Für Ihre abonnierten Orte und, sofern aktiviert, Ihren aktuellen Standort können Sie sich in der Warn-App über lokal geltende Regelungen und Allgemeinverfügungen informieren.

CLEVERLÄND - Zusammen Energie sparen

CLEVERLÄND - Zusammen Energie sparen

Mit „CLEVERLÄND – Zusammen Energiesparen“ ruft die Landesregierung in einem breiten Bündnis zum Energiesparen auf. Mit der Energiesparkampagne wird gezeigt, wie jede und jeder im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten einen Beitrag leisten kann. Viele kleine clevere Maßnahmen haben in der Masse ein großes Einsparpotential. Und wenn die elf Millionen Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger an einem Strang ziehen, kann die Krise gut bewätigt werden und ein großer Schritt in Richtung Unabhängigkeit und Klimaschutz gegangen werden.

Clever heizen

Mach mal Pause! Bei alten Heizanlagen sind Umwälzpumpen fast immer versteckte Stromfresser. Oft sind sie zu groß ausgelegt und laufen unnötig auf höchster Stufe oder sie sind, unabhängig vom Heizbetrieb, die ganze Nacht und sogar ganzjährig in Betrieb. Hocheffizienzpumpen verbrauchen oft weniger als ein Fünftel des Stromes. Pro Jahr kann das bis zu 190 Euro sparen.

Rundum eingepackt. Sind in Ihrem Heizungskeller die Heizungs- und Warmwasserrohre ungedämmt? Dann verpufft viel Wärme im Keller. Isolieren lohnt sich nicht nur, sondern ist sogar gesetzlich vorgeschrieben. So können Sie im Jahr etwa 130 Euro sparen.

Zu viele Grade: Zu hohe Raumtemperaturen sind nicht nur ungesund und steigern die Gefahr von Erkältungen, sondern kosten auch unnötig Energie und Geld. Je besser die Wärmedämmung ist, umso weniger Kälte strahlen die Wände ab, so dass schon niedrigere Temperaturen als behaglich empfunden werden. Für Wohn- und Arbeitsräume sind um die 20 Grad ausreichend, für die Küche 18 Grad, das Schlafzimmer 17 Grad und für die Toilette 16 Grad. Jedes Grad Raumtemperatur weniger spart etwa sechs Prozent Heizkosten. Das sind pro Jahr ungefähr 1,80 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.
Auf vielen Heizungsthermostaten finden sich statt Grad-Angaben nur Ziffern von eins bis fünf. Die Ziffern stehen dabei für unterschiedliche Temperaturen:
1 entspricht in der Regel 12 Grad Celsius
2 entspricht in der Regel 16 Grad Celsius
3 entspricht in der Regel 20 Grad Celsius
4 entspricht in der Regel 24 Grad Celsius
5 entspricht in der Regel 28 Grad Celsius
Die genauen Temperaturen können sich je nach Thermostat etwas unterscheiden. Das Thermostat regelt die Heizung so, dass es bei der eingestellten Temperatur automatisch abriegelt. Fällt die Temperatur unter den eingestellten Wert, öffnet sich das Ventil im Thermostat wieder. Daher ist es wichtig, dass das Thermostat nicht abgedeckt oder etwa hinter einem Möbelstück ist.
Dabei sollte die Temperatur aber nicht so weit heruntergedreht werden, dass Wände und Räume komplett auskühlen. Zum einen braucht es dann viel Energie, um den Raum wieder aufzuheizen, zum anderen besteht die Gefahr, dass sich Schimmel bilden kann. 

Alles geregelt: Die Nachtabsenkung bei der Heizung ist schon lange Standard, aber es geht noch individueller: Ihre persönlichen Heizzeiten können Sie bequem über elektronische Thermostatventile programmieren. Pro Quadratmeter Wohnfläche bringt das eine Einsparung von ungefähr 3,60 Euro jährlich.

Raus mit der Luft: Drehen Sie die Entlüftungsschrauben an den Heizkörpern zweimal im Jahr, insbesondere zu Beginn der Heizperiode, zum Entlüften auf. Einfach, clever und spart bis zu 50 Euro jährlich.

Zumachen ja, zustellen nein: Schließen Sie in der Heizperiode die Türen, lassen Sie nachts die Rollläden oder Rollos herunter und ziehen Sie die Vorhänge zu. Stellen Sie Heizkörper nicht mit Möbeln zu und decken Sie diese nicht mit Verkleidungen ab.

Clever Lüften

Richtig dicht? Über undichte und schlecht schließende Fenster, Türen oder Rollladenkästen entweicht viel Wärme. Mit einer Kerze können Sie vorsichtig testen, ob Zugluft ein Problem ist. Füllen Sie vorhandene Spalten mit Schaumdichtungsband oder Gummidichtungen. Mittelfristig sollten Sie über den Einbau neuer Fenster nachdenken. Pro Quadratmeter Wohnfläche können durch Dichtungsmaßnahmen im Jahr gut ein Euro eingespart werden.

Stoß statt Kipp: Lüften Sie die Räume im Winter zwei- bis dreimal täglich etwa fünf Minuten per Stoßlüftung und sorgen Sie für richtigen Durchzug, anstatt Fenster längere Zeit gekippt zu lassen. Nicht vergessen: die Heizkörperventile dabei zurückdrehen. So vermeiden Sie beim erforderlichen Luftaustausch unnötig hohe Wärmeverluste und der Wohnraum kühlt trotzdem nicht völlig aus. Summa summarum geht es hier um etwa fünf Prozent mehr oder weniger Wärme, die Sie insgesamt pro Jahr erzeugen und bezahlen müssen.

Clever kochen

Deckel drauf: Jedem Topf den passenden Deckel und jeder Herdplatte den passenden Topf, dann benötigen Sie zwei Drittel weniger Energie. Leicht verdientes Geld: Beim täglichen Kochen mit Topfdeckel sind bei einem Elektroherd schnell pro Jahr 200 Kilowatt pro Stunde beziehungsweise rund 76 Euro eingespart.

Besser drauf als drin
Benutzen Sie nicht den Backofen zum Brötchen aufbacken. Ein Toaster mit Aufsatz braucht 70 Prozent weniger Energie als ein Backofen. Das spart jedes Mal etwa 40 Cent pro Frühstück. Der Spezialist macht’s günstiger. Nehmen Sie zum Wasserkochen, etwa für Kaffee oder Tee einen elektrischen Wasserkocher und nicht die Herdplatte – kochen Sie nur so viel Wasser, wie Sie brauchen. Wenn Sie täglich zwei Liter Wasser erhitzen, sparen Sie 26 Euro im Jahr.

Rechtzeitig abschalten: Nutzen Sie die Restwärme von Elektroherd und -backofen und schalten Sie fünf bis zehn Minuten vor Ende der Gar- oder Backzeit ab.

Clever kühlen

Das hat Klasse: Bei defekten Geräten ein Muss und bei älteren Geräten ein sinnvolles Kann: die Anschaffung energieeffizienter Geräte, möglichst mit der besten Effizienzklasse. Vergleichen Sie immer auch die Verbrauchsangaben auf dem Energielabel, um Unterschiede zwischen gleich klassifizierten Geräten zu erkennen. Beim Ersatz eines zehn Jahre alten baugleichen Kühlschranks sparen Sie mit der neuen Effizienzklasse A pro Jahr rund 130 Euro.

Ein einfacher Dreh: Im Kühlschrank muss kein Frost und in der Gefriertruhe keine arktische Kälte herrschen. Sieben Grad im Kühlschrank und -18 Grad im Gefriergerät reichen völlig aus. Bilden sich Eispanzer auf der Geräteinnenwand, dann ist das Abtauen des Gerätes dringend erforderlich, da der Stromverbrauch stark ansteigt. Das Einsparpotential kann pro Jahr bis zu 45 Euro betragen.

Coole Umgebung: Gefriertruhen und Gefrierschränke sollten am besten in unbeheizten Räumen stehen. Damit sparen Sie pro Jahr bis zu 40 Euro.

Clever waschen

Temperaturlimit: Bei gering verschmutzter Wäsche reichen Waschtemperaturen um die 30 Grad meist aus. Kaltaktive Waschmittel reinigen sogar bei geringeren Temperaturen. Oftmals kann auf die Vorwäsche verzichtet werden. Das spart rund ein Viertel der Energie, schont Ihre Kleidung und das Abwasser. Wenn Sie den Trockner benötigen, hilft es, vorher gut zu schleudern. Am effizientesten sind Wärmepumpentrockner. Erheblich billiger und klimafreundlich trocknet die Wäsche auf der Leine oder auf dem Wäscheständer. Bei 100 Waschgängen pro Jahr mit 30 statt 60 Grad und Verzicht auf Vorwäsche und Trockner werden Sie mit rund 170 Euro belohnt.

Richtig voll? Beladen Sie Ihre Wasch- oder Geschirrspülmaschine immer mit so viel Wäsche beziehungsweise Geschirr wie möglich, sonst verschenken Sie jede Menge Energie pro Wasch- oder Spülgang. Eine halbleere Maschine benötigt gleich viel Energie wie eine volle.

Heiße Kiste: Schließen Sie die Spülmaschine – wenn möglich – ans Warmwasser an, vor allem, wenn Sie dieses mit Solarenergie erzeugen. Dann strahlt Ihr Geschirr und Ihr Energiekonto gleich mit, denn Sie sparen damit etwa 26 Euro pro Jahr.

Weniger ist mehr: Bei normalen Duschköpfen rauschen jede Minute zwischen 15 und 18 Liter warmes Wasser in den Abfluss. Besser ist ein guter Wasserspar-Duschkopf. So kommen Sie ohne Komfortverlust mit der Hälfte Wasser aus. Die Ersparnis bei täglich zehn Minuten duschen beträgt im Jahr 180 Euro für Wasser und dessen Erwärmung.

Clever elektrisieren

Watt denn? Auch bei der Beleuchtung können Sie viel Energie und Geld sparen. Energiesparlampen und LED lassen sich fast überall eingesetzen, wo bisher Glühbirnen ihren Dienst verrichteten. Ersetzen Sie fünf 60-Watt-Glühbirnen durch fünf 10-Watt-LED, so sparen Sie bei einer täglichen Brenndauer von drei Stunden aufs Jahr gerechnet um die 100 Euro. Wegen ihrer langen Lebensdauer und Energieersparnis rechnen sich die etwas höheren Anschaffungskosten der LED-Lampen zum Teil nach weniger als einem Jahr. 
LED-Lampen gibt es in vielen unterschiedlichen Bauformen und mit unterschiedlicher Lichtfarbe. Die Farben „extra warmweiß“ oder „warmweiß“ entsprechen am ehesten denen einer Glühbirne und sind im Wohnbereich eine gute Wahl. Energiesparlampen enthalten eine geringe Menge Quecksilber und müssen, wenn sie defekt sind, bei einem Wertstoffhof abgegeben werden. Defekte LED-Lampen sind als Elektronikschrott über Sammelstellen zu entsorgen.

Stand-by-bye: Viele elektronische Geräte lassen sich nicht vollständig ausschalten und verschwenden so im Stand-by-Betrieb unnötig Strom. Das ist erkennbar, wenn zum Beispiel an Fernseher, Router oder Spielkonsole dauerhaft Licht brennt oder Netzteile von Geräten warm sind oder brummen. Abhilfe schaffen Steckdosenleisten mit Schalter oder funkgesteuerte Steckdosen. Ein durchschnittlicher Haushalt spart durch Vermeiden von Stand-by rund 160 Euro im Jahr.

Clever mobil sein

Schneller rauf? Häufiges Bremsen und Schalten kostet beim Autofahren Energie. Vorausschauend und niedertourig fahren Sie besser. Es schont Umwelt, Nerven und Tankbudget. Moderne Verbrennungsmotoren laufen zwischen 1.500 und 2.500 Umdrehungen pro Minute am effizientesten. Für das Schalten gilt daher: Ab 30 Kilometer pro Stunde 3. Gang, ab 40 Kilometer pro Stunde 4. Gang, ab 50 Kilometer pro Stunde 5. Gang. Wenn Sie dazu Ihr Fahrzeug häufiger rollen lassen, können Sie leicht etwa ein Fünftel des Kraftstoffes einsparen. Die Ersparnis bei einem Benzinverbrauch von 7 Litern pro 100 Kilometer und einer Strecke von 10.000 Kilometern jährlich macht etwa 270 Euro aus.

Darf's ein elektrischer sein? Wenn Sie ein neues (oder gebrauchtes) Auto oder Zweirad kaufen müssen, denken Sie über die Anschaffung eines Elektroautos oder Elektrozweirads nach. Der Elektromotor ist im Alltag etwa vier Mal so effizient wie ein Verbrennungsmotor. So braucht ein Mittelklasse-Elektroauto für 100 Kilometer etwa 17 Kilowattstunden (kWh), während ein vergleichbarer Diesel 55 kWh und ein vergleichbarer Benziner gut 60 kWh* benötigt (Rechenbeispiel für Verbrauch ab Tank/Batterie ohne Energieaufwand für Förderung/Raffinierung/Transport der Kraftstoffe beziehungsweise ohne Übertragungs- und Ladeverluste beim Strom).
Für die gleiche Strecke braucht ein Elektrofahrzeug deutlich weniger Primärenergie – und anders als Benzin und Diesel, lässt sich Strom leicht und direkt aus erneuerbaren Quellen produzieren. Wer Solar auf dem Dach hat, kann sogar direkt Sonne „tanken“.
Dazu kommt, dass ein Elektrofahrzeug günstiger im Betrieb und wegen der geringeren Wartung- und Instandhaltungskosten deutlich günstiger im Unterhalt ist. Elektrofahrzeuge überzeugen zudem durch ein besseres Fahrerlebnis – kein Lärm und keine Vibrationen – und schonen noch dazu die Luft und Umwelt.

Kein unnötiger Widerstand: Auch unbeladene Dachgepäckträger erhöhen den Luftwiderstand beim Fahren und damit den Treibstoffverbrauch. Sie sollten sie deshalb abmontieren, wenn sie nicht gebraucht werden. Bei einer Jahresfahrleistung von 10.000 Kilometern spart das etwa 70 Liter Treibstoff oder circa 126 Euro. Bei einem Dachkoffer verdoppelt sich die Ersparnis sogar auf über 250 Euro.

Richtig Druck machen:

Fahren Sie Ihr Auto grundsätzlich mindestens mit dem für die volle Beladung empfohlenen Reifendruck. Der geringere Rollwiderstand hilft ungefähr ein Prozent Treibstoff zu sparen. Beim Fahrrad kennt man es: Schlappe Reifen machen schlapp!
Kalorien- statt Spritverbrauch
Verzichten Sie darauf, Kurzstrecken mit dem Auto zu fahren. Das schont nicht nur das Klima, sondern auch den Motor. Solange er kalt ist, sind Kraftstoffverbrauch, Schadstoffausstoß und Verschleiß sehr viel höher. Jeder Kilometer, den Sie zu Fuß oder per Fahrrad zurücklegen, spart um die 50 Cent an Treibstoffkosten und fördert nebenbei die Gesundheit.

Clever Wärme erzeugen

Raus mit der alten…
Eine neue Heizungsanlage kann zwischen 20 und 35 Prozent Ihrer Heizkosten einsparen. Mit optimaler Regulierung sind weitere fünf bis acht Prozent möglich.

Unendlich viel Energie: Die regenerativen Energieressourcen gelten als praktisch unerschöpflich. Nutzbar für die Wärmeerzeugung sind Solarenergie, Biomasse und Geothermie. Diese Energieträger entlasten die Umwelt und Ihre Energiekosten merklich und machen unabhängig von turbulenten Energiepreisschwankungen. Diese im eigenen Umfeld zu nutzen, ist eine lohnende Investition in die Zukunft und inzwischen im Erneuerbaren Wärmegesetz auch gesetzlich geregelt.

Die Sonne scheint…
…und produziert kostenlos Wärme. Mit einer Solaranlage kann diese für die Warmwassererzeugung oder sogar zur Heizungsunterstützung genutzt werden. Damit können Sie bis zu 65 Prozent Kosten für die Warmwasserbereitung einsparen. Das entspricht ungefähr fünf bis zehn Prozent Ihrer Brennstoffkosten und macht pro Person im Jahr um die 70 Euro aus.

Bestens vernetzt: Wenn die Möglichkeit besteht, sich an ein Wärmenetz anzuschließen, sollten Sie das auf alle Fälle in Erwägung ziehen. Die Wärmeversorgung liegt in professionellen Händen und Sie sparen jede Menge Platz. Zudem kann dezentral erzeugte Wärme oftmals leichter erneuerbare Energien nutzen oder später darauf umgestellt werden, ohne dass alle daran angeschlossenen Gebäude etwas verändern müssen.

Clever dämmen

Alles nur Fassade? Bei weitem nicht, denn mit einer Fassadendämmung lassen sich Einsparungen von über 20 Prozent der Heizkosten realisieren.

Spare, spare, Dächle dämme: Warme Luft steigt nach oben. Das sollte aber spätestens bei der obersten Geschossdecke oder beim Dach ein Ende finden. Eine richtige Dämmung bringt hier eine Heizkosteneinsparung von über 20 Prozent. Sie ist in vielen Fällen durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) vorgeschrieben – auch zur Nachrüstung.

Keine kalten Füße ...
… gilt auch im übertragenen Sinn für die Heizkosten. Denn wenn die Kellerdecke gut isoliert wird, können Sie fünf bis zehn Prozent Heizkosten einsparen.

Alle Informationen gibt es zusammengefasst im "Energiesparbüchle" der Landesregierung.

Zuhause eine Notration anlegen

Zuhause eine Notration anlegen

Die Bundesregierung empfiehlt jedem Bundesbürger, stets einen Nahrungsmittelvorrat für einen Zeitraum von 14 Tagen im Haus zuhaben. Die Vorgabe wird gestützt von den Aussagen des Bundesamt für Katastrophenhilfe und Bevölkerungsschutz sowie dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.
 
Denken Sie bei der Planung Ihrer individuellen Vorratshaltung an die Essgewohnheiten und geschmacklichen Vorliegen Ihrer Familienmitglieder. Dann sind Sie für alle Eventualitäten bestens gerüstet.
 
Als Notvorrat gelten alle Lebensmittel, die im Notfall sowohl die Versorgung mit Kalorien als auch lebenswichtigen Nährstoffen sicherstellen. Beim Zusammenstellen Ihrer Notration verzichten Sie bitte auf gekühlte und tiefgekühlte Produkte, da die Stromversorgung in einer Ausnahmesituation vermutlich unterbrochen sein wird.

Warum sollte ich eine Notration anlegen?

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft empfiehlt jedem Haushalt eine Notration an Lebensmitten für Krisen anzulegen. Im Krisenfall sind Supermärkte innerhalb weniger Tage leer gekauft und im Fall eines Stromausfalls verdirbt ein Großteil der Tiefkühlprodukte in kürzester Zeit. Auch die Zubereitung von sogenannten Fertiggerichten ist in solchen Situationen schwierig. Es ist daher ratsam, im eigenen Haushalt einen Vorrat an Lebensmitteln und Wasser vorzuhalten, um kurzzeitige Lieferengpässe, flächendeckende Stromausfälle und sonstige kritische Ereignisse zu überbrücken.

Für welche Situationen benötige ich einen Notvorrat an Lebensmitteln?

Die Notration an Lebensmitteln und Ausrüstung ist im Katastrophenfall hilfreich, egal ob von Politik oder Natur verursacht. Diese sind unter anderem Überschwemmungen, Stromausfall, Erdbeben, Zivilisationsausfall.

Was gehört in den Notvorrat?

Das Bundesamt für Katastrophenhilfe und Bevölkerungsschutz (BBK) empfiehlt neben Lebensmitteln und Wasser auch diverse Hygieneartikel (Desinfektions- und Reinigungsmittel), einen Erste-Hilfe Koffer und einfache Campingausstattung (Gaskocher mit Brennmaterial und Batteriebetriebene Lampen).
Das Zivilschutzkonzept der Regierung sieht aufwändige Nahrungsvorräte vor. Unter anderem mit frischem Obst und Eiern, die nur eine kurze Haltbarkeit haben. Grundsätzlich sollte der Notvorrat nach den eigenen Vorlieben und Prioritäten zusammengestellt werden. Wichtig sind:

  • Wasser
  • Kalorien
  • Protein (Eiweiß)
  • Fette
  • Vitamine

Weitere ausführliche Informationen, eine Checkliste, sowie einen Notrationrechner finden Sie unter www.notration-anlegen.de.

Notfallvorsorge bei Gas- und Stromausfall

Notfallvorsorge bei Gas- und Stromausfall

Angesichts einer möglichen Gasmangellage sorgen sich viele Bürger vor dem kommenden Winter. Denn die Lage auf dem Gasmarkt kann auch Auswirkungen auf die Stromversorgung haben. Bürger sollten deshalb für einen möglichen Gas- und Stromausfall vorsorgen.
 
Die Abhängigkeit von elektrischer Energie in Privathaushalten ist hoch. Im Normalfall werden Stromausfälle innerhalb weniger Stunden behoben. Ein längerfristiger Stromausfall dagegen hätte unter anderem größere Auswirkungen auf das Heizsystem, die Beleuchtung und sämtliche elektronische Geräte. Eine gute und bedachte Notfallvorsorge hilft Bürgern dabei, auf den Ernstfall vorbereitet zu sein. In jedem Fall gilt: Bedacht und überlegt handeln und nicht in Panik verfallen. Um bestmöglich für einen eventuellen Stromausfall vorbereitet zu sein, hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) einige Tipps und Empfehlungen zusammengestellt.

Wenn die Heizung ausfällt

Wer einen Kamin oder Ofen hat, sollte einen Vorrat an Kohle, Briketts oder Holz angelegt haben. Prüfen Sie, ob die Installation einer alternativen Heizquelle in Ihrem Zuhause möglich ist. Lassen Sie sich dazu von Fachleuten beraten. Achtung! Bei gasbetriebenen Heizquellen achten Sie unbedingt darauf, dass Sicherheitsvorkehrungen wie zum Beispiel eine Sauerstoffmangel- und Zündsicherung bei dem Gerät vorliegen. Die Installation eines sogenannten CO-Warnmelders erhöht Ihre Sicherheit.
Auch mit warmer Kleidung und Decken lässt sich die Heizung eine Zeit lang ersetzen. Wählen Sie möglichst einen Raum zum Aufenthalt und halten Sie die Türen geschlossen, damit Wärme nicht entweichen kann. Achten Sie jedoch trotzdem darauf, regelmäßig zu lüften! Besonders wenn Sie beispielsweise Kerzen als alternative Lichtquelle nutzen, ist eine regelmäßige Erneuerung des Sauerstoffgehalts in Ihren Räumen wichtig.

Wenn das Licht ausfällt

Es gibt verschiedene Möglichkeiten für alternative Lichtquellen, wenn die Stromversorgung ausfällt. Sorgen Sie vor und halten Sie am besten verschiedene Varianten vorrätig:

  • Taschenlampe: batteriebetrieben (mit Ersatzbatterien), solarbetrieben, Kurbeltaschenlampe oder LED-Leuchten - "Ersatzbirnen" nicht vergessen oder mehrere Geräte als Ersatz für Defekte vorhalten
  • Kerzen und Streichhölzer oder Feuerzeuge
  • Camping- oder Outdoor-Lampen: batteriebetrieben (mit Ersatzbatterien), LED-Leuchten oder Petroleumlaternen (passenden Brennstoff vorhalten)

Für welche Variante Sie sich auch entscheiden: beachten Sie beim Einsatz immer die Herstellervorgaben und achten Sie bei offenen Flammen immer darauf, diese nicht unbeobachtet zu lassen. Es herrscht Brandgefahr! Nutzen Sie wenn möglich feuerfeste Gefäße, bei Kerzen beispielsweise Windlichter, um die Brandgefahr zu reduzieren.

Die Küche bleibt kalt

Kleinere Mahlzeiten können Sie auf einem Campingkocher zubereiten. Oder nutzen Sie, wenn Sie einen Garten oder einen Balkon, haben einen Garten- oder Tischgrill, der mit Holzkohle oder Gas betrieben wird. Vorsicht! Nicht in der Wohnung oder im Haus grillen – es besteht Erstickungsgefahr! Sie sind nun auch im Vorteil, wenn Sie bei Ihrem Lebensmittelvorrat an haltbare Lebensmittel gedacht haben, die kalt verzehrt werden können.

Weitere Tipps zur Stromausfall-Vorsorge

  • Achten Sie darauf, dass die Akkus an Ihren Laptops, Mobiltelefonen, Telefonen etc. geladen sind oder halten Sie geladene Ersatzakkus bereit.
  • Solarbetriebene Batterieladegeräte oder Powerbanks können bei Stromausfall eine Hilfe sein.
  • Denken Sie daran, Bargeld zur Verfügung zu haben, da bei Stromausfall auch die Geldautomaten nicht mehr funktionieren.
  • Halten Sie ein batteriebetriebenes Radio oder Kurbelradio bereit, damit Sie bei einem langanhaltenden Stromausfall Mitteilungen der Behörden verfolgen können.

Gasmangellage - die aktuelle Situation im Überblick

Gasmangellage - die aktuelle Situation im Überblick

Die Gasversorgung in Deutschland ist aktuell stabil, heißt: Engpässe gibt es nicht, die Versorgungssicherheit ist gewährleistet. Zurzeit beträgt der Füllstand der Gasspeicher fast 95 Prozent (Stand: 12.10.). Deutschland liegt damit über dem von der Bundesregierung gesetzlich für den 1. Oktober vorgesehenen Speicherziel von 85 Prozent.

Trotz der aktuell stabilen Lage beschäftigt die Sorge vor einer möglichen Gas- und Strommangellage (ein Teil unseres Stroms in unseren Netzen wird mit Gas erzeugt) die Bevölkerung. Außer der deutschen Import- und Exportmenge an Gas sowie den aktuellen Speicherfüllständen spielen die Temperaturen in diesem Winter eine wichtige Rolle. Ein weiterer entscheidender Punkt ist das Verhalten der Verbraucher. Sie sind laut Bundesnetzagentur für rund 40 Prozent des Gasverbrauchs verantwortlich. Bürger sind daher dazu aufgerufen, sich mit konkreten Einsparmaßnahmen solidarisch zu zeigen. In der Verantwortung stehen hier auch Kommunen, die zuständig für Energieplanung und Energieversorgung sind und den Bürgern als Beraterin und Ansprechpartnerin dienen. In diesem Kontext rät auch der Netzbetreiber Netze BW dringend von der Nutzung von Heizlüftern ab, da diese das Stromnetz überlasten können.

Der „Notfallplan Gas“ regelt die Gasversorgung in Deutschland in einer möglichen Krisensituation. Er sieht drei Eskalationsstufen vor. Im Juni 2022 wurde die zweite Stufe, die „Alarmstufe“ ausgerufen. Zur Alarmstufe kommt es, wenn eine Störung der Gasversorgung oder eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Gas vorliegt. Ziel der Beteiligten auf dem Markt ist nach wie vor eine Entspannung der Lage.

Im Falle einer „Notfallstufe“ übernimmt die Bundesnetzagentur die Hauptverantwortung. Die Notfallstufe wird bei einer außergewöhnlich hohen Nachfrage des Marktes ausgerufen. Dann darf die Bundesnetzagentur Vorgaben machen und direkt in das Netzgeschehen eingreifen. Hierbei kann sie Unternehmen und Verbraucher verpflichten, ihren Gasbezug zu reduzieren oder auf Null zu senken. Weigern sich Verbraucher, diese Vorgaben einzuhalten, werden aller Voraussicht nach die Netzbetreiber die Bundesnetzagentur bei ihren Tätigkeiten unterstützen.

Städtetag fordert mehr Aufklärung über Blackout-Risiken

Städtetag fordert mehr Aufklärung über Blackout-Risiken

Der Deutsche Städtetag hat einen Blackout als ein "realistisches Szenario" eingeschätzt. Man müsse sich darauf einstellen, dass verschiedene Krisensituationen aufeinandertreffen, warnte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy, jüngst in der "Süddeutschen Zeitung". "Eine funktionierende Notversorgung mit Wasser und Wärme ist nur über maximal 72 Stunden möglich." Hinzu komme, dass die Menschen in Deutschland "bisher unerfahren mit Krisen und Katastrophen" seien. "Deshalb ist eine kontinuierliche, transparente und niedrigschwellige Aufklärung über mögliche Risiken wichtig. Kampagnen zur Selbstschutz- und Selbsthilfefähigkeit müssen deutlich stärker und breiter ausgerollt werden", sagte Dedy.
Einen Grund für Panikmache gibt es nicht, die Menschen müssen sich allerdings darauf einstellen, für drei, vier Tage Essen Zuhause zu haben. Die Städte und Landkreise sind zwar auf verschiedene Krisenszenarien vorbereitet, am Ende kann in einer Krisenlage jedoch nicht jedem Bürger sofort und gleich geholfen werden.
Herbert Saurugg, Experte für Krisenvorsorge, warnt davor, die Risiken eines Blackouts zu unterschätzen. Ein Stromausfall über einige Stunden könne sich über mehrere Tage auswirken. Ohne Strom würden auch Tankstellen, Geldautomaten und gegebenfalls die Wasserversorgung nicht funktionieren. Zum Beispiel brauche es einige Zeit, die Telekommunikation wieder hoch zu fahren. Das wiederum beeinflusse zum Beispiel auch die Produktion und den Transport von Waren.
Erste gute, abstimmende Gespräche zwischen den Blaulichtorganisationen sowie der Stadtverwaltung unter Leitung von Bürgermeister Michael Lutz und Katharina Jacob als Ordnungsamtsleiterin haben im Oktober stattgefunden.
 

Ansprechpartnerin

Frau Katharina Jacob

Ordnungsamtsleiterin

Bild des persönlichen Kontakts "Frau Jacob"
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Fax 07157 1293-74
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