Bericht über die letzte öffentliche Sitzung des Technischen Ausschusses vom 13.09.2022 Meldung vom 14. September 2022

Bekanntgaben Der Vorsitzende gab bekannt, dass eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung für die Umbaumaßnahmen innerhalb des städtischen Gebäudes Markstraße 9 (ehemals „Cafe am Markt“) durch das Landratsamt Böblingen erteilt wurde.   Weiter informierte der Vorsitzende darüber, dass ein Bauvorhaben zur Errichtung eines Einfamilienhauses in der Schlossgartenstraße umgeplant und mit einem Satteldach zu erstellen ist. Eine Befreiung von der vorgeschriebenen Dachform Satteldach des gültigen Bebauungsplans wurde von der Unteren Baurechtsbehörde, Landratsamt Böblingen, nicht in Aussicht gestellt.   Der Vorsitzende teilte mit, dass aktuell das Dash-Board weiterhin auf einer Seite Coronavirus-Erkrankte (Covid-19) in Waldenbuch ausweise. Er machte in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass derzeit freiwillige Testmöglichkeiten u.a. in den Kindergärten angeboten werden.     Bauanträge Der Technische Ausschuss beriet über drei Bauanträge. Das gemeindliche Einvernehmen wurde für alle drei Bauanträgen erteilt.     Aussenanlagenplanung Pestalozziweg – Vorstellung Entwurfsplanung Bauamtsleiter Herr Böttcher stellte die erste Entwurfsplanung für die Aussenanlagen Pestalozziweg vor, bei der u.a. versiegelte Flächen ressourceschonend aufgelöst und vorhandene Wege und Zugänge mit eingebunden werden sollen, um den Aufenthaltscharakter insgesamt qualitätsvoll aufzuwerten. Der Technische Ausschuss fasste den einstimmigen Beschluss, dass die Planung für die Aussenanlagenplanung Pestalozziweg (Hallenbadzugang) auf der Basis des vorgestellten Entwurfs Stand 30.06.2022 fortgeführt wird. Durch die Einsparungen aufgrund der wirtschaftlichen Planung wird die ursprüngliche Fläche um den Bereich Tischtennisplatz Jahnstrasse und Zugang Hintereingang erweitert. Im Planbereich wird nach Möglichkeit die Installation eines Trinkwasserbrunnens vorgesehen, der im Norden des Plangebiets beim Zugang zum Hallenbadparkplatz Liebenaustraße platziert werden soll. Verbleibende Einsparung soll dem Haushaltsergebnis angerechnet werden.
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Bodenrichtwerte für Grundsteuer Meldung vom 26. Juli 2022

Grundlage zur Ermittlung der Bodenrichtwerte ist die Kaufpreissammlung, die bei den Geschäftsstellen der Gutachterausschüsse geführt wird. Die jeweilige Geschäftsstelle erhält von den Notaren zu allen Vorgängen, die den Grundstücksverkehr in ihrem Zuständigkeitsbereich betreffen, eine Abschrift des Kaufvertrags zur Auswertung.   Entstehung der Bodenrichtwerte und Preissteigerung   Die Bodenrichtwerte entstehen auf Grundlage dieser Auswertung von Kaufverträgen, die den realen Grundstücksmarkt abbildet. Die aktuellen Bodenrichtwerte wurden bei der Bodenrichtwertsitzung 2022 von den jeweiligen Ausschüssen beschlossen.   Seit 2015 ist eine starke Preissteigerung der Bodenrichtwerte feststellbar. Dies ist nicht nur in Böblingen der Fall, sondern auch in umliegenden Kommunen bis hin nach Stuttgart und ebenso bundesweit zu beobachten. Der Preisanstieg bundesweit von 2015 bis 2020 für Bauland beträgt über 50 Prozent. Es gibt jedoch große Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Gebieten.   Eine ähnliche Preissteigerung wurde auch bei der Auswertung der Datengrundlage für Böblingen seit 2015 festgestellt. Ähnlich stellen sich die Auswertungen bei den umliegenden Schönbuchgemeinden dar. Dieser Preisanstieg spiegelt sich in den aktuell beschlossenen Bodenrichtwerten wider und stellt die momentane Entwicklung des aktuellen Immobilienmarkts dar. Gut erkennbar ist dieser Trend beim Vergleich der Bodenrichtwerte der umliegenden Städte und Gemeinden bis hin zur Landeshauptstadt Stuttgart im Portal BORIS-BW ( www.gutachterausschuesse-bw.de ).   Ab voraussichtlich 2025 wird die Erhebung der Grundsteuer nach dem neuen Modell erfolgen. Die Gutachterausschüsse und die Finanzbehörden schaffen zurzeit hierfür die notwendigen Voraussetzungen.   Die neue Berechnungsgrundlage stützt sich auf den Bodenrichtwert. Laut der Rechtsgrundlage in Baden-Württemberg wird die Grundsteuer in Zukunft wie folgt berechnet:   Bewertungsformel   Grundstücksfläche x Bodenrichtwert des Richtwertgrundstücks der Bodenrichtwertzone = Grundsteuerwert   Grundsteuerwert x Steuermesszahl = Grundsteuermessbetrag   Grundsteuermessbetrag x Hebesatz = Grundsteuer   Ermittlung von Verkehrswerten und Berechnung der Grundsteuer   Dabei sind zwei Fälle zu unterscheiden: die Anwendung der Bodenrichtwerte (1) bei der Ermittlung von Verkehrswerten und (2) als Grundlage für die Grundsteuer.   Bei der Verkehrswert-Ermittlung (1) werden die Bodenrichtwerte über Umrechnungskoeffizienten und Lageklassenfaktoren grundstücksbezogen bereinigt. Bei der Grundsteuer-Ermittlung (2) ist diese Bereinigung ausgeschlossen und es sind die angegebenen Ausgangswerte zu verwenden.
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Abruf der Bodenrichtwerte für die Grundsteuerfestsetzung Meldung vom 14. Juli 2022

Die Bodenrichtwerte sind auch im Grundsteuerinformationsportal des Landes BORIS BW aktuell abrufbar. Gesetzliche Bestimmungen Bodenrichtwerte werden gemäß § 193 Abs. 5 Baugesetzbuch (BauGB) vom zuständigen Gutachterausschuss für Grundstückswerte nach den Bestimmungen des BauGB und der Immobilienwertermittlungsverordnung ermittelt. Die aktuellen Bodenrichtwerte wurden zum Stichtag 01.01.2022 ermittelt und am 02.05.2022 vom Gutachterausschuss der Stadt Waldenbuch beschlossen.   Begriffsdefinition Der Bodenrichtwert (§ 196 Abs. 1 BauGB) ist der durchschnittliche Lagewert des Bodens für eine Mehrheit von Grundstücken innerhalb eines abgegrenzten Gebiets (Bodenrichtwertzone), die nach ihren Grundstücksmerkmalen, insbesondere nach Art und Maß der Nutzbarkeit weitgehend übereinstimmen und für die im Wesentlichen gleiche allgemeine Wertverhältnisse vorliegen. Er ist bezogen auf den Quadratmeter Grundstücksfläche eines Grundstücks mit den dargestellten Grundstücksmerkmalen (Bodenrichtwertgrundstück).   Einzelne Grundstücke oder Grundstücksteile mit einer vom Bodenrichtwertgrundstück abweichenden Art der Nutzung oder Qualität, wie zum Beispiel Grünflächen, Waldflächen, Wasserflächen, Verkehrsflächen und Gemeinbedarfsflächen, können Bestandteil der Bodenrichtwertzone sein; der dort angegebene Bodenrichtwert gilt nicht für diese Grundstücke (§ 15 Abs. 2 ImmoWertV). Zur Ableitung des Bodenrichtwerts für solche Flächen kann eine Bodenrichtwertzone mit entsprechenden Grundstücksmerkmalen zum Vergleich herangezogen werden.   Der Bodenrichtwert enthält keine Wertanteile für Aufwuchs, Gebäude, bauliche und sonstige Anlagen. Bei bebauten Grundstücken ist der Wert ermittelt worden, der sich ergeben würde, wenn der Boden unbebaut wäre (§ 196 Abs. 1 Satz 2 BauGB).   Das jeweilige Bodenrichtwertgrundstück ist frei von individuellen Merkmalen (z. B. Grunddienstbarkeiten, Baulasten, Altlasten).   Bodenrichtwerte für im Außenbereich baulich nutzbare Grundstücke sind als deckungsgleiche Bodenrichtwertzonen dargestellt.   Bei Wohnbaugrundstücken, die nach der Darstellung in der Bodenrichtwertkarte besonderer Verkehrsbelastung ausgesetzt sind, kann erfahrungsgemäß von einer Minderung des Bodenrichtwerts um 5% ausgegangen werden.   Grundstücke, die in der Hochwassergefahrenkarte des Landes Baden-Württemberg im Bereich eines hundertjährigen Hochwassers liegen (HQ100), können Bodenwerte unter dem Niveau der Bodenrichtwerte der jeweiligen Bodenrichtwertzone haben.   Im Bereich des förmlich festgelegten Sanierungsgebiets „Erweiterter Altstadtkern“ gelten besondere Bodenrichtwerte. Auskunft erteilt hierzu die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses auf Anfrage.   Eventuelle Abweichungen eines einzelnen Grundstücks vom Bodenrichtwertgrundstück hinsichtlich seiner Grundstücksmerkmale (zum Beispiel hinsichtlich des Erschließungszustands, des beitrags- und abgabenrechtlichen Zustands, der Art und des Maßes der baulichen Nutzung) sind bei der Ermittlung des Verkehrswertes des betreffenden Grundstücks zu berücksichtigen.   Bodenrichtwerte haben keine bindende Wirkung. Aus den Bodenrichtwerten, der Festsetzung der Höhe des Bodenrichtwerts, der Abgrenzung und den beschreibenden Attributen können keine Rechtsansprüche, insbesondere hinsichtlich des Bauleitplanungs- und Bauordnungsrechts oder gegenüber Landwirtschaftsbehörden abgeleitet werden.   Darstellung Der Bodenrichtwert wird mit seiner Begrenzungslinie (Bodenrichtwertzone) dargestellt. Der Bodenrichtwertzone sind Zonennummern zugeordnet.
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Zensus 2022 Meldung vom 06. April 2022

Es ist wieder soweit: Vom 15. Mai bis Ende Juli 2022 wird auch in Waldenbuch die "Volkszählung" durchgeführt. Die etwa 10 % der Bevölkerung, die zufällig ausgewählt werden, Einrichtungsleitungen von Alten- und Pflegeheimen, Flüchtlingsunterkünften sowie die privaten Eigentümer von Immobilien sind verpflichtet, an dieser gesetzlich angeordneten Erhebung statistischer Bevölkerungsdaten teilzunehmen. Beim Zensus wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. Da es sich 2022 um eine sog. "registergestützte Volkszählung" handelt (die Daten stammen in erster Linie aus Verwaltungsdaten), muss die Mehrheit der Bürgerinnen und BÜrger keine Auskünfte geben. Darüber hinaus wird ein zufällig ausgewählter Bevölkerungsteil (in Waldenbuch rund 1.600 Personen) persönlich befragt. Hinzu kommt die Gebäude- und Wohnungszählung aller privater Eigentümer von Immobilien. Wofür ist der Zensus notwendig? Die Ergebnisse dienen als Grundlage für politische Entscheidungen von Bund, Ländern und Kommunen. Konkret geht es dabei um Fragen wie beispielsweise: Werden mehr Schulen, Altenheime, Studiuenplätze gebraucht? In welche Bereiche muss der Staat künftig mehr Geld investieren? Außerdem hängt davon auch die Höhe der Finanzimittel ab, die Städte und Gemeinden erhalten. Interviewer und Interviewerinnen in Waldenbuch unterwegs Die Haushaltsbefragungen werden durch ehrenamtlich beauftragte Interviewer durchgeführt. Diese sind ab 1. Mai 2022 mit einem "Zensus"-Ausweis und ihrem Personalausweis in Waldenbuch unterwegs. Zunächst finden Vorabbegehungen statt. Dabei werfen die Befragenden einen Flyer, rechtsbelehrendes Infomaterial und eine Terminankündigung inklusive KOntaktdaten in die Briefkästen. Die Vorlaufzeit für eine Haushaltsbefragung beträgt ein bis zwei Wochen. Eine Haushaltsbefragung, zwei Teile Die Haushaltsbefragung besteht aus zwei Teilen: - einem, der die allgemeinen Themen der Lebenssituation ermittelt (Name, Alter, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, Familienstand,...) - sowie einem, der Auskunft unter anderem über die Wohnsituation, den Schulabschluss, die Ausbildung oder die Erwerbstätigkeit gibt. Gebäude- und Wohnungszählung Zur Befragung aller privaten Eigentümer*innen von Wohnungen und Häusern (Baujahr, Größe, Ausstattung, Miete,…): Diese werden direkt von den Statistischen Landesämtern   angeschrieben und um Teilnahme gebeten. Auch diese ist rechtlich verpflichtend. Wichtige Info: Für die oben genannten Personengruppen ist die Teilnahme am Zensus rechtlich verpflichtend. Wer sich weigert, dem/der droht ein Mahnverfahren mit Zwangsgeld.
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Wochenmärkte in Waldenbuch Meldung vom 01. Januar 2019

Ob früh am Morgen, in der Mittagspause, oder vor einem Stadtbummel – bei uns in Waldenbuch haben Sie jeden Dienstag von 7:30 bis 12:30 Uhr auf dem Hallenbadparkplatz auf dem Kalkofen und jeden Freitag von 8 bis 13 Uhr vor dem Fachmarktzentrum im Stadtkern die Möglichkeit, über den Wochenmarkt zu schlendern. Geboten wird ein reichhaltiges Sortiment an Obst und Gemüse, Geflügel, frischen Nudeln, Eiern, Milchprodukten und Backwaren sowie regionalen und überregionalen Spezialitäten.

Schauen Sie doch mal wieder vorbei und genießen Sie einen netten Einkauf bei frischer Luft und Sonnenschein!  Für Ihren Einkauf können Sie auch das Waldenbucher Tütle verwenden! Hier finden Sie die beteiligten Institutionen.

Ansprechpartner

Herr Ralph Hintersehr

Hauptamtsleiter

Bild des persönlichen Kontakts "Herr Hintersehr"
Marktplatz 1
71111 Waldenbuch
Telefon 07157 1293-13
Fax 07157 1293-74
Gebäude Altes Rathaus
Raum 13

Öffnungszeiten

Mo. 07:30 -13:00 Uhr
Di. 13:00 -16:00 Uhr
Do. 15:30 -18:30 Uhr
Fr. 08:00 -12:00 Uhr

Samstag & Sonntag geschlossen

Terminvereinbarung

Mo. 15:00 – 18:00 Uhr
(überwiegend Servicebüro)
Mi. 08:00 – 12:00 Uhr
(alle Ämter)